Offenbar lässt sich heisses Wetter am besten darstellen, indem man Menschen im Wasser zeigt. Genau das haben NZZ, Blick, watson.ch und der Tagesanzeiger gemacht, wie man auf den unten gezeigten Screenshots erkennen kann. Interessant sind abgesehen von der erstaunlichen Kreativität der Redaktionsteams zwei Dinge: Ausgerechnet beim Blick gibt es badende Männer anstelle von Bikiniladies zu sehen, und beim Tagesanzeiger hat man mit dem Flashmops wohl eine neue Hunderasse erfunden… 😉
Kann ich jetzt Rumantsch?
Männer- und Frauenrollen
Was passiert, wenn Männer die typischen Frauenrollen in bekannten Filmen übernehmen würden? All jene, die ständig jammern, es würde ein sogenannter «Genderwahnsinn» stattfinden, dürften enttäuscht sein. Offenbar ist es noch ein sehr weiter Weg, bis die so gefürchtete «Gleichmacherei» ihr Ziel erreicht hat. Buzzfeed hat da eine nette Diskussionsgrundlage geliefert, oder?
Rivella Cliq
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Die Schweizer Getränkefirma Rivella ist in den letzten Jahren immer mal wieder mit Experimenten aufgefallen. Mit der grünen Variante schielte man etwas nach Japan und fügte dem traditionellen Rivella-Geschmack eine Grüntee-Note hinzu. Die Alternative kam so gut an, dass sie noch immer etwa 10% an den Verkäufen ausmacht. Weniger erfolgreich war Rivella Gelb, das als Basis statt Milchserum Soja verwendete. Inzwischen ist es nur noch in Frankreich und Luxemburg erhältlich.
Nun versucht man sich im fruchtigen Bereich: Rivella Cliq kommt in zwei Geschmacksrichtungen. Pfirsich und Rhabarber. Während man Pfirsich aus verschiedenen Softdrinks kennt, ist mir Rhabarber bisher noch nie in trinkbarer Form untergekommen. Natürlich musste ich die beiden Varianten schon aus reiner Neugier probieren. Die Fruchtaromen kommen etwas künstlich daher. Trotzdem gefielen mir die neuen Rivella-Variationen gut. Rhabarber ist eher die saure, Pfirsich die süsse Interpretation. Ich könnte mir vorstellen, dass die beiden auch als Basis für leckere Sommerdrinks dienen könnten.
Endlich ist er da: Der Pizzaburger!
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Manchmal könnte einen das Gefühl beschleichen, alle wirklich wichtigen Erfindungen seien schon gemacht worden. Die grossen Würfe stammen dann auch aus dem letzten und vorletzten Jahrhunder. Die Dampfmaschine, das Auto, der Computer und das Internet… alle längst hier und bekannt. Was kann da schon noch kommen? Doch jetzt gibt es wieder eine Neuheit, die wir uns schon lange gewünscht hätten, wäre uns überhaupt in den Sinn gekommen, dass es sowas geben kann.
Lange mussten wir darauf warten, jetzt ist er da: Der Pizzaburger! Was klingt als sei es die neueste Kreation stammt im Wahrheit aus dem Programm von Dr. Oetker. Es handelt sich dann auch nicht um eine Fleischscheibe, die mit Mozzarella belegt ist, sondern eher um eine Pizza in Form eines Burgers. Es gibt zwei Varianten, eine mit Salami und eine mit scharfem Salami. Man merkt, vor allem der gemeine Fleischfresser wird angesprochen. Der dürfte sich in der bald kommenden WM-Zeit auch öfters essend vor dem TV einfinden, wobei so ein Pizzaburger durchaus prakisch sein könnte.
Warum spricht niemand über den 13. Monatslohn?
In der Debatte um den Mindestlohn scheint es mir besonders augenfällig, dass kaum Wert auf Argumente gelegt wird. Nur schon, dass ein solcher Vorschlag von linker Seite kommt, wird für viele Abstimmende reichen, um ihn abzulehnen. Ich tippe mal auf 58% Nein-Stimmen, vielleicht geht es sogar leicht über 60%.
