We are all old enough to know what we are doing. … If there is something, I am sure we can sort it through. It is not like we are 20-year-old guys any more. I might be wrong, but time will tell. For sure there will be hard fight on the race circuit, and sometimes things go wrong, but I am pretty sure it will be OK.
Revival der Zeppeline?
Vor eineinhalb Jahren hatte ich es vermutet, nun scheint es Wirklichkeit zu werden: Die Zeppeline kommen zurück. Die langsamen Riesen sind vor allem als Transportschiffe gedacht, die bis zu 70 Tonnen tragen können. Grössere und stärkere Varianten sind angedacht. Als Krönung gibt es die Vision, in so einem Ding in 80 Tagen um die Welt zu gondeln…
Hans Sarpei
Geärgert habe ich mich in dieser Woche über den Kommentar von Oliver Kahn, der über die Medien schwulen Fußballern dazu rät, sich nicht zu outen. Lieber Oli, ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam den Jungs Mut machen und Sie nicht vor einem Coming Out warnen.
Für mich ist es schwer nachzuvollziehen, dass wir im Jahr 2013 in einer Gesellschaft leben sollen, in der dies nicht möglich ist. Gerade in Deutschland.
Mein Rat wäre, sich nicht weiter zu verstecken, sondern in einer Gruppe mit möglichst vielen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Sport offensiv mit dem Thema umzugehen. Analog dem Thema Rassismus dürfen wir nicht wegsehen. Wir müssen handeln! Wir müssen Vorbild sein für die Jugend, Vorbild für die Gesellschaft. Lasst es uns möglich machen, dass wir die Menschenrechte ernst nehmen und aktiv danach handeln.
Man muss Hans Sarpei, den Ex-Profi-Kicker einfach mögen. Unter anderem wegen Blogposts, wie den hier auszugsweise zitierten. Wer wissen will, was er so treibt, folgt ihm am besten auf Twitter, wo er sehr aktiv ist.
Datenschutz nur Theater?
Irgendwie geht mir manchmal der Datenschutz zu weit.
Lieber Datenschutzwenn Streetview von Google Gesichter abbildet werden Sie wütend. Wenn Partyfotografen öffentlich Fotos schiessen und publizieren ist es Ihnen egal. Auch an öffentlichen Veranstaltungen werden oft Fotos geknipst. Das lassen Sie dann durch! Wie steht es eigentlich mit all den Ferienfotos vor der Kappelbrücke auf Flickr? Ich will nicht wissen wie oft ich schon abgelichtet wurde.
Wenn Apple einen Fingerabdruckscanner einbaut, möchten Sie am liebsten Bäume ausreissen. Wenn es HP seit Jahren in allen Laptop einbaut stört das Sie überhaupt nicht.
Herr Datenschützer der Schweiz, jedes Glas, jeder Kugelschreiber hat einen Fingerabdruck irgendwo. So viel verratet dieser Fingerabdruck auch wieder nicht oder kennt man nachher unsere Grösse, Gewicht, Wohnort, Telefonnummer, Bankkontodaten, Vermögen,….?? Ich glaube nicht.
Jeder Bürger – und das sind nicht wenige – welcher einmal in den USA war ist schon mit seinem Fingerabdruck gespeichert. Inkl. meine Passdaten und die verraten ein bisschen mehr.Also machen Sie bitte nicht so ein Theater.
Auch wenn sich der Autor ganz offensichtlich über den Datenschutz aufregt, werde ich hier seinen Namen mal nicht nennen, er ist mit mir auf Facebook befeundet. Sicher hat er nichts dagegen, dass ich den Text zitiere.
Grundsätzlich kann ich verstehen, dass die ganze Datenschutz-Geschichte manchmal etwas nervig sein kann. Ständig muss man irgendwo zustimmen, dass die persönlichen Daten zu irgendwelchen Zwecken verwendet werden dürfen. Würde man dies nicht tun, könnte man die Dienste nicht nutzen, was dann auch wieder doof wäre. Und wenn Apple einen Fingerabdruckscanner in sein iPhone einbaut, kommt der grosse Aufschrei aus der Datenschützerecke. Immerhin wird man in diesem Fall wohl wählen können, ob man das iPhone so oder «klassisch» mit PIN entsperren möchte.
