fussballer des jahres: cristiano ronaldo

heute hat cristiano ronaldo den preis gewonnen. ich hätte lieber fernando torres (europameister), xavi (europameister) oder aber lionel messi (olympiasieger) da gesehen. irgendwie mag ich diesen arroganten ronaldo einfach nicht. aber zugegeben: fussballspielen kann er wie nur ganz wenige. tja.

hier die liste der bisherigen weltfussballer des jahres:
2008 cristiano ronaldo
2007 kaka
2006 fabio cannavaro
2005 ronaldinho
2004 ronaldinho
2003 zinedine zidane
2002 ronaldo
2001 luis figo
2000 zinedine zidane
1999 rivaldo
1998 zinedine zidane
1997 ronaldo
1996 ronaldo
1995 george weah
1994 romario
1993 roberto baggio
1992 marco van basten
1991 lothar matthäus

nzz online

hakan yakin möchte zum fc luzern

der quelle kann man zwar nicht trauen. aber in der vergangenheit hatte sie halt doch auch ab und zu mal recht. die schwächste zeitung der schweiz schreibt:

Am liebsten soll der Weg ­zurück in die Schweiz führen. Und hier am liebsten zum FC Luzern, der diesen Transfer nach den diversen Trainerwechseln aber unmöglich stemmen kann. Doch Luzern ist kein Spezialfall. Es lässt sich für den Torschützenkönig der letzten Saison einfach kein Klub finden.

obwohl ich ihn nicht mag, muss ich zugeben, dass er ein sensationeller fussballer ist. darum sähe ich hakan yakin gerne beim fc luzern. es gibt wenige spieler, die so sensationelle pässe schlagen können und zudem immmer für ein tor gut sind. weiter hat er die fähigkeit, mehr aus standardsituationen rauszuholen. doch nach der (leih-) verpflichtung von scarione, glaube ich nicht, dass im mittelfeld noch wirklich bedarf da ist. schliesslich haben wir für den offensiven bereich schon chiumiento, gajic, scarione und ferreira.

paquito verlässt den fc luzern

das tor im cuphalbfinale gegen den fc zürich hat ihn für den fcl unsterblich gemacht. nach einem abschlag von zibung schoss paquito das 3:2 in der zweiten von zwei nachspielminuten. der fcl war für den cupfinal 2007 qualifiziert. nun wechselt der 27-jährige brasilianer zu ofi kreta.


nie werde ich diesen moment in zürich vergessen.

ciao paco. mille grazie!

oscar scarione leihweise zum fc luzern

bald trägt auch oscar scarione das blaue trikot. der argentinier wechselt leihweise zum fc luzern. ebenfalls im vertrag ist eine option für eine definitive übernahme des 23-jährigen mittelfeldspielers.

fc luzern – aufstieg reloaded

nach dem fantastischen 5:1 sieg gegen basel, habe ich etwas in der vergangenheit gewühlt und ein paar unveröffentlichte videos gefunden. und zwar vom spiel gegen die ac lugano, das vom fcl mit 3:2 gewonnen wurde. damals, am 7.5.2006 ist der fc luzern wieder in die nati a aufgestiegen. ich habe die geschichte dann einfach kurz zusammengeschnitten und das video von der choreo gleich auch noch mit rein gepackt. bleibt zu hoffen, dass man sich in der rückrunde vom abstiegsbereich der tabelle entfernen kann. denn so schön der aufstieg mit dem fc luzern auch war, zurück in die challenge league will hier niemand.

luzerner allmend forever

das ist das logo des neuen stadions, das nach der gewonnenen abstimmung nun gebaut werden kann. die firma swisspor ist schon jetzt ein wichtiger sponsor für den fc luzern und es ist grossartig, dass man sich für eine noch intensivere zusammenarbeit entschieden hat. das neue stadion soll also swissporarena heissen. ich habe aber hier bereits einmal geschrieben, was ich von einer umbenennung des stadions halte. nichts. ich denke, auch der neue name wird die fans nicht davon abhalten, diesen ort weiterhin allmend zu nennen. ich werde das jedenfalls tun.

