hab› ich eigentlich schon mal betont, wie sehr ich das ende von r.e.m. bedaure? ich glaube nicht. eine gute möglichkeit, eine kleine serie zu starten. schliesslich ist rapid eye movement aus athens, georgia eine jener bands, die mich fast zwei jahrzehnte irgendwie begleitet hat.
der erste song, den ich hier präsentiere, ist auch jener, den mich überhaupt zu r.e.m. brachte. enjoy.die beste band der welt ist nicht mehr
wie ein blitz aus heiterem himmel: r.e.m. lösen sich auf. die beste band der welt meldet auf ihrer homepage:
To our Fans and Friends: As R.E.M., and as lifelong friends and co-conspirators, we have decided to call it a day as a band. We walk away with a great sense of gratitude, of finality, and of astonishment at all we have accomplished. To anyone who ever felt touched by our music, our deepest thanks for listening.
die bandmitglieder kommen aber auch einzeln zu wort. mike mills meint:
During our last tour, and while making Collapse Into Now and putting together this greatest hits retrospective, we started asking ourselves, «what next»? Working through our music and memories from over three decades was a hell of a journey. We realized that these songs seemed to draw a natural line under the last 31 years of our working together.
We have always been a band in the truest sense of the word. Brothers who truly love, and respect, each other. We feel kind of like pioneers in this – there’s no disharmony here, no falling-outs, no lawyers squaring-off. We’ve made this decision together, amicably and with each other’s best interests at heart. The time just feels right.
peter bucks worte zur auflösung:
One of the things that was always so great about being in R.E.M. was the fact that the records and the songs we wrote meant as much to our fans as they did to us. It was, and still is, important to us to do right by you. Being a part of your lives has been an unbelievable gift. Thank you.
Mike, Michael, Bill, Bertis, and I walk away as great friends. I know I will be seeing them in the future, just as I know I will be seeing everyone who has followed us and supported us through the years. Even if it’s only in the vinyl aisle of your local record store, or standing at the back of the club: watching a group of 19 year olds trying to change the world.
michael stipe äussert sich wie folgt:
A wise man once said «the skill in attending a party is knowing when it’s time to leave.» We built something extraordinary together. We did this thing. And now we’re going to walk away from it.
I hope our fans realize this wasn’t an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way.
We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It’s been amazing.
ganz meinerseits, michael. vielen dank für die vielen tollen songs, die wunderbaren alben und vor allem: die genialen konzerte. für mich werdet ihr immer die beste band der welt bleiben. thanks, guys.
90er jahre sound
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da fällt mir ein, dass ich mal irgendwo eine acapella version von inside out von culture beat hatte… kennt die irgendwer?
aus must have been tokyo werden die silver firs
must have been tokyo sind jetzt die silver firs. wie das klingt? gar nicht mal so schlecht, wenn man sich ihre erste gratissingle anhört. away we go von den silver firs:
30 seconds to mars in sursee
als bekannt wurde, dass die band in sursee spielen würde, konnte ich es zunächst kaum glauben. doch im rahmen der konzertreihe summersound sursee finden ja auch noch anastacia, zz top, bob dylan und james blunt den weg ins luzerner provinzstädchen.
jared leto liess die sonnenbrille etwas länger auf, er mochte sich wohl die nicht wirklich volle stadthalle nicht sofort zu gemüte führen. erst um 21:20 betraten die jungs die bühne, starallüren par excellence. doch das ist wohl genau das, was die band unter anderem ausmacht: man versucht gar nicht irgendwie schlicht, nett oder passend zu sein. der süsse jordan von willkommen im leben ist längst vergessen, der laut schreiende jared hat ihn ersetzt. zu beginn war auch der sound vor allem laut, mit der zeit kriegte dann aber auch der mann an den reglern seine arbeit in den griff. leto kümmerte sich derweil um das publikum, das vor dem konzert noch aufgefordert worden war, die (teureren) sitzplätze zu verlassen und auf die zentrale stehfläche zu kommen. dem seltsamen aufruf des speakers folgte aber niemand. im gegensatz zum konzert in basel war der leadsänger etwas freundlicher zu seinen gästen. trotzdem blieb er aber der rocker, den er so gerne mimt. er ist eben gerade nicht der nette typ von nebenan, den jede frau ab 50 gerne als schwiegersohn hätte. er gibt sich gar keine mühe, irgendwie unprätentiös zu sein, schwelgt lieber in pathos und grossen gesten. die musik passt dazu, liefert sie doch einen heute wenig gehörten vollen sound, den man einfach überlaut hören muss.
einen ersten musikalischen höhepunkt erreichte das konzert mit dem song this is war. dessen kriegsverherrlichender anfang mündet nach eienm rockigen zwischenteil in ein versöhnliches, friedliches und damit auch klanglich harmonisches ende. abgeschlossen wurde der gig mit kings and queens, dem besten song von 30 seconds to mars.
unschön war, dass man am ende alle besucher über die gleiche schmale treppe zum ausgang hin zwang. da sollte für andere konzerte dringend eine zweite möglichkeit zum verlassen der stehfläche eingerichtet bzw. geöffnet werden.
30 seconds to mars in sursee – video
30 tage 30 lieder – tag 30
zackzack folgt schon der letzte song. und zwar soll’s nun jener song sein, der vor einem jahr mein favorit war. das ist dank meinen songs of the moment simpel herauszufinden.
kurz und schmerzlos: foals mit dem song this orient.
30 tage 30 lieder – tag 29
und wir machen gleich weiter mit tag 29: ein lied aus meiner kindheit. es gibt da einige, an die ich mich erinnere, aber eines ist mir speziell geblieben.
die band hiess tatsächlich deutsch-österreichisches feingefühl. kurz: d.ö.f. und der song nannte sich codo. kennt ihr nicht? wetten doch!30 tage 30 lieder – tag 28
heute endet die blogparade von monsieur fischer offiziell. ich habe ja noch ein paar tage aufzuholen. tag 28 bringt die aufgabe, einen song zu posten der mich schuldig fühlen lässt. nicht ganz einfach, zumal man beim hören ja selten wirklich auf den text hört.
am ende fällt die wahl auf einen grossartigen song von michael jackson: man in the mirror.30 tage 30 lieder – tag 27
oops, ich bin da etwas ins hintertreffen geraten. nun geht es darum einen song zu nennen, den ich gerne spielen können möchte. das ist natürlich leicht: die gitarre bei hotel california!
aber seien wir ehrlich: so wie the eagles kann das eben niemand. man schaue sich aber auch diese frisuren an!