raffnix kommentare – part three

aus dem fall raffnix wurde gar kein fall, weil ich ihn nicht angezeigt habe. trotzdem gibt es wieder news von ihm. die meisten hier dĂŒrften sich noch an seinen kommentar von damals, der zu seiner «verbannung» gefĂŒhrt hat erinnern. der blogpost gibt darĂŒber auskunft. ich habe es damals nicht bei den massnahmen hier belassen. vor allem um bei Ă€hnlichen fĂ€llen in der zukunft die entsprechende reaktion bereitzuhalten, habe ich mich an die eidgenössische kommision gegen rassismus gewendet. von da wurde ich an das kobik weitervermittelt. kobik steht fĂŒr die schweizerische koordinationsstelle zur bekĂ€mpfung der internetkriminalitĂ€t. sie befasst sich mit cybercrimes. cybercrime, klingt ja ziemlich cool. ob cool oder nicht: inzwischen habe ich vom kobik folgende antwort erhalten:

[…] Der Blogeintrag von «Raffnix» könnte unter UmstĂ€nden als ehrverletzend i.S.v. Art. 173 StGB (ĂŒble Nachrede) oder als diskriminierend i.S.v. Art. 261bis StGB (Rassendiskriminierung) gewertet werden. Bei Ersterem handelt es sich um ein sogenanntes Antragsdelikt. Solche Delikte werden nur auf Antrag des GeschĂ€digten verfolgt, da man dem Opfer freistellen will, ob es eine Verfolgung wĂŒnscht oder das Delikt als nicht verfolgenswert erachtet. Rassendiskriminierung ist hingegen ein Offizialdelikt, wird also grundsĂ€tzlich auch ohne Strafantrag verfolgt. Da fĂŒr beide Delikte die kantonalen Behörden zur Verfolgung zustĂ€ndig sind, raten wir Ihnen, sich an diese zu wenden. Ob der jeweils erforderliche Tatbestand im hier vorliegenden Fall erfĂŒllt ist, können wir nicht abschliessend beurteilen.

Wenn Sie dies wĂŒnschen, können Sie beim kantonalen Polizeiposten an Ihrem Wohnort Anzeige gegen «Raffnix» wegen Rassendiskriminierung erstatten. ZusĂ€tzlich oder alternativ ist eine Anzeige wegen ĂŒbler Nachrede möglich. Bringen Sie alle Beweismittel wie den gesamten Blog, weitere Ihnen zugĂ€ngliche Angaben ĂŒber «Raffnix», etc. mit. […]

natĂŒrlich hĂ€lt man sich von seiten kobik mit endgĂŒltigen aussagen zurĂŒck. dennoch wird ersichtlich, welche möglichkeiten ich hĂ€tte. ich hoffe sehr, dass ich sie nie nutzen werden mĂŒsse.

vergnĂŒgungspark – zweiter versuch

in atlanta hat es im frĂŒhling nicht geklappt. der six flags park hatte geschlossen, als wir da waren. doch in rust konnte uns das nicht passieren. der blue fire megacoaster musste dann auch gleich zwei mal ausprobiert sein. sehr cool.

5 jahre fan an der linie

am 24. september 2006 war ich zum ersten mal fĂŒr den fc luzern mit der kamera an linie. es war schon speziell, so nahe am spielgeschehen zu sein. ich war hautnah dabei, hatte eine andere sicht als die meisten zuschauer und sah so meine eigene version eines spiels. heute, fast fĂŒnf jahre spĂ€ter, habe ich von offizieller seite erfahren, dass man im bereich fotografie auf eine professionelle fotoagentur umsteigen wolle. ich kann nicht sagen, dass mich dieser entscheid kalt lĂ€sst, aber er ist natĂŒrlich nachvollziehbar. mit dem umzug ins neue stadion will sich der fc luzern professionalisieren. ich habe in den jahren als «hoffotograf» ein paar neue stadien (bern, basel, genf, neuchĂątel, st.gallen, zĂŒrich) erlebt und kann sagen, diese entwicklung ist nicht nur gut. mit der professionelleren handhabung verschiedenster dinge geht viel von der atmosphĂ€re verloren. bleibt zu hoffen, dass der fcl eben der fcl bleibt.

es war mein ziel – traum wĂ€re wohl ein gar grosses wort – als offizieller fotograf ins neue stadion miteinzuziehen. gerne hĂ€tte ich noch wenigstens eine saison angehĂ€ngt. das wird nun nicht gehen. vielleicht werde ich mich fĂŒr einzelne spiele akkreditieren, aber die bilder wĂŒrden dann nur auf meiner page und nicht mehr in den offiziellen medien des fc luzern auftauchen.

wie man an diesen beiden bildern sieht, hat sich die qualitĂ€t meiner bilder ein wenig gewandelt. das obere stammt vom allerersten spiel und zeigt jean-michel tchouga in thun. das zweite entstand im letzten spiel der abgelaufenen saison 2010/2011 in basel. natĂŒrlich hat sich auch mein equipment ein wenig geĂ€ndert: begonnen habe ich ja mit einer canon 350d und einem «touristenzoom» 70 – 300mm. wer weiss, vielleicht kann ich die angeschaffte ausrĂŒstung eines tages wieder offiziell fĂŒr den fc luzern einsetzen.

denn was sich nicht geĂ€ndert hat, auch nach diesem entscheid des clubs, ist die leidenschaft fĂŒr den fussball, das knipsen und den fc luzern.

es waren fantastische fĂŒnf jahre. merci an brendon tomasson, stefan bucher, sabine haidan und daniel frank. vielen dank, fc luzern!

what a game

war ziemlich cool, beim besten spiel der schweizer nati unter trainer hitzfeld live dabei zu sein. hier ein paar eindrĂŒcke.

not bad

naja, man muss ein wenig genauer hinschauen… aber da ist irgendwo der fluss drauf. 🙂

london calling

ok, eher «wembley calling», aber das klĂ€nge nicht so toll. mal schauen, was die stadt sonst noch so zu bieten hat.