Manch einer mag sich sagen: «Nehmt meine Daten ruhig, ich habe erstens nichts zu verbergen und bin zweitens überzeugt, dass man damit sowieso nichts anfangen kann.» Während Ersteres vielleicht sogar stimmen könnte, liegt man mit Zweiterem fast garantiert falsch. Es geht nicht zwingend darum, was man beispielsweise auf Facebook als Status postet. Eher wertvoll könnten aber Daten sein, die zeigen wo man sich aufhält und was man liked. Denn daraus lassen sich für die Werbeindustrie nutzbare Profile erstellen. Etwas pointierter ausgedrückt: Je mehr man über uns und unser Verhalten weiss, desto einfacher sind wir zu manipulieren.
Zu den Punkten aus dem Facebookpost:
Gesichter auf Google StreetView vs. Party- oder Ferienfotos, die online verfügbar sind
Bei Partyfotos von Portalen wie tillate und ähnlichen stimmt man der Verwendung derselben implizit oder explizit zu. Bei Google StreetView ist das nicht gegeben. Hätte jeder und jede Fotografierte zugestimmt, sähe das natürlich anders aus. Während die meisten Seiten nur lokal oder bestenfalls national tätig sind, ist Google ein globaler Player. Also werden die Daten auch global verwendet.
Fingerabdrucksensor auf Apple iPhone vs. HP Notebook
Das ist grundsätzlich tatsächlich dasselbe. Bei Apple ist man gegenüber HP halt kritischer, weil die Firma eine grosse Marktmacht bei den Endkunden hat. Schliesslich ist jedes iPhone fähig, via Micropayments im iTunes Store einzukaufen. Ausserdem haben viele Leute sogar ihr BackUp auf der Cloud von Apple gelagert. Also weiss Apple einige Dinge über uns User. Bei HP gibt es aus meiner Sicht keine solch grosse Menge an Daten von Endkunden. Mit dem Fingerabdruck kommen nun sogar biometrische Daten auf das iPhone, wobei Apple aktuell noch relativ deutlich sagt, dass diese auf dem Endgerät bleiben und gar nicht erst an das Unternehmen übermittelt werden. Eine gewisse Skepsis bleibt aber.
Fingerabdrücke auf anderen Dinge vs. Fingerabrdrücke auf dem iPhone
Naja, der Fingerabdruck auf einem Kugelschreiber ist zwar vorhanden, aber halt nicht in digitaler Form und schon gar nicht in einer Datenbank (, die es laut Apple aber auch gar nicht gibt). Er kann zunächst einmal keiner Person zugewiesen werden, während man beim iPhone nicht nur weiss, wem er gehört, sondern auch was diese Person beispielsweise für Musik hört. Die Daten auf dem iPhone sind also x-fach wertvoller. Bei der Einreise in die USA muss man tatsächlich die Fingerprints aufzeichnen lassen. Das findet man nicht nur wegen der verlorenen Zeit nicht besonders toll. Tatsächlich könnten diese Daten irgendwann irgendwie gegen einen verwendet werden. Aber weil Apple auch das Einkaufsverhalten der Person kennt, sind die Daten auf dem iPhone auch jenen der Einwanderungsbehörden der USA deutlich überlegen. (Immer vorausgesetzt, Apple hat entgegen eigener Darstellung doch Zugang zu den Fingerprints)
Das Theater um den Datenschutz ist also nicht ganz unbegründet, zumal ich hier wohl nur einen winzig kleinen Teil der möglichen Nutzungen der Daten erwähnt habe. Es kann nicht falsch sein, beispielsweise auf Facebook nur Freunde die eigenen Fotos anschauen zu lassen.
McLaren feiert den 50.
Eine simple Autoparade war nicht genug. Sie musste durch das Gebäude von McLaren führen. Und natürlich mussten die absoluten Highlights der 50-jährigen Geschichte der Rennsportmarke dabei sein. Ziemlich cool. Nur ein Auftritt des Mannes mit dem gelben Helm hätte den Anlass noch besser machen können.
