die sonntagskinder

am sonntag, dem 11-11-2007, scheint es nichts wichtigeres als diese beiden kinder zu geben. sie schlittelten gestern in parpan und keystone-fotograf arno balzarini knipste sie dabei. dass gleich beide seriösen sonntagszeitungen mit dem fast identischen bilder der beiden schneekinder aufwarten überraschte mich schon ein bisschen. irgendwie würde man ob der überall in der welt aufflackernden konflikte doch etwas anderes erwarten. aber zu diesen themen lässt sich wohl nicht so gemütlich kaffee trinken…

der grösste bluescreen der welt

es gibt ja dinge, die lassen sich nur mit windows erleben. das legendäre herunterfahren des pcs, wozu man zunächst einen knopf mit der aufschrift «start» clicken muss, ist bestimmt so einer. ein anderes feature, das nur windows-user kennen, ist der bluescreen. ein traum in blau. ausgewogen in seiner konzeption, ästhetisch bis ins detail. das tolle daran: das funktioniert nicht nur auf dem kleinen subnotebook von toshiba und auch nicht nur auf dem mediamarktcompi für 999 franken (bestimmt noch ein drucker gratis dazu…), nein, auch bei ganz grossen bildschirmen kommt man in den genuss dieser windows-eigenheit. in toronto kam es nun zu einem weltrekordversuch: der grösste bluescreen aller zeiten sollte auf den screens eines warenhauses erscheinen. und dies während mehrer tage. das resultat ist wunderschön – einfach fantastisch.


[bild: sean galbraith]
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und wer jetzt trotz all den vorteilen immer noch lieber einen computer hätte, der diese tollen features nicht bietet… just click here.

selbsteinschätzung

ich bin eine sehr, sehr, sehr gute skifahrerin.
mit stark russisch gefärbtem akzent liess eine dame fortgeschritenen alters diesen satz im stöckli-ski-testcenter in zermatt verlauten. der verkäufer nahm das zur kenntnis und drückte ihr einen allround-ski in die hände. 🙂

claudia wambululu und ihr ambivalenter diskriminierungsbegriff

claudia wambululu ist hübsch, sehr hübsch sogar. und sie hätte den titel miss schweiz in meinen augen auf jeden fall verdient. aber darum geht es mir gar nicht. die dritte der so beliebten schönheitsköninginnenwal spricht in der sonntagszeitung über ihr verhältnis zur schweiz. als headline wird ein zitat von ihr gewählt, durch und durch schweizerisch sei sie. das nehme ich ihr sogar ab. als bildunterschrift steht: «ich fühle mich voll nicht diskriminiert». schön, denke ich. doch wenn ich denn text lese, verstehe ich die dame dann doch nicht mehr so ganz. beispielsweise geht sie nur in hiphop-clubs, weil es dort keine rassisten gebe. und «nie im leben» würde sie am 1. august auf das rütli gehen.

wie war das jetzt wieder mit der diskriminierung? also ich war am 1. august schon auf dem rütli und ich wähle meine ausgangsorte auch nicht danach aus, wo ich auf möglichst wenige rassisten treffe. dies, obwohl ich auch nicht typisch-schweizerisch aussehe.

sorry, frau wambululu, aber ihr verhalten ist schwach. natürlich erlebt man keine diskriminierung, wenn man jedem noch so kleinen brandherd sorgfältig umschifft. ich weiss aus erfahrung, dass es keinen sinn macht, mit rassistischen idioten auf konfrontation zu gehen. sich aber in seinem schneckenhäuschen einzuschliessen bringt ebensowenig, hilft den extremisten sogar. so sehr ich mich über einen gewinn des titels für sie gefreut hätte, so sehr bin ich von ihrem verhalten enttäuscht.

