… kriege ich, wenn ich diesen Lamborghini Murcielago die Piste raufheizen sehe. 😉
Das letzte Video
Nett von den FCL-Jungs, dass sie den FC Basel gleich 4:0 weggeballert haben. Ok, das war nicht das ganz grosse Basel, und es war ein Basel, dass denn Meistertitel schon in der Tasche hatte. Trotzdem: Ein Sieg ist ein Sieg ist ein Sieg. Und gefeiert wird genau gleich. Et voilà:
Der Wert des «Du-sagen-dürfens»
Heute morgen lese ich in einer der vielen WhatsApp-Gruppen eine Message, die mich stutzig gemacht hat. Eine Medizinstudentin freute sich dort darüber, dass sie nach einer Sitzung nun per Du mit einem Chef-Pathologen und einem Geschäftsleitungsmitglied des Kantonsspitals sei. Meine Reaktion: Muss ja ein arg verkrusteter Betrieb sein, wenn ein Du noch so viel Wert hat. Liege ich damit falsch?
Für mich ist es ganz normal, dass man im gleichen Team irgendwie per Du ist. Oder auch, wenn man das gleiche Hobby hat. Fotografen sind automatisch per Du, Fussballer sowieso, auch die Fans von Oldtimern sagen kaum Sie zueinander. Ob’s beim Golfen anders ist? Kann sein, wäre aber auch wieder ein Hinweis darauf, wie altmodisch das Verhalten ist.
Gerade auch wenn man im geschäftlichen Umfeld im gleichen Boot sitzt, sollte es inzwischen doch normal sein, dass man übertriebene Höflichkeiten sein lässt. Ich glaube nicht, dass man automatisch an Autorität verliert, nur weil man mit seinen Untergebenen per Du ist. Umgekehrt glaube ich aber, dass es die Kommunikation hemmt, wenn man gegenüber hierarchisch über einem sitzenden Personen per Sie ist. Wo ich arbeite ist selbst die Lernende mit der Geschäftsleitung per Du. Ich denke nicht, dass irgendjemand dadurch einen Nachteil hat. Aber ich gehe davon aus, dass man sich auch eher getraut, das Gespräch zu Vorgesetzten zu suchen. Und das sollte doch mehr Wert sein, als das Erhabenheitsgefühl der hierarchisch höher positionierten Personen.
Das letzte Spiel
Ja, nun ist es so weit. Fast 10 Jahre nach dem allerersten Spiel (24. September 2006 in Thun) als Fotograf für den FC Luzern an der Linie steht heute das letzte an. Es war eine geniale Zeit. Immer wieder hatte ich die Gelegenheit, entscheidende Szenen aus unmittelbarer Nähe zu erleben. Mit etwas Glück blieb auch die eine oder andere als spannendes Bild hängen. Nun ist die Zeit gekommen, meinen Platz an der Linie einem anderen «Fanfotografen» zu überlassen. Gut möglich, dass ich sporadisch beim ein oder anderen Match noch dabeisein werde. Die ganze Saison über auf die Allmend und in all die anderen Städte zu pilgern, das wird nicht mehr passieren.
Für heute wünsche ich mir ein schönes Spiel und natürlich einen Sieg gegen den übermächtigen FC Basel. Ich wünsche mir aber auch, dass der FCZ irgendwie noch das Ruder rumreisst und in der Nati A bleiben kann. Und jetzt: Hopp Lozärn!
Ici c’est Ibra
Er ist bestimmt die arroganteste Socke, die je ein Fussballshirt getragen hat. Aber sicher auch die allercoolste. Paris Saint Germain ist jetzt nicht der ultimative Sympathieträge… trotzdem ist das Abschiedsvideo von Zlatan Ibrahimovic etwas vom besseren, was es diese Saison auf Europas Fussballplätzen zu sehen gab.
Plenk
Wieso genau mich der falsch gesetzte Leerschlag vor Satzzeichen so stört, weiss ich selbst nicht. Tatsache ist, er tut es. Ebenfalls eine Tatsache: Der Leerschlag ist wirklich falsch. Und er wird offenbar so häufig fälschlicherweise gesetzt, dass dieses Vorgehen einen eigenen Namen gekriegt hat: Plenk. (hier noch auf Englisch) Die Herkunft des Begriffs ist offenbar English. Man hat aus dem Wort «Blank» einfach Plenk gemacht.
Also, bitte aufhören mit dem nervigen Leerschlag vor dem Ausrufezeichen !
Uprising – Muse live in Zürich
Du hast Muse weder gestern noch vorgestern live in Zürich gesehen? Macht nichts, hier das Video von Uprising. Gerngeschehen.
«Beste Liveband der Welt» nennt man Muse mitunter. Ich würde mal sagen, Muse ist vielleicht die Band, die die beste Show und vor allem die beste Abstimmung der Show auf die Musik und umgekehrt liefert. Aber beste Liveband? Never ever.
Dafür reicht es nicht, wenn Du in Deinen Thank-you-Sätzen einfach Paris oder Berlin mal eben mit Zurich ersetzst. Es reicht auch nicht, wenn die Songs wunderbar klingen, fast so wie auf CD. Und es reicht auch dann nicht, wenn Du die allertollste Show mit fliegenden Kugeln, tollen Animationen und einer runden Bühne präsentierst. Gefragt sind halt noch ein paar andere Elemente. Zum Beispiel die Interaktion mit dem Publikum. Gestern praktisch zero. Schön wäre auch, wenn die Liveversion der Songs auch abgesehen von ein paar netten Soli von den Studiostücken zu unterscheiden wären.
So war’s eine tolle Show mit richtig guter Musik. Nicht weniger, aber leider auch nicht mehr.
Europa in Reichweite
Eigentlich ist es ja ein wenig peinlich für die höchste Liga der Schweiz, aber der FC Luzern kann nach einer nicht gerade berauschenden Saison tatsächlich noch einen Platz für die Europa League-Qualifikation erreichen. Seit gestern Abend ist man punktgleich mit dem Viertplatzierten, allerdings mit dem schlechteren Torverhältnis. Es liegt auch deswegen noch viel drin, weil genau der aktuell 4. (nämlich der FC Sion) beim letzten Spiel der Saison noch auf der Luzerner Allmend gastiert. Mal schauen, was noch geht.
Auf jeden Fall gab es gestern wieder einmal Grund, die Mannschaft nach dem Spiel zu feiern. Voilà:
Coole Economist-Werbung. Nicht.
Bubblegum
Klingt doch cool, dieser Kaugummi, oder? Den Song der Band Mystery Jets hab ich gestern zum ersten Mal gehört. I like.


