fabian lustenberger zu hertha bsc

nun ist es definitiv, fabian lustenberger wechselt nach berlin zu hertha. das 19-jährige mittelfeld-talent aus nebikon bringt dem fcl eine ablösesumme von etwa 1,5 millionen euro. immerhin. zunächst war im umfeld des fc luzern von 3 mio chf gesprochen worden.

ich hoffe, dass fäbu den sprung ins ausland nicht zu früh wagt und wünsche ihm alles gute. vielen dank für Deinen einsatz beim fc luzern.

hier noch claus vetters artikel im tagesspiegel:

Lucien Favre gilt als ein Fußballtrainer, der gerne Spieler „formt“, wie der Schweizer kürzlich gesagt hat. Das geht natürlich nicht mehr so einfach mit Profis, die ein gewisses Alter überschritten haben. So wurde etwa vor ein paar Wochen der talentierte Ghanaer Kweku Essien, in seiner Heimat zum Spieler des Jahres gewählt, trotz guter Ansätze in Testspielen ohne Vertrag von Hertha wieder nach Hause geschickt. „Wäre Essien 19 Jahre alt, wäre er für uns ein guter Spieler gewesen“, sagte Manager Dieter Hoeneß. „Dann hätte man ihn noch ändern können, aber bei einem 23-Jährigen geht das nicht.“ Nun aber kommt ein Spieler aus der Kategorie, die sich noch „ändern“ lässt, zum Berliner Bundesligisten: Fabian Lustenberger ist erst 19 Jahre alt. Gestern vermeldete Hertha BSC die Verpflichtung des Schweizers.

Heute wird U-19-Nationalspieler Lustenberger zur sportmedizinischen Untersuchung in Berlin erwartet. Bereits am Freitag könnte er dann einen Vertrag bei Hertha BSC unterschreiben. Für Hertha wird er frühestens am zweiten Bundesliga-Spieltag, beim Heimspiel gegen Stuttgart am 18. August, zum Einsatz kommen. Am kommenden Wochenende wird Lustenberger noch in Luzern offiziell verabschiedet. Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, sagte gestern: „Wir sind sehr zufrieden, die Verhandlungen liefen für beide Seiten gut.“ Lustenberger hatte in Luzern einen Vertrag bis 2010. Seine Transfersumme soll bei knapp zwei Millionen Euro liegen. Dem Mittelfeldspieler wird eine große Zukunft prophezeit, Favre wurde in der vergangenen Saison auf Lustenberger aufmerksam. Der Spieler wurde nicht nur von Hertha, sondern auch vom FC Zürich umworben – dem Klub, mit dem Trainer Favre zweimal Schweizer Meister wurde.

Luzern hat für Lustenberger bereits Ersatz verpflichtet: Aus der italienischen Serie C kommt Gerardo Clemente nach Luzern, der auch schon im Profikader von Juventus Turin stand. Clemente ist übrigens 23 Jahre alt, wäre also ein Spieler, den Favre nicht mehr formen könnte. Aber Clemente soll ja auch in Luzern Tore schießen und nicht in Berlin.

fc st.gallen – fc luzern 1:2

eigentlich gab es zuhauf negative meldungen für den fcl. fabian lustenberger war nicht einmal im aufgebot, weil ein wechsel zu hertab bsc berlin bevorsteht. zibung sah zwei mal gelb und muss nach dem startspiel erneut pausieren. tchouga verletzte sich bei einem luftkampf mit koubsky.

trotzdem waren die luzerner hochzufrieden. der grund: endlich konnte der erste sieg realisiert werden. das glück, oder vielmehr das pech der st.galler wurde aber arg strapaziert. immer wieder vergaben die grünweissen hochklassige chancen. für die espen bewahrheitete sich der spruch, dass wer sie nicht macht eben hinten kriegt. nach einem hoch geschlagenen pass, den felipe gekonnt per kopf weiter leitete verwertete lustrinelli eiskalt. eine etwas ungeschickte aktion von zibung führte zu einem foulpenalty. diesen setzte jürgen gjasula platziert in die rechte ecke. der ausgleich war gleichzeitig das erste tor für die st.galler in dieser saison.

