Götter

Since the beginning of recorded history, which is defined by the invention of writing by the Sumerians around 6,000 years ago, historians have cataloged over 3700 supernatural beings, of which 2870 can be considered deities. So next time someone tells me they believe in God, I’ll say “Oh which one? Zeus? Hades? Jupiter? Mars? Odin? Thor? Krishna? Vishnu? Ra?…” If they say “Just God. I only believe in the one God,” I’ll point out that they are nearly as atheistic as me. I don’t believe in 2,870 gods, and they don’t believe in 2,869.

Ricky Gervais vor ein paar Jahren im Wall Street Journal.

Philipp Schmidlis E.T.-Bild

Mit dem Mann (bzw. Mountainbiker) im Mond wurde Philipp Schmidli und natürlich vor allem sein Bild bekannt. Nun wagte er sich an die legendäre E.T.-Szene heran und schafft es damit mindestens schon mal ins Schweizer Fernsehen. Chapeau!E.T. by Philipp Schmidli

Einmal mehr ist Schmidli ein fantastisches Bild gelungen.

20 Jahre

20 Jahre

Vor zwanzig Jahren entwarf ein aufstrebender Künstler dieses grandiose Werk. Es zeigt eine Holzbrücke in Luzern, die im Brand steht.

Duell?

SUV-Duell

Es gab doch einmal eine Zeit, da hätte man das Wort «Duell» mit «Zweikampf» übersetzt. Oder was meinen die Herrschaften von Auto Motor und Sport dazu?

Bezahlen per Gesicht

Nein, das ist kein Verschreiber, man soll tatsächlich mit dem eigenen Gesicht bezahlen können. Jedenfalls dann, wenn das Konzept der finnischen Firma Uniqul dereinst funktionieren wird.

Der Ablauf wäre recht simpel: Zuerst registriert man sich mit einer gängigen Kreditkarte an einem sogenannten QStand. So werden Gesicht, Account bei Uniqul und die Kreditkartendaten zusammengeführt. Will man dann irgendwo bezahlen, streckt man einfach das Gesicht in die dafür vorgesehene Kamera und drückt OK, um den angezeigten Betrag zu bestätigen. Boom, wie Mr. Jobs sagen würde. Die Sicherheit der Daten soll durch Algorithmen auf Militärniveau garantiert sein, sagt jedenfalls Ruslan Pisarenko, der Chief Business Development Officer von Uniqul.

Zunächst soll das System in und um Helsinki getestet werden. Durch diese Technik soll die Dauer des Zahlungsprozesses von aktuell 30 auf etwa 5 Sekunden reduziert werden können. Auf der Hardwareseite sei man relativ frei, wobei natürlich eine Kamera und etwas Rechenpower notwendig sind.

Interessant ist das Bezahlmodell, das sich die Leute bei Uniqul ausgedacht haben. Man bezahlt mehr, je weiter weg man von einem selbst festgelegten Punkt aus bezahlen möchte. Heisst: Wenn ich immer nur in der Dorfbäckerei mit meinem Gesicht bezahle, kostet mich der Service 99 Eurocent. Möchte ich das weltweit tun können, muss ich 7 Euro dafür bezahlen.

vgl. Vending Times August 2013

Braucht «the» ein eigenes Symbol?

«And» hat es schon längst. Ein eigenes Symbol. & wird in Kurzmitteilungen verwendet, um Platz zu sparen. Auch in Logos kennt man das geschwungene Zeichen. Dabei ist das Wort «and» anscheinend nur das 6. häufigste der englischen Sprache. Klare Nummer eins ist «the», das noch kein eigenes Symbol hat. Noch.