die fans haben ihren beitrag zur umbenennung schon mal geleistet: aus allmend wird…. allmend. 🙂

fc luzern – fc basel 5:1

so, mit diesem kleinen bericht hab› ich mir etwas zeit gelassen. normalerweise tue ich das dann, wenn luzern speziell schlecht spielt. dieses mal war der grund ein anderer. ich hätte den fc basel dermassen hart kritisiert, dass ich besser noch warten wollte. doch mein bild hat sich nicht geändert.

der fc luzern kam durch einen perfekt vorgetragenen konter zum frühen 1:0: renggli spielte auf ravasi, dieser auf frimpong und der setzte sich trotz zerren und reissen von safari durch, kam zum abschluss und bezwang goalie stöckli. doch das war erst der anfang eines denkwürdigen fussballnachmittags auf der luzerner allmend. der fcl spielte richtig gut, hatte mit einem beweglichen 4-3-3 die basler offenbar überrascht und kam immer wieder zu chancen. die beste hatte ravasi, der alleine vor dem basler keeper auftauchte. dieser reagierte jedoch glänzend. statt 2:0 stand es nur momente später 1:1, was dem spielverlauf nun wirklich nicht entsprechen konne. das sagte sich auch joetex frimpong, der sich wieder durchtankte und zur neurlichen führung traf. nelson ferreira konnte noch vor der pause mit einem scharfen schuss auf 3:1 erhöhen. man lasse sich das auf der zunge zergehen: 3:1 in der pause gegen basel. das schönste daran: es war mehr als verdient.

nach dem unterbruch konnte man mit einem wahren sturmlauf der rotblauen (heute grauen) rechnen. doch der blieb aus. klar, sie hatten 2-3 gute möglichkeiten, doch hatten die platzherren ebenso viele und gute chancen. ausserdem kämpften die leuchten nicht nur mit grossartigem einsatz, sondern spielten auch präzis und klug. so zeigte davide chiumiento ein sensationelles spiel mit unglaublich vielen guten pässen und klasse dribblings. einzig jacopo ravasi agierte unglücklich, obwohl er sehr viel für die luzerner offensive tat, wollte ihm kein tor gelingen. seine auswechslung war logisch und mit paiva kam jener portugiese ins spiel, der vor wenigen tagen zwei tore und einen assist für sich verbuchen konnte. und tatsächlich: in der 70. war er noch keine 3 minuten auf dem feld, als er die arme schon ein erstes mal in die luft reissen durfte. sein schuss war haltbar, weshalb von der lumag-tribüne schon bald zubi-zubi-rufe für goalie stöckli zu hören waren. nur 4 minuten später konnte aber zubi-stöckli wirklich nichts dafür: frimpong hatte paiva einfach hervorragend angespielt, so das jener auf das schlussresultat 5:1 erhöhen konnte.

das ergebnis war auch in dieser höhe absolut verdient. im endeffekt war es für den fc luzern zwar nur ein pflichtsieg, schliesslich müssen im kampf gegen den drohenden abstieg auch gegen solche gegner mal drei punkte her. die art und weise aber, wie der sieg tatsache wurde, war schon beeindruckend und sorgte für versöhnliche und hoffnungsvolle stimmung zwischen fans und mannschaft.

daten

Luzern – Basel 5:1 (3:1)

Allmend. – 7626 Zuschauer. – Schiedsrichter: Kever. – Tore: 5. Frimpong 1:0. 32. Frei 1:1. 34. Frimpong 2:1. 40. Ferreira 3:1. 70. Paiva 4:1.

Luzern: Zibung; Lambert, Seoane, Veskovac, Lustenberger; Renggli, Wiss; Frimpong (84. Tchouga), Chiumiento (80. Zverotic), Ferreira; Ravasi (67. Paiva).