auch in der zweiten hälfte war der heimclub bemüht. doch wieder war es lustrinelli, der für die innerschweizer traf. sein tor kam, als zibung bereits unter der dusche war. der goalie hatte sich wiederholt des zeitspiels schuldig gemacht. ich kann mich noch gut erinnern, dass der fcl-goalietrainer patrick foletti die gegner und die schiris mit genau dieser unsitte in den wahnsinn trieb. umso glücklicher musste zibung sein, als sich lustrinelli in der 85. minute den ball für einen elfmeter zurecht legte. doch razzetti hielt und wahrte die hoffnungen der fringer-boys. auch die drei nachspielminuten waren nicht genug, die luzerner trugen den sieg nachhause.

einmal mehr mit grossartigem einsatz: davide chiumiento. im mittelfeld spielte der noch nicht 17-jährige alain wiss einen stilsicheren match. abgesehen von wenigen (dafür haarsträubenden) fehlpässen, lieferte auch fabijan cipot eine genügende leistung ab. vorne scheint sich lustrinelli endlich wieder in form zu schiessen.

daten

St. Gallen – Luzern 1:2 (1:1)

Espenmoos. – 10 000 Zuschauer. – SR Wildhaber. – Tore: 34. Lustrinelli 0:1. 41. Gjasula (Foulpenalty) 1:1. 61. Lustrinelli 1:2.

St. Gallen: Razzetti; Zellweger, Koubsky, Garat, Fernando; Di Jorio (63. Mendez), Gelabert, Gjasula (71. Muntwiler), Marazzi; Feutchine (71. Agouda), Aguirre.

Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Cipot, Diethelm; Wiss, Cantaluppi; Tchouga (50. Foschini), Felipe (53. König), Chiumiento; Lustrinelli.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Alex, Callà und Haas (alle verletzt). Luzern ohne Claudio Lustenberger (gesperrt), Fabian Lustenberger (abwesend, bevorstehender Auslandtransfer), Bader, Seoane, Thuram und Makanaki (alle verletzt). 52. Gelb-Rote Karte für Zibung (Zeitspiel); Swen König als Torhüter eingewechselt. 91. Rote Karte für Mendez (Tätlichkeit). 85. Razzetti wehrt Foulelfmeter von Lustrinelli ab. Verwarnungen: 12. Di Jorio (Unsportlichkeit, «Schwalbe»), 13. Fernando (Foul), 30. Zellweger (Foul), 41. Zibung (Foul), 80. Muntwiler (Foul), 93. Lustrinelli (Foul).

fc luzern – bsc young boys 2:2

besser kann eine partie im prinzip nicht beginnen. nach nur zweieinhalb minuten spielt chiumiento cantaluppi den ball zu. dieser lupft ihn superelegant und genau über die yb-abwehr zu jean-michel tchouga, der den ball am linken strafraumrand kurz annimmt und ihn dann perfekt an den in der mitte bereitstehenden lustrinelli abgibt. tor. 1:0. wunderbar! aber wie so oft weiss der fc luzern nicht, wie er einen früh erarbeiteten vorsprung verwalten soll. dazu kommt, dass yb über eine starke offensivabteilung verfügt. wenn man einen hakan yakin im strafraum alleine stehen lässt, muss man damit rechnen, ein tor zu kassieren. so kam es auch. 1:1.

das engagiert geführte spiel war aufgrund der offensiven ausrichtung beider teams sehr attraktiv anzuschauen. sforza hatte glücklicherweise wieder auf vom 4:3:2:1 zurück auf ein einfaches 4:4:2 gewechselt. so konnten lustrinelli und tchouga etwas mehr in der mitte spielen, während mittelstürmer felipe vorerst mal auf der bank platz nehmen musste. gegen yb war aber natürlich vor allem ein anderer topmotiviert: davide chiumiento spielte mit grossem einsatz, übersicht und der von ihm schon gewohnten technischen finesse. nach einem sehenswerten dribbling schloss der ausserroder gekonnt mit dem aussrist ab und brachte den fcl noch vor der pause wieder in führung.

da yb noch vor der pause zwei grosse chancen vergab, muss man von einer glücklichen führung sprechen. in er zweiten hälfte manifestierte sich luzerns gück scheinbar im pech von yb. der ungestüme yapi flog wegen einer tätlichkeit an cantaluppi vom platz. doch anstatt in den restlichen 20 minuten noch zum 3:1 zu kommen, war es erneut yakin, der für die berner zum ausgleich traf. dass claudio lustenberger aufgrund seiner zweiten gelben karte auch vom platz musste, passte zum unglücklichen abschluss des nachmittags. immerhin, die fast 10’000 zuschauer waren gut unterhalten worden und der fcl musste am ende mit der punktteilung zufrieden sein.

