das vegetarische fest

gute freunde von mir veranstalten ein grillfest. sie sind beide keine vegetarier. trotzdem steht in der einladung, dass jegliche art von grillgut mitgebracht werden dürfe, solange diese ohne fleisch auskomme. ich habe absolut kein problem damit, ab und zu auf fleisch zu verzichten, auch wenn ich zugegebenermassen ein fleischliebhaber bin. aber ein fleischverbot an einer grillparty? wäre das nicht so ähnlich, als würde ich einen vegetarier zum fleischessen zwingen? also sowas würde mir ja nie einfallen. da esse ich meine dagmersellerli lieber selber, als dass ich sie jemandem aufdrängen würde, der diese verabscheut.


bildquelle

und gemüse mag ich wirklich sehr gerne… zu meinem rindsfilet (medium, bitte). 😉

red curry test luzern – shanghai

zwischen post und migros-fundgrube findet sich das shanghai take away direkt am stark befahrenen hirschengraben. ausserdem gibt es eine sehr grosse auswahl an asiatischen lebensmittel zu kaufen. ein paar tischchen im hinteren teil des ladens ermöglichen zudem das essen im lokal, dann auch mit richtigem geschirr.

– farbe: rot/orange
– geschmack: sehr würzig, lecker, aber auch sehr flüssig
– schärfe: leicht scharf, dürfte etwas stärker sein
– gemüse: bambus, thai-auberginen und bohnen
– fleischqualität: etwas blass (meint stef), noch gut
– reisqualität: gut, auf wunsch mit gebratenem reis und sauce drüber
– verpackung: standardstyropor, sauce läuft gerne aus
– bedienung: sehr nett und hilfsbereit, auf wunsch lassen sich auch verschiedene speisen ohne aufpreis mischen
– preis: 14 chf
– menge: extrem viel, normalesser haben keine chance
– fazit: sehr lecker und von der menge her mehr als nur überzeugend, vor allem auch mit blick auf den preis. verbesserungswürdig ist die optische präsentation.

p.s. die shanghai-crew führt auch das restaurant memories of asia, hat aber soweit ich weiss nichts mit den shanghai-läden 1-3 zu tun.

sommerloch-nef und keine ende

also ich weiss nicht, wie es euch geht, aber mich interessiert diese lahme armee-affäre nun wirklich keinen deut. wenn der mann für die schweizer armee untragbar ist, soll man ihn in die wüste schicken, dort sind militärs sowieso besser aufgehoben. was mich dann aber schon amüsiert hat, ist hardmans reaktion auf den fall. mal ganz abgesehen davon, dass für ihn eine militärische karriere alles ist und dass er jede kleinste verfehlung einer ihm nicht genehmen person zu einem blogbeitragsfeldzug ausarten lässt.

leider muss ich dazu kurz anfügen, was nef verbrochen hat, dabei wollte ich ja genau das verhindern. egal. kurz gesagt: der heutige chef der armee hat im namen seiner ehemaligen partnerin auf sexinserate geantwortet. er hat männern ihre adresse, handy- und festnetznummer mitgeteilt. das die frau daraufhin von einigen idioten belästigt worden sein dürfte, ist klar. und was meint nun hardman dazu?

Ich finde das voll nicht tragisch und mehr «Spass» als Nötigung.

ok, hardman, hast Du mir mal Deine genaue adresse und telefonnumer? ich müsste da kurz ein paar «spassige» mails schreiben.

vor zwei jahren musste ich das sommerloch ja erst suchen, dieses mal wird es in der schweiz schon fast zum krater.

red curry test luzern – khoua vientiane

aus irgendeinem grund nennen corinne und ich diesen laden immer suan long, obwohl er khoua vientiane heisst, was man sich noch knapp merken können sollte. er befindet sich etwas versteckt hinter dem hotel astoria. das personal spricht nicht wirklich gut deutsch, man kommt aber gut klar. auf wunsch gibt es noch eine kleine portion gemüse oben drauf.

