Neue Regeln gibt es in der Formel 1 jedes Jahr – mindestens. 2014 ist eine spezielle Saison, da man vom 2,4 Liter V8 auf den 1,6 Liter V6 mit Turbo umsteigt. Daneben gibt es aber noch weitere Anpassungen, die im folgenden Video mundgerecht präsentiert werden.
Moderne F1-Autos in Retrofarben
Ein etwas verrückter Grafiker hat sich offenbar die Mühe genommen, historische Formel-1-Designs auf aktuelle Autos zu übertragen. Natürlich sind das eigentlich nur Werbekleber. Einige davon sehen aber dermassen grossartig aus, dass man sie sich am liebsten in Lebensgrösse ins Wohnzimmer stellen würde. Also ich jedenfalls. 😉 Hier meine Favoriten.

Bonfire Heart
Man kann von James Blunt halten, was man will, aber der Mann schreibt tolle Popsongs. Dieser hier entstand in Zusammenarbeit mit Ryan Tedder, seines Zeichens Frontmann bei OneRepublic.
BMW 2er Active Tourer – Erste Bilder
Tadaa, hier ist er: Der erste der neuen Frontantriebs-BMW. Und gleichzeitig der erste BMW-Van. Ein bisschen schaut der BMW 225i Active Tourer aus, als wären ein BMW X5, ein BMW 1er und eine Mercedes B-Klasse zu einem einzigen Fahrzeug verschmolzen worden. Schön? Es geht. Aber praktisch ist er sicher. Und wie man es von einem Auto dieser Marke erwartet, soll er auch anständig zu fahren sein.

Alle Jahre wieder – die neue Schweizer Hymne
Ok, alle Jahre wieder ist wohl etwas übertrieben. Aber in den letzten Jahren stand er immer wieder zur Diskussion, jener Psalm, der uns als Hymne dient. Ein Kirchenlied, das nach dem Abschied von «Heil Dir Helvetia» als Schweizerspalm bekannt wurde. Wenigstens die erste Strophe beherrscht so ziemlich jeder, mit der Melodie wird’s dann schon schwieriger. Und dann ist da natürlich noch der Text, der vor Frömmigkeit nur so trieft.
Ich nehme an, es ist vor allem jener Text, der immer wieder dazu führt, dass man sich das Kreieren einer neuen Hymne vornimmt. Bisher sind sämtliche Versuche gescheitert. Simon Koch hat auf der Website des Tagesanzeiger einen Blogbeitrag zu diesem Thema verfasst – er nennt es eine Mission Impossible. In den Kommentaren ergiesst sich der kollektive Frust. Multikulti, die EU und die Linken stehen am Pranger. Hier einige ungeschönte (und unkorrigierte) Auszüge.
wass ist denn nicht gut mit dem alten psalm ? sicherlich aus anderer zeit und wortgebrauch, aber das sind ja unsere wurzeln. eben nicht die der linken eingeschwemmten, welche die eg-melodie erträumen.
Dies hat nicht mit einem komplizierten Text zu tun, sondern es zeigt unsere Grenzen auf, die man nicht sehen will, weil sie sehr unangenehme Wahrheiten bestätigen. Was ein Fussballspieler, der dank unserem Land es zu Ruhm und Geld gebracht hat, nicht über seine Lippen bringt, ist das selbe Wort, welches heute ein Lehrer nie von Schülern mit der gleichen Herrkunft, beim singen oder sprechen, verlangen darf. Das Wort GOTT. Zum Glück weiss die grosse Mehrheit im Volk nicht,was in dieser Richtung, um den inneren Frieden zu wahren, still und leise überall noch alles “Angepasst” wurde und wird!
Der Schweizerpsalm ist ein Psalm. Die Schweizerflagge trägt ein Kreuz. Der sogenannte Rütli Schwur wurde im Namen Gottes gemacht. Es liegt “noch” ein Segen auf der CH. Zu glauben, dass das Gute nicht von oben kommt ist schlicht arrogant und selbstgerecht. Den wir leben nicht aus uns selbst heraus. Wir können kein Haar auf unserem Kopf weiss oder schwarz machen. Und darum .. was interessiert es mich, ob der Psalm der heutigen Gesellschaft gerecht wird? Ich als Christ werde dem humanistisch-atheistischen Zeitgeist die Stirn bieten, da können sie sich darauf verlassen. Eine Schande ist das.
Neue Landeshymme ? Nein danke ! Die gegenwärtige mag vielleicht etwas antiquiert oder auch zu religiös wirken. Aber schön ist sie trotzdem. Was würde denn eine neue besingen ? Sie würde aus purer politischer Korrektheit den Feminismus, Schengen, die PFZ, die spezielle Aufmerksamkeit für fremde Religionen, Nationalitäten, Arme, Alte, Kranke, Drogensüchtige, Homosexuelle usw. usf. lobhudeln und die grosse Mehrheit derer, die dafür arbeitet und Steuern zahlt gar nicht erwähnen. Oder wenn es nach den Linken und Grünen ginge, könnte man doch viel einfacher die EU-Hymme übernehmen ?
Toll, oder?
Doch die Frage ist doch: Ist der Text tatsächlich dermassen wichtig? Deutschland schmückt sich noch immer mit dem Lied, das mit einer tiefbraunen Vergangenheit verbunden ist. Frankreichs Marseillaise klingt stolz und jeder pfeifft gerne mit, doch ist der Text blutrünstig. Die Hymne der USA ist kriegsverherrlichend, werden im Text doch unter anderem Raketen und Bomben gefeiert. Manch einer mag jetzt denken, dass die Spanier das Problem elegant gelöst haben, da die Iberer ganz auf einen Text verzichten. Es wird also nur ein bisschen Lalala gesungen oder gesummt. Aber weshalb? Weil der Text erst nach den Jahren der Franco-Diktatur weggelassen wurde.
Kurz gesagt: Ein Text-Problem haben viele Hymnen. Offenbar ist der Text aber nicht jenes Element, das die Hymne ausmacht, sonst wären wohl auch die Texte der eben genannten Lieder inzwischen deutlich verändert worden sein. Sind sie aber nicht. Aber wenn es nicht der Text ist, was macht dann die Hymne aus?