Wie man auf The Verge liest, hat sich jemand ein Symbol für das Wort ausgedacht. Und zwar Ћ. Ich weiss nicht genau, wie ernst es Paul Mathis mit dem Durchsetzen von Ћ ist. Das Video zum Symbol ist jedenfalls nicht sonderlich ernsthaft…

Parteiische Autojournalisten

Vor ein paar Tagen schrieb Thomas Benkö im Blick am Abend über die Oris Depth Gauge. Eine Uhr, die dank Loch gleichzeitig eine Art Tiefenmessgerät ist. Auf den Artikel wurde ich durch einen Tweet aufmerksam, den Blick am Abend lese ich in aller Regel nicht. Ich fand dann, dass dies kein redaktioneller Beitrag, sondern eher eine kaum getarnte Publireportage sei. Für meinen Geschmack viel zu unkritisch warb Benkö mit dem Text implizit für die Uhr, die mit ihrem Preis von 3000 Franken wohl eher ausserhalb der Reichweite der üblichen Zielgruppe der Gratiszeitung liegen dürfte. Im Artikel selbst wurden die Kosten nicht einmal erwähnt.

Benkö mit Oris Depth Gauge
Szenenwechsel: In einer Diskussion beim #twwf, einem Reallifetwittertreffen zur Feier des 10’000 Followers von WWF Schweiz, kamen wir auf die Neutralität von Journalisten zu sprechen. Als gesagt wurde, dass Autojournalisten sowieso die schlimmsten seien, konnte ich dann natürlich nicht mehr einfach nur still da sitzen. Ich meinte, dass ich das früher auch gedacht hätte, meine Meinung aber inzwischen geändert habe. Schliesslich sagte ich, dass ich auch selbst Autos teste. Sofort folgte die Frage, wie oft ich denn für die Testwagen schon bezahlt hätte. Natürlich noch nie. Na also, ein wirklich neutraler Test sei doch nur möglich, wenn man das Auto selbst gekauft habe.

Mein Punkt, dass man nur weil man etwas gratis testen dürfe, nicht automatisch unkritisch ans Werk gehen müse, wurde ignoriert. Ich denke, man kann unmöglich verlangen, dass alle Testobjekte jeweils käuflich erworben werden. Freischaffenden Journalisten würde man die Arbeit mit dieser Auflage wohl ganz verunmöglichen. Aber auch grosse Redaktionen hätten wahrscheinlich Mühe, wenn für einen Sportwagenvergleich je ein Porsche 911 Turbo, ein Audi R8 und ein Lamborghini Gallardo gekauft werden müssten.

Wichtig ist doch vielmehr, dass Transparenz herrscht. Der Begriff ist zwar etwas strapaziert, aber hier halte ich ihn für passend. Wenn klar ist, dass man halt nach Berlin eingeladen wurde, um den neuen VW Polo zu testen, kann man trotzdem ein kritisches Urteil über den Kleinwagen abgeben und der Leser ist über die Umstände informiert. Und nur weil ich gratis einen Abarth 595 teste, finde ich ihn noch lange nicht besser, als wenn ich ihn für mich gekauft hätte. Und: Wenn man alle Testwagen gratis zur Verfügung hat, sehe ich nicht, welchen Vorteil das für ein einzelnes Modell noch haben könnte.

Mit dem Testwagen am Meer

Selbst wenn ich hier auf dem Blog mit einem Beitrag für eine App von Swisscom werbe, bedeutet das noch lange nicht, dass ich der Quasi-Monopolistin nicht kritisch gegenübertreten würde. Im meinem Fall war es ja sogar so, dass ich nur Tage vor dem Beitrag über iO noch fragte, warum überhaupt noch jemand mit der Swisscom telefoniere.

Kritischer Artikel trotz Werbung
Kritik trotz Werbung

Ich gebe zu, die schweizerische und auch die deutsche Presse sind in der Regel etwas zu nett in solchen Dingen. Gerade bei Printpublikationen ist es halt so, dass der Inseratemarkt noch immer recht wichtig ist und man möglicherweise auf die Inserenten Rücksicht nimmt. Dadurch getraut man sich eventuell nicht, Kritik im angebrachten Mass zu üben. Trotzdem ist das Pauschalurteil gegenüber den Autojournalisten verfehlt. In den Zeitschriften, die ich lese, stelle ich allenfalls leichte Bevorteilungen der jeweils einheimischen Marken fest. Bei zündung.ch orientieren wir uns an den englischen Magazinen wie Top Gear und vor allem Car Magazine, wo in Sachen Kritik praktisch Narrenfreiheit herrscht. Nur so kann die Leserin die für sie notwendigen Schlüsse aus unseren Fahrberichten ziehen.