doch nicht nur der junge lustenberger muss beim nächsten match zuschauen. der für felipe in die startelf gerückte pascal bader verletzte sich, so dass der noch nicht 17-jährige alain wiss zu seinem ersten einsatz kam. bader wird sich wegen seiner innenbandverletzung bald operieren lassen müssen. doch es gibt auch noch erfreuliches zu vermelden: torhüter david zibung hat seinen vertrag mit dem fc luzern vorzeitig um ein jahr bis sommer 2010 verlängert.

daten

Luzern – Young Boys 2:2 (2:1)

Allmend. – 9916 Zuschauer. – SR Bertolini. – Tore: 3. Lustrinelli 1:0. 11. Yakin 1:1. 43. Chiumiento 2:1. 73. Yakin 2:2.

Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Cipot, Claudio Lustenberger; Fabian Lustenberger (83. Foschini), Bader (21. Wiss), Cantaluppi, Chiumiento; Lustrinelli (66. Felipe), Tchouga.

Young Boys: Collaviti; Zayatte, Tiago (63. Varela), Mangane, Raimondi; Christian Schwegler, Yapi, Yakin (77. Portillo), Regazzoni; Frimpong (57. João Paulo), Häberli.

Bemerkungen: Luzern ohne Seoane, Thuram und Makanaki (alle verletzt). YB ohne Wölfli und Shi Jun (beide verletzt). 21. Bader verletzt ausgeschieden; Wiss mit erstem Super-League-Einsatz. 70. Rote Karte gegen Yapi (Tätlichkeit). 83. gelb-rote Karte gegen Claudio Lustenberger (Foul). Verwarnungen: 15. Tiago. 19. Christian Schwegler. 52. Claudio Lustenberger. 59. Wiss (alle Foul). 95. Zayatte (Unsportlichkeit).

[quelle: tagesanzeiger]

fc luzern – xamax 1:1

dem ersten spiel auf der allmend ging eine kleinere sintflut voraus – ein grösseres sommergewitter entleerte sich über luzern. als ich vor dem stadion ein bild vom neuen ticketing-system machen wollte, regnete es so stark, dass der eingang für kurze zeit geschlossen werden musste, da ein darüber gespanntes netz einzustürzen drohte.

das publikum war gespannt, ob die express-verpflichtung fabian cipots in der innenverteidigung wohl die erwünschte wirkung bringen würde. schliesslich sollte der slowene den verschollenen lucien mettomo ersetzen. ein spieler, der anfangs letzte saison wie ein fels in der luzerner verteidigung stand. es gab sichtliche abstimmungsprobleme, was dazu führte, dass zibung-ersatz könig in der anfangsphase mehrfach retten musste. und doch schoss der fcl das erste tor. vermeintlich jedenfalls. schiri wildhaber hatte trotz vorteilsregel zum penalty gepfiffen. immerhin verwertete mario cantaluppi den strafstoss souverän. nur drei minuten später hätte der innerschweizer club zum 2:0 erhöhen können. davide chiumiento zirkelte einen freistoss präzise in die rechte obere ecke, wo zuberbühler allerdings stark hielt. wiederholt tauchten aber die neuenburger vor königs tor auf. der fcl war mit der führung zur pause gut bedient.

aufsteiger xamax startete deutlich besser in die zweite hälfte. in der 49. minute war es dann soweit, szlykowicz überraschte den luzerner goalie mit seinem 35m-schuss. nun war also wieder der fcl gefragt. tatsächlich hatte nun vor allem tchouga gute szenen. als er scheinbar penaltyreif gefoult wurde, verzichtete wildhaber auf den pfiff. zwei penalties in einem spiel, das geht wohl nicht. luzern machte nun wieder druck, traf mit felipe sogar einmal das lattenkreuz. ganz am schluss, als merenda alleine vor könig auftauchte, mussten die einheimischen aber froh sein, einen punkt davongetragen zu haben.

generell muss man noch anmerken, dass xamax eine ziemlich raue spielart pflegte. mehrere checks und auch ellbogenschläge blieben ungeahndet. das schlechte wetter beeinflusste die leistung der teams überraschend wenig. die fans dagegen habe ich auch schon lauter gehört. aber es war ja erst das erste spiel der saison. 🙂

daten

Luzern – Neuchâtel Xamax 1:1 (1:0)

Allmend. – 10 000 Zuschauer. – SR Wildhaber. – Tore: 25. Cantaluppi (Foulpenalty) 1:0. 49. Szlykowicz 1:1.