Ich erinnere mich, wie 2011 im Rahmen der EM-Qualifikation über 10’000 Schweizer Fussballfans nach London pilgern, um ihr Team zu unterstützen. Ich war einer davon. Als die rotweissen Fanmassen den Schweizerpsalm intonierten lief es mir unweigerlich eiskalt den Rücken runter. Ganz bestimmt nicht, weil ich mit dem Text speziell gut identifizieren könnte. Es ist schlicht das Gefühl des Zusammengehörens, das durch eben jene Hymne angesprochen wird.
Genau das muss eine Hymne doch können. Da bringt es nichts, wenn man ihren Text modernisiert, die Melodie peppiger und besser singbar zu gestalten versucht. Davon abgesehen, dass die Worte wohl sowieso des öfteren angepasst werden müssten, geht es den Singenden sowieso nicht um den sprachlichen Inhalt, sondern um den emotionalen. Das dürfte auch der Grund sein, warum man in Deutschland noch immer jenes Lied singt.
Also: Lasst die Schweizer Hymne doch einfach so wie sie ist. Denn auch wenn sie keiner so richtig schön singen kann, ist sie halt unsere Hymne.
Schnee im Nahen Osten
Unglaublich, was momentan im Nahen Osten für Bilder möglich sind. Zum ersten Mal seit 112 Jahren hat es in Ägypten richtig geschneit. Auch Israel ist teilweise schneebedeckt, was zu grösseren Verkehrsproblemen geführt hat.

Und nein, das ist kein Hinweis darauf, dass es die Klimaerwärmung nicht gibt.
Besser als Ken Blocks Gymkhanas – Version 2
Ryan Tuerck ist Drift-Profi. Ja das gibt es. Er fährt in der US-amerikanischen Formula Drift. Für das Video hat er sich für seinen Toyota GT-86 eine wunderbare Strasse ausgesucht. Enjoy.
Long Time Gone
Billy Joe Armstrong und Norah Jones? Ein seltsames Duo, zumindest musikalisch. Dass die beiden dann noch Songs von den Everly Brothers covern, macht die Sache nicht weniger seltsam. Doch das Album ist wirklich gelungen. Vor allem der Song Long Time Gone, der auch als Single ausgekoppelt wurde, gefällt mir sehr gut. Ein Video mit Lyrics gibt’s auf Youtube.
Wie Boulevard funktioniert
Schritt 1 – Man finde ein geeignetes Thema
Ein Schiedsrichter gibt ein Tor für Schalke gegen den FC Basel, wobei der Torschütze eindeutig im Abseits gestanden hatte. Weil es zuvor schon eine rote Karte gegeben hatte, über die man mit viel FCB-Fan-Brillen-Dioptrien allenfalls diskutieren kann, ist die Story geboren.
Schritt 2 – Man gebe dem Kind einen Namen

Tomaten-Schiri? Ok, der Blick war nicht sonderlich einfallsreich, zumal nicht er es war, der die Abseitsposition nicht sah, sondern sein Assistent an der Linie. Weiter macht man sich mit dem Wort «rasiert» über den Beruf des Schiedsrichter lustig; er ist Coiffeur. Im Rahmen dieses Schrittes wird nun möglichst viel auf das Opfer eingehauen. Es muss nicht gross reflektiert werden, denn die hungrige Leserschaft ist, wenn man das Thema richtig angeht, sowieso auf Seiten des Schreibenden.
Schritt 3 – Man gebe sich möglichst entsetzt ob dem Medienecho

Ohne einzusehen, dass man selbst massiv dazu beigetragen hat, stellt man erstaunt (bis entsetzt) fest, mit welchen Reaktionen das Opfer umzugehen hat. Im vorliegenden Fall sind das dann Morddrohungen. Wie die SVP in der Politik sieht sich auch der Blick hier nicht als Teil des Systems. Im Gegenteil, das Opfer wird sogar weiter mit Bezeichnungen wie Pfeife und Tomaten-Schri [sic!] eingedeckt. Je nach Fall würde man hier noch einen Exponenten der Gegnerschaft zu Wort kommen lassen. Bei Morddrohungen geht wohl kaum.
Schritt 4 – Man erlaube dem Opfer letzte Worte
Hier fehlt leider noch die Schlagzeile, aber sie wird bestimmt bald zu lesen sein. Ich denke, als Titel wird man den Satz «Jetzt spricht Tagliavento» verwenden. In der Regel ist mit Schritt 4 der Zyklus des Boulevardthemas durch. Allenfalls wird bei künftigen «Vergehen» des Opfers noch mit einem kleinen Text reagiert, wobei dann natürlich wieder die ganze Vorgeschichte hervorgeholt wird.
Besser als Ken Blocks Gymkhanas?
Dank Twitterkollege @mkellenberger bin ich erst auf dieses Video aufmerksam geworden. Neben einem spektakulären Trophy Truck sind auch ein BMW M3 und ein Nissan GT-R mit von der Partie. Neben dem PickUp-Monster sind es vor allem die grossartigen Aufnahmen, die aus dem Filmchen ein Ereignis machen. Die plumpe Geschichte mit den leicht bekleideten Damen hätte man dagegen auch weglassen können…