Dabei gibt es durchaus Argumente gegen einen Mindestlohn. Man kann zum Beispiel sagen, dass die Kosten um zu Leben nicht über all gleich hoch sind. Die sogenannten Lebeshaltungskosten sind in Zürich sicher bedeutend höher als im Kanton Jura. Oder man kann sagen, dass es generell in der Freiheit der Unternehmen liegen soll, die Löhne festzusetzen. Weiter könnte man über den motivierenden Charakter der Löhne zum Schluss kommen, dass Mitarbeitende sich weniger anstrengen, wenn sie genau wissen, das sie so oder so einen bestimmten Betrag verdienen. Und man könnte die Berufslehre als abgewertet sehen, wenn auch ungelernte Personen anspruch auf den Mindestlohn haben.
Praktisch alle diese Argumente lassen sich relativ leicht entkräften. Ein Mindestlohn ist vor allem auch eine moralische Sache. Soll der am schlechtesten qualifizierte Mitarbeiter eine Entlöhnung erhalten, die ihm ein Überleben ohne finanzielle Not sichert?
Ich möchte aber auf etwas Anderes, aus meiner Sicht durchaus Entscheidendes hinweisen. Auf den Effekt, der vom 13. Monatsgehalt ausgeht nämlich. Er hat grossen Einfluss auf die Höhe des Mindestlohnes. Im Initiativtext spricht man von 22 Franken pro Stunde. Ich habe dazu ein kleines Rechenbeispiel. Im GAV des VSSM sind 2164 Stunden als Jahresarbeitszeit festgelegt. Also:
2164 * 22 = 47’608 CHF ergibt monatlich 3967 CHF
Die Entfernung zum vom Verband festgelegten Mindestlohn von 3501 CHF (oder 19.40 CHF pro Stunde) scheint relativ gross. Dieser Mindestlohn gilt für unqualifizierte Mitarbeitende, die nur als Hilfskräfte eingesetzt werden können. Hat jemand den Schreinerberuf erlernt, startet er im 20. Altersjahr schon mit 4018 CHF, was einem Stundenlohn von 22,3 Franken entspricht. Nun kommt aber das, worüber komischerweise niemand spricht. Im GAV der Schreiner ist ein 13. Monatslohn fix vorgeschrieben. Was bedeutet das nun für den Stundenlohn?
3501 * 13 = 45’513 CHF ergibt pro Arbeitsstunde 21,03 CHF
Die Distanz zu den angestrebten 22 Franken pro Stunde erscheint also auf einmal viel kleiner. Schon im 23. Altersjahr würde eine Hilfsperson mit dem aktuellen Mindestlohn nach GAV die 22 CHF pro Stunde praktisch erreichen, obwohl der vorgeschriebene Lohn bei 20.25 CHF liegt. Alles nur dank dem 13. Monatsgehalt.
Ich habe mit jemandem von der JUSO gesprochen, um abzuklären, ob meine Rechnung korrekt ist. Aus seiner Sicht, sei sie durchaus korrekt. Juristisch gesehen, sei das aber noch offen, weil das Thema in der Initiative nicht in Erscheinung tritt. Absolute Gewerkschafts-Hardliner würden das wahrscheinlich eher anders sehen, meinte er. Gerade weil es da offensichtlich Unklarheiten gibt, kann ich nicht verstehen, weshalb niemand darüber spricht. Oder möchten wir gar nicht wissen, was uns der «Spass» am Ende kostet?
Quellen: GAV des VSSM
Twittergespräch mit JUSO-Mitglied.
20 Jahre
Tito Vilanova ist tot
Ein trauriger Tag für den FC Barcelona. Der ehemalige Trainer der ersten Mannschaft Tito Vilanova ist gestorben.
Wie geht das?
Schlaue Kommentare – 10
Man soll sich nicht ohne Not gegen die Natur stemmen. Die Zeitrechnung ist nicht etwas willkürliches, sondern etwas, was durch den Lauf der Sterne vorgegeben ist.
Von einem Markus Hiter auf NZZ.ch zum Thema Zeitumstellung.
Schon schön, wie Sterne und auch die Sonne um die Erde kreisen…