coca cola with orange

coca cola with orange klingt so weird wie die flasche ausschaut. von spezi kennt man den mix von cola und orange schon seit langem. auch pepsi hat so ein getränk im sortiment, das allseits beliebte schwip schwap übernimmt diesen part. die coca cola company hat dem nichts entgegenzusetzen. oder hatte. in england gab’s die orange flasche als limited edition zu kaufen.

der geschmack war gar nicht schlecht. im gegenteil, ich könnte mich daran gewöhnen. vor allem in der nase spürte man das starke orange-aroma. im mund war der typische cola-geschmack vorherrschend. die farbe des getränks an sich blieb, wie auf dem bild gut zu sehen, ganz coca cola-like. gut möglich, dass coca cola with orange auch hierzulande mal als limited edition zu haben sein wird.

wlan

in zürich war ich der einzige in reichweite meines apple macbook pro, der über ein wlan verfügte. hier in luzern staunte ich nicht schlecht, als ich zum ersten mal um eine wlan-verbindung bemühte. ständig sind mindestens 6 drahtlose netzwerke in reichweite, in spitzenzeiten noch 3 mehr. leider sind die natürlich alle verschlüsselt. zumindest das chickenair hätt› ich doch gerne einmal ausprobiert. 😉

das iphone ist langweilig

…denn es funktioniert genau so, wie man es in den filmchen gesehen hat. vielleicht sogar noch ein bisschen besser. es ist dünn, es liegt gut in der hand, es scheint gut verarbeitet zu sein. und ja: es sieht auch schön aus.

da aber noch immer weder provider noch starttermin für die schweiz stehen, bleibe ich vorerst bei meinem sonyericsson w880i. denn das hier gezeigte iphone stammt aus den usa und birgt deshalb doch einige praktische nachteile: momentan kann es noch keine umlaute. es soll, falls man ein update von apple installiert, wieder in den sim-lockmodus zurückspringen. und ausserdem ist es momentan so cool, trendy und everybody’s darling, dass man es sowieso besser nicht benutzt, wenn irgendwelche leute in der nähe sind… 🙂

trotzdem: i want one!

schon mal was von einer segway-mom gehört?

was eine soccermom ist, ist mir bekannt. frauen, die ihre kinder im bünzligen kombi zur schule oder eben zum fussball fahren. so weit, so bekannt. die segwaymom geht da andere wege. damit sie sich beim kinderwagenschieben nicht überanstrengt, überlässt sie die anstrengung einem segway.


[gesehen bei automotorundsport.de]

remember haschi?

könnt ihr euch an haschi erinnern? diese braunen bonbons, die schon euer grossvater lutschte? tatsächlich glaube ich mich zu erinnern, dass mir mein grossvater vor mehr als 20 jahren diese braunen dinger anbot.

die verpackung hat ein re-design hinter sich. die trendige retrooptik passt bestens zum sanften geschmack. stilecht auch die herstellerangabe: halter & schillig a.g., confiseriewarenfabrik, beinwil a. see. wohltuend für hals und rachen sollen sie sein, die haschi. ich finde sie vor allem lecker.

kaufen kann man sie unter anderem im imkerladen der biene ag.

bürkliplatz 19:12

es gibt viele orte, wo man mit seinem auto wirklich lieber nicht stehen bleiben möchte. in einer autobahnbaustelle beispielsweise oder in der ausfahrt vom firmenparkplatz. ach, eigentlich möchte man sowieso, dass man gar nie eine peinliche panne hat. viel ungelegener als in zürichs rushhour kann das bocken eines gefährts aber trotzdem fast nicht sein. und dann noch auf dem bürkliplatz, vor der ampel, sozusagen in pole posistion? als wir den jaguar e mit offener haube erblickten, war die sache klar: kein strom – überbrücken ist angesagt. schon 10 minuten stände er dort, teilte uns der entsetzte jag-fahrer mit. doch die leute hätten ihm alle gesagt, sie hätten keine zeit ihm zu helfen. dafür hatte etwa jeder dritte zeit, durch hupen seinen unmut über den mitten auf der strasse stehenden e-type zu verlautbaren.