World’s worst – Bernard Alpstaeg
Einfach kurz auf 1:38 springen und sich ein wenig schämen.
Vielleicht hat jemand die Geschichte verpasst: FCL-Investor Bernard Alpstaeg will die Spiele attraktiver machen. Denn der Zuschauerschnitt sinkt momentan trotz sportlich ansprechender Leistungen. Und was hat sich der gute Bernard, für den ein Trainer vor allem mit der Frisur glänzen muss, ausgedacht? Stripperinnen sollen den Zuschauern den Event Fussballspiel versüssen. Dann wäre das Stadion voll…
Da hat jemand den Fussball begriffen. Schön, dass er gerade in den FC Luzern investiert.
Volvo Truck mit Hamsterlenkung
Wer hätte gedacht, dass Hamster eines Tages unsere LKW lenken. Eine ziemlich witzige Idee, um zu zeigen, wie leicht die Lenkung in den Volvo Trucks geht.
Luxury redefined
Fortschritt ist eine schöne Sache

Progess is a beautiful thing. Indeed it is. Ja, Fortschritt ist tatsächlich eine schöne Sache. Wenn wir uns nur anfangen vorzustellen, welche Dinge uns in den letzten 50 Jahren das Leben leichter und auch schöner gemacht haben, wird das im Nu eine ziemlich lange Liste. Erst seit 2007 gibt es funktionierende Smartphones für die Masse. Und doch habe ich das Gefühl, dass sich in dieser Zeit Einiges getan hat. Mit Blick auf das Apple iPhone 5S wird aber auch klar, dass die Entwicklung momentan sehr evolutionär verläuft. Es gibt wenig (im Fall ebenjenes iPhone gar nichts) bahnbrechend Neues.
Momentan reicht es schon für einen Hype, wenn man auf einer Uhr Hinweise auf SMS oder Anrufe sehen kann. Wow. Da bin ich ja schon fast froh, dass Apple keine Uhr präsentiert hat.
Wurde uns nicht schon längst das Internet of Things versprochen? Das Telefon weiss, dass ich zuhause keine Milch mehr habe und gibt mir auf dem Weg nachhause den entsprechenden Hinweis gerade bevor ich am Supermarkt vorbeifahre. Als ich aus dem Hause gehe, erinnert es mich daran, dass ich wegen der Wetterwarnung das Fenster im Gästezimmer besser ganz schliessen würde. Es sind bestimmt noch eine ganze Reihe bessere und coolere Beispiele denkbar. Wann kommt das?
Und warum schafft man es noch immer nicht, das Telefon als Zahlungsmittel zu nutzen? Da man es sowieso immer dabei hat, könnten auch Führerausweis oder gar Identitätskarte da drauf. Aber irgendwie geschieht nichts in diese Richtung, oder ich hätte es zumindest nicht mitbekommen.
Fortschritt ist tatsächlich eine schöne Sache. Schön wäre aber auch, wenn er mal in Gestalt von etwas wirklich Neuem anstatt als x-te Evolution von Bekanntem käme.
Renault Initiale Concept Car

Renault gehen offenbar so langsam die coolen Namen aus. So heisst die neuste Studie Initiale. Eine Bezeichnung die bereits als Modellvariante aber auch als Concept Car schon Verwendung fand. Den Initiale hätte man eigentlich besser Espace genannt, denn er ist nichts anderes als ein Ausblick auf denselben. Weg vom puren Van, hin zum Crossover aus Grossraumlimousine und SUV. Riesige Räder und Showlack braucht es für den grossen Messeauftritt. Die Formensprache kennen wir vom neuen Clio, wobei der Initiale inbesondere von vorne etwas stämmiger wirkt. Unter der Haube gibt es Downsizingtechnik: Der 1,6 Liter Diesel bringt es auf 400 Nm, die per Doppelkupplungsgetriebe auf die Vorderräder übertragen werden. Auf die Serienversion des neuen Espace können wir in Genf 2014 hoffen.

Und hier noch das Concept Car aus dem Jahre 1995: Renault Initiale.


