Jein… sagt jedenfalls dieses Video, das ich drüben bei watson gesehen habe. Interessant ist, dass man teuren Wein anscheinend vor allem dann besser findet, wenn man über dessen Preis informiert ist.
97% Dude

Hätte ihn doch noch etwas länger wachsen lassen sollen…
Selber auf Dudeness testen? Hier.
Wer es nicht kennt: Diese «Dudeseite» ist nur eine Antwort auf eine Page von Microsoft, wo aufgrund eines Bildes das Alter einer Person ermittelt werden kann. Oder auch nicht.
Maurer und die Zivis
Aber eine Pausenaufsicht, um die Lehrer zu entlasten, damit sie Kaffee trinken können, entspricht nicht der Würde eines Schweizer Bürgers, der etwas machen will fürs Vaterland.
Bundesrat Maurer möchte also nicht, dass die Zivis solche Aufgaben übernehmen. Verständlich, dann hätten sie ja gleich in die Armee eintreten können… 😉
Tierfotografie, wie sie nicht sein sollte
Ein Löwe, der fast aus dem Bildschirm rausspringt. Ein Elefant, der einen im nächsten Augenblick erdrücken wird. Wir kennen diese tollen Bilder aus Büchern und dem Fernsehen. Habt Ihr Euch auch schon gefragt, wie diese unglaublich spektakulären Tieraufnahmen gemacht werden?
Wer sich auch nur ein bisschen mit Fotografie auseinandersetzt wird schnell gecheckt haben, dass solche Fotos nicht durch Zufall entstehen können. Es braucht Planung, gutes Equipment und vor allem auch örtliche Experten, die genau wissen, wo und wann man welche Tiere aufspüren kann.
Tatsächlich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, aus einer nicht zu grossen Distanz zu erleben, wie das mit der Tierfotografie eben auch gehen kann. Ein Team um Wim van den Heever hielt sich im gleichen Camp in Botswana auf. Er bietet Fotosafaris an, auf denen interessierte Amateurfotografen ihre Fähigkeiten hinsichtlich Tierfotografie schärfen können. Ich kannte ihn auch nicht, aber der Südafrikaner ist definitiv eine grosse Nummer, wenn es um «Wildlife Photography» also um Tierfotografie geht.
Zwei mal «durften» wir erleben, was das in der Praxis dann bedeuten kann.
Am ersten Tag hörten wir von unserem Guide, die Fotogruppe sei unterwegs, um Bilder von jagenden Wildhunden zu machen. Die seien praktisch nur für die Wildhunde hier. Tatsächlich fanden sie an jenem Tag eine grosse Gruppe Wildhunde. Dank Funkverkehr trafen auch wir wenig später dort ein, wo sich die 16 Tiere etwas unschlüssig hin und her bewegten. Das Ziel, die Gruppe beim Erlegen der Beute zu fotografieren, rückte in für die Wildlife-Photographers in weite Ferne, als ihr Fahrzeug einen Plattfuss erlitt. Ein wenig Schadenfreude empfanden wir schon, da die Leute mit den grossen Objektiven sehr offensiv an das Rudel heranfuhren und sich ihm immer wieder in den Weg stellten, um die Tiere von vorne zu sehen.
Am zweiten Tag trafen wir kurz nach dem Losfahren auf einen Löwen. Das schöne Tier hatte sich trotz Regens neben einem Busch niedergelassen. Wenig später traf auch wieder die Fotografengruppe beim «König der Tiere» ein. Der erhob sich bald. Sofort schnitten im die Knipser den Weg ab. Der Löwe trottete in eine andere Richtung, die Fotografen (ver-)folgten. Wir forderten unseren Guide schon nach ein paar Minuten auf, die Grosskatze zu verlassen, da wir nicht weiter stören wollten. Schliesslich hatten wir ihn in voller Pracht sehen dürfen, und ein paar «Zähne-zeig-Bilder» waren auch schon im Kasten. Die Fotografen blieben da. Es war etwa 16:15. Später, Stunden nicht Minuten, hörten wir über Funk, dass ein Fahrer das Tier als «nervös» bezeichnete. Kein Wunder, denn die Fotogruppe hatte es weiter verfolgt. Wir hörten weiter am Funk mit. «Let me try a wide-angle lens» tönte es da heraus. Als wir um etwa 19:30 ins Camp zurückkehrten, melden wir den fortdauernden Vorfall der Leitung. Ihr Kommentar: Da Tier sei nicht aufgrund der Fotografen nervös. Ja klar.
Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass die Fotojäger noch bis um nach 22:00 dem Löwen nachstellten. Dies, obwohl es klare Regeln gibt, wie lange man sich draussen überhaupt aufhalten darf. Es kann nicht überraschen, dass bei einer sechs Stunden langen Verfolgungsjagd mit grossen Objektiven dann irgendwann mal ein Bild rauskommt, dass mehr als OK ist. Wenn dafür aber ein Tier so belästigt werden muss, ist das bestimmt nicht im Sinne derer, die sich zuhause die grossformatigen Fotobücher anschauen. Diese Fotografen, die wir erlebt haben, sind nichts anderes als Wilderer ohne Waffen. Für sie steht nicht das Tier im Mittelpunkt, sondern der Drang, mit möglichst unmöglichen Perspektiven Ruhm und Ehre einzufahren. Ich werde jedenfalls künftig daran denken, wenn ich wieder einmal ein besonders spektakuläres Tierbild sehe.
Son of a Bridge
Es ist das Kleidungsstück der Stunde: Ein Shirt mit der Aufschrift «Son of a Bridge». Als Hintergrund für den Schriftzug wurde ein Bild der Kapellbrücke gewählt. Wer also nur ein kleines bisschen über seinen eigenen Nasenspitz hinausdenkt, könnte durchaus darauf kommen, was mit dem Spruch gemeint ist. Die Spieler des FC Luzern haben nach dem Sieg gegen die Grasshoppers eine blauweisse Sonderedition des Shirts getragen, um damit zusammen mit den Fans zu feiern.
Wie nun auch zentral+ und der Blick schreiben, begreifen halt doch nicht alle, was gemeint ist. Auf der FCL-Facebookpage gibt es denn auch einige Kommentare, die nicht gerade positiv ausfallen.
Ein User fragt, ob es etwas mit der «Kappelenbrücke» zu tun haben könnte. Wie er wohl darauf kommt? 😉
Jedenfalls gibt das Ding zu reden, was nicht zuletzt dem Büro Troxler gefallen dürfte. Bei der Luzerner Werbeagentur wurde nicht nur der Spruch ersonnen, es gibt auch ein eigenes Label dafür. Und ja, wie Jakob Jantscher im obigen Bild, so habe auch ich ein solches Shirt. Es stiftet jeweils ein wenig Verwirrung, was durchaus amüsant ist. Als Luzerner sollte man aber keine Schwierigkeiten haben, die Nicht-Luzerner aufzuklären.
Hier noch die Erklärung von Trainer Markus Babbel, weshalb man nach dem Sieg das Shirt überzog:
Alle Tage sind gleich lang
Alle Tage sind gleich lang, jedoch verschieden breit.
Udo Lindenberg in Und trotzdem lieb ich Dich so sehr.
Bilderrätsel für zwischendurch
R.I.P. Kurt Imhof
LLAP
Kia Sportspace Concept Car
Natürlich wird die Studie Sportspace von Kia mit dem typischen Marketinggeschwurbel angepriesen. So sagt Guillaume Gregory, Designchef von Kia Europe: «Das Ziel dieser Studie war, eine ganz neue Art von Grand Tourer zu entwickeln». Ich sehe einfach einen schönen Kombi. Aber das ist ja auch schon mal nicht so schlecht. Mal sehen, ob daraus ein serienmässiger Kombi des künftigen Optima wird. Innen gibt es volldigitale Armaturen, die man heute einfach haben muss, obwohl sich mir der Sinn bis jetzt nur teilweise erschliesst. Mir gefällt vor allem das Heck, das Elemente von Alfa (Proportionen 159 SW, Leuchten 156, seitliche Luftauslässe GTA) mit den von bekannten Kia-Modellen mischt.






