Warum man nur eine Sonntagszeitung braucht

Ganz offensichtlich sind Bilder von im Schnee spielenden Kindern selten. So selten, dass gleich drei Schweizer Sonntagszeitungen das genau gleiche Bild für Ihre Frontseite wählten. Diese Einfallslosigkeit illustriert das Einerlei der deutschsprachigen Presse in der Schweiz wohl nicht allzu schlecht.

Bild aus einem Tweet von Bastien Girod.

R.I.P. Oscar Niemeyer

Wie ein Vulkan schaut er aus und Le Volcan heisst er inzwischen auch. Ich habe ihn auf der Reise durch die Normandie fotografiert. Er steht auf dem ehemaligen Place Gambetta in Le Havre, der inzwischen zum Espace Oscar Niemeyer umbenannt worden ist. Das Maison de la Culture ist sicher das augenfälligste Gebäude, wenn es um den Einfluss von Oscar Niemeyer auf die Architektur von Le Havre geht. In der Nacht auf heute ist der brasilianische Architekt, der vor allem für sein Tun in Brasilia bekannt ist, im Alter von fast 105 Jahren gestorben. Mit seinen geometrischen Formen hat er die moderne Architektur geprägt, wie es nur wenige andere seines Fachs von sich behaupten können.

Die NZZ zum Tod von Oscar Niemeyer.

An die Arbeit hüpfen

Das Trampolin scheint die Gedanken der Designer besonders anzuregen. Vor ein paar Wochen zeigte ich hier die Variante «Seine-Brücke«. Dieses Mal wäre es keine Brücke, sondern ein ganz normaler Weg, der aber «das Erleben der Umgebung in den Vordergrund rückt», wie die Architekten zu betonen wissen. Sieht auf jeden Fall spassig aus. Das von den estnischen Salto Architects ausgeheckte Projekt wurde übrigens für das Archstoyanie Festival erstellt.

via FunOfArt.

Pirelli Kalender 2013

Na, nackte Haut erwartet? Auch das bietet der Pirelli Kalender für das Jahr 2013 natürlich. Aber Fotograf  Steve McCurry hat auch andere Motive abelichtet. Die Bilder entstanden in Brasilien und zeigen neben fröhlichen Menschen auch Graffiti. Steve McCurry sagt über die Fotos:

Mein Ziel war es, Brasilien, seine Landschaft, seine Wirtschaft und seine Kultur zu porträtieren und dabei das menschlichen Element zu berücksichtigen.


 © Pirelli Kalender 2013, Steve McCurry

Opium fürs Volk

Religion is not the opiate of the masses, it’s the placebo of the masses.

Dr. Gregory House, Staffel 5, Folge 15

glaube als placebo

[…] Wenn Angst ansteckend ist, dann auch der Glaube. Bei massensuggestiven Ritualen und charismatischen Gottesdiensten tritt ein Placebo-Effekt auf. In Erwartung einer Erweckung, Erleuchtung oder eines Heilserlebnisses machen sich entsprechende Glaubenssymptome bemerkbar. Die Gläubigen interpretieren dann ihre starken Gefühle, ihre Visionen oder ihre Euphorie als reale Gotteserfahrung. Dass aber lediglich die suggestive Atmosphäre ihre Hochgefühle hervorgerufen hat, realisieren sie nicht. Vielmehr glauben sie, von Gott berührt worden zu sein. Damit ist seine Existenz für sie eine unumstössliche Realität. Und ihr Glaube zu einem schönen Teil Placebo.

hugo stamm auf tagesanzeiger.ch

best burger in town – die ersten vier

mehr oder weniger unbewusst haben wir einen burgertest gestartet. mit town ist (natürlich?) zürich gemeint. inspieriert durch einen onlineartikel haben wir nun schon vier läden getestet. das reicht für eine (kurze) liste, die nach weiteren burgerlokalbesuchen ergänzt werden wird.

1) helvti diner – kasernenstrasse 2 – lockeres, super schmackhaftes fleisch perfekt gebraten.
2) goodman steakhouse – brandschenkestrasse 20 – gutes fleisch, leider etwas zu lange gebraten
3) iroquois – seefeldstrasse 120 – big mama burger reicht in der praxis nur für 3 (sollte für 4 sein), ist dafür aber lecker
4) gourmetburger – gartenstrasse 10 – fleisch leider zu sehr gepresst