Basel: Stöckli; Morganella, Huggel, Marque, Safari; Ergic; Carlitos (61. Mustafi), Frei, Perovic (61. Chipperfield), Stocker; Derdiyok.

Bemerkungen: Luzern komplett. Basel ohne Abraham, Costanzo, Ferati, Gelabert, Hodel, Rubio, Streller und Zanni (alle verletzt) sowie Eduardo (krank). 49. Pfostenschuss Huggel. Verwarnungen: 17. Marque (Unsportlichkeit), 19. Chiumiento (Foul), 55. Morganella (Unsportlichkeit).

[quelle: nzz online]

fc la chaux de fonds – fc luzern 0:4 (cup achtelfinale)

ja, es war schon eine spezielle sache, dieses nachhol-cupspiel auf der maladière. das noch recht neue neuenburger stadion fasst um die 15’000 zuschauer, doch an diesem schneereichen abend fanden gerade einmal 450 nasen einen platz auf den roten sitzen. der fc luzern machte sofort klar, dass er dem unterklassigen kein schaufenster für sein können bieten wollte. doch im abschluss mangelte es. das lag auch daran, dass die chaux-de-fonds-innenverteidiger dank ihrer körpergrösse alle hohen bälle nur so herunterpflückten. schliesslich konnte renggli nach einem schuss von lambert in der 37. minute zum 1:0 einschieben. der bann war gebrochen und nur drei minuten später leitete chiumiento mit einem tollen zuspiel das 2:0 durch joao paiva ein.

nach der pause bäumten sich die 11 gelben dann doch noch ein bisschen aus. doch der fcl lief nie gefahr, den sieg noch aus der hand zu geben. doch in der offensive passte immer noch nicht viel zusammen und so mussten die vielen mitgereisten fans bis in die 64. minute warten, als der portugiese paiva seinen zweiten treffer markierte. der für chiumiento eingewechselte milan gajic sorgte mit einem präzisen schuss für das 4:0 endresultat.

am schluss waren alle froh, dass so gar nichts an das torlose unentschieden gegen den gleichen gegner von vor zweieinhalb jahren im niemandsland von colombier erinnerte. im frühling heisst der viertelfinalgegner dann concordia basel.

daten

FC La Chaux-de-Fonds – FC Luzern 0:4

Maladière / 450 Zuschauer / SR Zimmermann (A1 Zurbruegg / A2 Habegger) Tore: 37. 0:1 Renggli (Lambert), 40. 0:2 Paiva (Chiumiento), 64. 0:3 Paiva (Ferreira) 85. 0:4 Gajic (Paiva)

Luzern: Zibung; Lustenberger, Seoane (C), Veskovac, Lambert; Ferreira, Wiss, Renggli (75. Zverotic), Chiumiento (75. Gajic); Paiva, Ravasi (67. Frimpong) Absenzen: Tchouga (rekonvaleszent), Schirinzi, Kukeli, Karanovic, Frantz und Paquito (alle nicht im Aufgebot)

La Chaux-de-Fonds: Fickentscher; Di Maria, Kébé, Witschi, Caso; Doudin, Piazza, Fermino, Raimondi (78. Apostoloski); De Azevedo (89. Mensah); Murati

[quelle: fcl.ch]

kläglich, jämmerlich, peinlich

das sind die prädikate, die mir zum diesjährigen champions league einsatz des fc basel so einfallen. die erfolgsverwöhnten rotblauen schafften es gestern nicht einmal gegen einen bereits qualifizierten, nicht motivierten und schwach spielenden sporting club de portugal einen sieg einzufahren. mit einer unterirdischen performance war wieder einmal marco streller zu sehen, obwohl es ihm auch nicht half, das carlitos für einmal nicht den besten tag erwischte.

die sonst so arroganten basler gingen also richtig unter. 2 tore hat man geschossen, 16 gekriegt. einen einzigen punkt hat man in sechs partien den gegnern abringen können. das zeigt leider auch, wo der schweizer ligafussball international aktuell steht.