– farbe: rot
– geschmack: lecker, aber ohne speziellen pfiff, von der konsistenz her recht flüssig
– schärfe: ordentlich scharf, thaicurry-novizen verbrennen wohl ihr maul
– gemüse: bambus, thai-auberginen und diese kleinen runden dinger, die beim draufbeissen zerplatzen
– fleischqualität: noch gut (leicht zäh)
– reisqualität: normaler trockenreis, aber gut
– verpackung: standardstyropor, sauce läuft gerne aus
– bedienung: korrekt
– preis: 14.50 chf
– menge: gerade richtig
– fazit: gut, aber nicht berauschend, wird wohl in zukunft vor allem dann berücksichtigt, wenn plötzlich noch der hunger kommt, weil der laden der nächste ist

p.s. vientiane ist die hauptstadt von laos

red curry test luzern – apsarà

korrekterweise heisst das lokal apsarà soka bun und befindet sich an der winkelriedstrasse 11 in luzern. hier beginne ich meinen red curry test, auf den ich durch die diskussion um trigami kam. anstelle bezahlter trigami-reviews versuche es mal mit unbezahlten reviews. und dafür habe ich nun mal rotes curry als testobjekt ausgewählt. ich werde mich mal durch die stadt luzern essen, zumindest duch die take-away-lokale. wer noch vorschläge hat, kann diese gerne als kommentar hinschreiben. das gilt auch für weitere testkritierien. wenn möglich, werde ich einmal pro woche einen solchen versuch durchführen – ganz schön hart! 😉 zurück zum «test»: das apsarà sieht sich selbst alscambodiantake /away./ die bedienung erfolgt durch ein junges (wahrscheinlich kambodschanisches) paar, wobei er nur englisch, sie aber perfekt schweizerdeutsch spricht.

– farbe: wie im bild sichtbar relativ orange
– geschmack: recht kokosmilchlastig, sehr cremig, die kartoffeln fügen eine spezielle note hinzu ausserdem glaube ich, einen leicht nussigen unterton herauszuschmecken
– schärfe: nicht scharf, auch für normaloschweizergaumen geeignet
– gemüse: bambus, kartoffel, könnte noch etwas mehr sein
– fleischqualität: sehr gut
– reisqualität: sehr gut
– verpackung: im bild ersichtlich, die sauce läuft gerne aus…
– bedienung: sehr freundlich und hilfsbereit («hope to see you again soon!»)
– preis: mist, den hab› ich vergessen
– menge: gerade richtig
– fazit: sehr lecker, deshalb werde ich sicher bald wieder hingehen, wenn mein streng wissenschaftlicher test abgeschlossen ist… 😉

p.s. wikipedia meint: apsaras sind in der hinduistischen und teilen der buddhistischen mythologie halb menschliche, halb göttliche frauen, die im palast des gottes indra leben. apsaras gelten auch als «geister» der wolken und gewässer und sind in dieser hinsicht den nymphen der griechischen und römischen mythologie vergleichbar.

fall maddie – ungeklärt


tagesanzeiger von heute

versteht mich nicht falsch, das schicksal des kleinen mädchens ist auf jeden fall tragisch. und ich habe verständnis dafür, dass die eltern alles für die aufklärung des vermuteten verbrechens tun wollte. aber ich bin der meinung, dass der fall viel zu viel aufmerksamkeit gekriegt hat. natürlich ist es eine stärke unserer kultur, dass wir sehr viel tun, um die situation von einzelnen zu verbessern. andererseits finde ich es einfach abartig, dass es blogs gibt, die noch heute jede meldung zu «maddie» sofort publik machen. manchmal hat man fast das gefühl, das wir solche tragischen schicksale auch brauchen, um uns selbst besser zu fühlen. so nach dem motto: zum glück ist mir das nicht passiert.

sf und zdf

gestern abend waren wir im restaurant moosmättli essen. übrigens durchaus lecker. nach einiger zeit setzten sich neben uns zwei studentinnen einer luzerner hochschule. keine ahnung, was sie genau studierten, auf jeden fall driftete ihr gespräch schnell in die gspürschmi-richtung ab und wir kamen nicht umhin irgendwie immer ein bisschen mitzuhören. als dann sämtliche gefühlswelten von ihnen beiden und ihren freunden durchdiskutiert waren, gingen sie zu etwas weltlicheren themen über. fernsehen. schnell kamen sie auf das breite angebot von kultursendungen auf sf zu sprechen. da fragte die eine, weshalb das denn so sei. die andere:

ja weisst Du, sf ist eben staatlich subventioniert, nicht so wie zum beispiel das zdf oder so.

aha, so ist das also! wieder was gelernt, oder?