Luzern: König; Diethelm, Roland Schwegler, Cipot, Claudio Lustenberger; Cantaluppi, Fabian Lustenberger; Tchouga, Chiumiento, Lustrinelli (88. Bader); Felipe.

Neuchâtel Xamax: Zuberbühler; Jenny, Besle, Quennoz, El Haimour; Malenovic (68. Steven Lang), Everson, Chihab, Szlykowicz; Rossi (85. Bättig), Coly (75. Merenda).

Bemerkungen: Luzern ohne Zibung (gesperrt) sowie Seoane, Thuram und Makanaki (alle verletzt), Xamax ohne Jaquet (verletzt). 80. Freistoss von Felipe an den Pfosten. 88. Gelb-Rote Karte gegen Besle wegen wiederholten Foulspiels. Verwarnungen: 30. Coly (Foul). 36. Fabian Lustenberger (Foul). 48. Rossi (Unsportlichkeit). 77. Besle (Foul). 79. Felipe (Unsportlichkeit).

mieser einstand von boris smiljanic bei gc

unglaublich, nach einem brutalen foul von boris smiljanic am st.galler alex gab es keine gelbe karte. es wäre halt die zweite gewesen. alex musste mit gebrochenem sprunggelenk ausgewechselt werden.

doch nicht nur bei den anhängern des fc st.gallen machte sich der ex-basler unbeliebt. die eigenen fans haben ihm seinen wechsel zu basel nie verziehen. deshalb warteten sie gleich mit drei (!) transparenten auf, um ihren unmut bezüglich dem kauf von boris smiljanic luft zu machen.


1993 – 2003 än stolzä hopper gsi – mit dim wächsel + dine wort isch äs verbii


damals eusi fahne gschwänkt – hött alli sympathieä verschänkt


d’smiljabitch – nur uf ruhm + ehre us – für gnueg gäld au i dim fuessballfreudähus

naja, wer äusserungen wie die folgende von sich gibt, muss sich nicht wundern, wenn sich die fans gegen einen wenden.

«Ich kenne das Gefühl, vor leeren Rängen zu spielen, sehr gut, denn ich habe ja für GC gespielt.»

hoogervorst zum fc luzern?

gestern spielte der fc luzern sein letztes testspiel vor der super league saison. interessant war es vor allem, den holländischen testspieler jeffrey hoogervorst zu beobachten. er soll eventuell den scheinbar abtrünnig gewordenen lucien mettomo in der innenverteidigung ersetzen. nicht nur weil der holländer einmal bei barça b spielte, gefiel er mir gut. in seinen 45 testminuten überzeugte er mit gutem stellungsspiel, solidem zweikampfverhalten und guter kommunikation mit seinem partner roli schwegler. ich würde eine verpflichtung sehr begrüssen.

raphaël wicky zum fc luzern?

schon ende mai mutmasste der blick, raphaël wicky und luzern würden in verhandlungen stehen. langsam konkretisiert sich das jedoch. da es momentan so ausschaut, als würde lucien mettomo den fcl verlassen, soll angemessener ersatz gefunden werden. die chancen stehen gut, dass mario cantaluppi in die innenverteidigung rückt, so dass wohl für das defensiv mittelfeld ein neuer spielen gesucht wird.

wicky ist seitdem trainerwechsel (thomas doll ging, huub stevens kam) nicht mehr erste wahl. um für die nati weiter ein thema zu bleiben, müsste wicky aber über einen stammplatz verfügen. seine fähigkeiten würden exakt denjenigen entsprechen, die der fcl nach einem abgang von mettomo wohl suchen würde. in der heutigen nlz kann man lesen, dass sich luzerns präsident, walter stierli, durchaus für eine verpflichtung von raphäel wicky stark macht. allerdings seien die finanziellen mittel natürlich beschränkt und man könne nicht mit den reicheren clubs der schweiz mithalten.

in einem interview, das am 12. juni im hamburger abendblatt veröffentlicht wurde, gab er sich locker:

ABENDBLATT: Wie weit sind Sie in Ihren Planungen gekommen? Einige Schweizer Vereine haben sich schon nach Ihnen erkundigt.

