american gangster

die story ist bekannt, wenn man alt genug ist. ich bin es offenbar nicht. 🙂 die geschichte spielt zwischen 1968 und mitte der 70er jahre.

frank lucas (denzel washington) ist der fahrer des grössten gangsterbosses im schwarzen teil der stadt: bumpy. als bumpy stirbt, ĂŒbernimmt frank seinen part. anders als die meisten gangster dunkler hautfarbe exponiert er sich nicht mehr als nötig. als erster im drogenbusiness will er den zwischenhandel ausschalten und einen grossen teil der einsparung an die konsumenten weitergeben. selbstverstĂ€ndlich macht er sich damit nicht viele freunde.

die zweite grosse geschichte, dieamericangangster erzĂ€hlt, ist die eines cops. nĂ€mliche die von richie roberts (russel crowe). als einer der ganz wenigen seiner zunft ist er nicht korrupt. als er eine million dollar vollstĂ€ndig auf das revier bringt, macht er sich endgĂŒltig unbeliebt bei all seinen polizei kollegen. natĂŒrlich ist er der ideale mann, um frank lucas auf die spur zu kommen. dazu wird ihm ein team von unbestechlichen beamten zur seite gestellt.

/american/gangster ist sicher kein schlechter film. aber in meinen augen ist er eben auch kein ĂŒberragender film. die geschichte wird wunderbar langsam erzĂ€hlt, was auch der grund fĂŒr die ĂŒberlĂ€nge von 157 minuten ist. das arrangement ist perfekt, die 70er jahre atmosphĂ€re hĂ€tte man damals wohl kaum besser filmen können. aber: denzel washington nehme ich den eiskalten gangster einfach nicht ab. dann hatte ich teilweise das gefĂŒhl, dass die geschichte absichtlich etwas in die lĂ€nge gezogen wurde, quantitĂ€t der quanitĂ€t willen sozusagen.

trotzdem wĂŒrde ich sagen, dass es sich lohnt, den film im kino zu sehen.

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