das argument gegen die waffeninitiative

ich bin ja schon lange auf der suche nach griffigen argumenten gegen die waffenschutzinitiative. hier ein wirklich tolles, das gleich auch noch eines gegen das frauenstimmrecht ist:

Ich bin zwar nicht prinzipiell gegen das Frauenstimmrecht, finde aber, dass sich Frauen in Themen einmischen, bei denen sie nichts zu sagen haben. Das zählt zum Beispiel für die Abstimmung am kommenden Wochenende über die Waffen.

werner hager, bronschhofen, seines zeichens pz-spengler. ich nehme an, das «pz» steht für pum-zack oder so.

8 Antworten auf „das argument gegen die waffeninitiative“

  1. schön …
    …, dass amade und raffnix wieder mal argumente mit argumenten bekämpfen.

    spengler, pum-sack, SVP und blöd – hoffe euch gehts jetzt ebenfalls besser – wie herrn hager nach seinem statement.

  2. bekämpfen
    ähm, ich bekämpfe hier gar nichts. ich lasse nur den herrn hager sprechen. ob er spengler ist oder nicht tut nichts zur sache. es ist einfach so, dass er so im telefonbuch steht. und was ein pz-spengler ist, weiss ich halt wirklich nicht, deshalb der spruch mit dem pum-zack. 😉

  3. pz
    pz steht für panzer.

    ich stimme gegen die waffeninitiative, weil ich eine emotionale bindung zu meinem gewehr habe. ich möchte es nicht hergeben. ich brauche es zwar selten, es ist jedoch sowas wie eine trophähe, ein zeichen des vertrauens und eine erinnerung an bewegende zeiten.

    wirklich griffig für eine mehrheitsfindung in einer demokratie dürfte diese ansicht allerdings nicht sein.

    ist das griffige argument im statistischen zahlenmaterial zu finden?

    – 24 armeewaffen-tote pro jahr im verhältnis zum beihnahe unendlichen vertrauen des staates in seinen mündigen bürger. die staatskonzeption, dass der staat dem bürger dient und nicht der bürger vom staat gebeutelt und herumgeschuppst wird.

    – 2.1 Mio. Waffen in schweizer haushalten im verhältnis zu 200’000 armeewaffen, welche dann nicht mehr zu hause wären. Diese 10% werden keine massive sicherheitssteigerung herbeiführen, weil grundsätzlich vom mündigen und wehrhaften bürger/soldaten eine geringere bedrohung ausgeht als vom kriegstraumatisierten immigranten.

    noch eine überlegung jenseits der zahlen:
    Die munition ist ja bereits nicht mehr zu hause. wir sind uns alle einig, dass ein gewehr ohne munition wenig anzurichten vermag.
    schlussfolgerung1: dann kommts ja aufs gewehr auch nicht mehr an und es kann im zeughaus abgegeben werden.
    schlussfolgerung2: das gewehr ohne munition zu hause ist ungefährlich und deshalb kann es im haushalt verbleiben.

  4. sowas wie eine trophähe 🙂
    @pz

    Deine Überlegungen sind zwar nicht neu, aber warum soll man sie nicht wiedeholen, gell.

    fehlt noch deine Schlussfolgerung3: Die 24 Armeewaffentoten sind untot, weil ja keine Munition vorhanden war ….

  5. untot
    man kann diese toten als preis für unser freiheitsverständnis ansehen – oder auch: die mehrheit davon wäre mit grosser wahrscheinlichkeit auch sonst irgendwie gestorben. hierzu passend befürworte ich vereinfachte suizidmöglichkeiten. wer nicht mehr leben möchte, sollte diese freiheit haben…

  6. @hardman
    da bin ich einverstanden.
    Tragisch ist ein Suizid für die Angehörigen, oder eben dann, wenn er noch Begleiter auserkoren hat.

    Man sollte ja vom Thema Suizid wegkommen, denn dies scheint nicht das Hauptthema zu sein.

    Reduzieren wir auf die Frage, was bringts, was kostets!

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