WICKY: Es wurde auch geschrieben, ich hätte Anfragen aus Rostock, Spanien und Frankreich. Und da ist absolut nichts dran. Ich bin weiter ganz entspannt, habe aber noch nichts gefunden, womit ich mich hundertprozentig identifizieren kann.

nun, ein echter walliser wird sich wohl nie mit einem anderen nati-a-club als dem fc sion identifizieren können. hm? von daher sinken die chancen für den fc luzern bestimmt. dagegen stimmt die antwort wickys auf folgende frage wieder etwas versöhnlicher:

ABENDBLATT: Inwieweit beeinflusst Ihre Situation Ihre Ansprüche an den neuen Arbeitgeber?

WICKY: Mein Anspruch ist zu spielen. Daher suche ich auch keinen Verein, der 25 Spieler auf Top-Niveau im Kader hat, sondern einen, dem ich helfen kann. Ich glaube, nach 14 Jahren Profigeschäft muss ich mir gegenüber so ehrlich sein. Und finanziell bin ich nicht mehr auf andere angewiesen. Daran scheitert es ganz sicher nicht. Leider denken einige Klubs, ich sei zu teuer, und fragen gar nicht erst nach. Aber wie schon gesagt, zum Ende der Transferperiode ist noch viel Zeit, und es wird noch viel passieren. Ein Spieler wie ich muss halt etwas Geduld haben. Aber ich bin sicher, dass ich in der kommenden Saison bei einem guten Verein spiele.

aber trotz allem denke ich, dass wicky wohl eher nicht zum fc luzern wechseln wird.

30’000 bei der präsentation von thierry henry


[picture copyright: fc barcelona]

30’000 fans kamen gestern in europas grösstes stadion, das camp nou von barcelona. dort wurde den fans und den über 200 journalisten die neue nummer 14 präsentiert:thierry *henry!* am ende der pressekonferenz überraschte der franzose die anwesenden mit dem katalanischen satz «estic molt content de jugar al barça», was soviel heisst wie: ich bin sehr froh, bei barça spielen zu dürfen. sein freund cesc fabregas habe ihn eben gut vorbereitet.

dieses beispiel zeigt, wie gross die begeisterung für den fc barcelona in catalunya ist. während in der schweiz das grösste stadion nicht einmal 40’000 zuschauer fasst, zieht die präsentation eines spielers in barcelona ähnlich viele leute an.


[picture copyright: uefa.com/getty images]

beim spanischen traditionsclub wird thierry henry die legendäre rückennummer 14 tragen. in den selben farben lief einst mit genau dieser nummer johann cruyff ins camp nou ein. auf dem bild oben präsentieren henry und barça-präsident laporta das shirt.

laporta zum wechsel von henry:

«Thierry Henry ist ein Spieler, hinter dem wir viele Jahre her waren und der nun endlich hier ist. Johan Cruyff wollte Thierry Henry verpflichten, als der noch ein junger Spieler war. Als ich 2003 zum Präsidenten gewählt wurde, wollte ich ihn verpflichten, wir wollten ihn auch letztes Jahr schon holen. Heute ist ein toller Tag, weil er endlich hier ist. Er ist einer der besten Spieler der Welt und passt mit seiner Qualität, Erfahrung und seinem Engagement perfekt zu Barcelona.» [quelle: uefa.com]


[picture copyright: uefa.com/getty images]
30’000 fans kamen, um thierry henry das erste mal im blaugrana-dress zu sehen.

thierry henry zu barça!

thierry henry hat beim fc barcelona einen vierjahresvertrag unterzeichnet! ich freue mich auf den französischen spieler im blaugrana-dress. bald wird es davon erste bilder geben. weiter wird gemunkelt, dass auch (francesc) cesc fabrebgas von arsenal zu barça wechseln könnte. das ist ist nicht ganz unmöglich, schliesslich ist der mittelfeldspieler nicht nur katalane, sondern hat auch eine vergangenheit beim fc barcelona.

thierry henry zum wechsel:

» It means a lot to come here and play with some of the best players in the world. It is incredible and I am looking forward to playing in the Camp Nou and helping the team in every way I can. It is an honour to be here and I am sure I will represent FC Barcelona the best I can».

thierry henry über barça:

Barça is more than a club. Everybody knows about Barça. The most important thing that has made me come is the way Barça plays, the fans and the support they give. Without good fans it is difficult to have a good team and viceversa. Their style of play is very attractive and has attracted me».