Dichtestress? Fremdenhass!

Dichtestress

Es spielt wahrscheinlich gar keine so grosse Rolle, welchen Kanton man nimmt. Da ich dort wohne, habe ich hier mal die Zahlen aus dem Kanton Luzern. [Quelle]

Es braucht nun wirklich keine grosse Interpretation der Zahlen, um die Motive der Abstimmenden herauszulesen. Vor der Abstimmung wurde viel mit dem sogenannten Dichtestress argumentiert. Die Züge seien voll, die Wohnungen in Städten knapp und überhaupt hätten wir nicht mehr viel Platz. Wer nun die Resultate sieht, stellt mit einer gewissen «Überraschung» fest, dass gerade dort, wo der Dichtestress vielleicht tatsächlich vorhanden sein mag, Nein zur Initiative gestimmt wurde. So auch in der Stadt Luzern. Oder auch in den Subzentren Sursee und Sempach.

Wo es Wohnungen hat, wo der Verkehr nicht superdicht ist und wo es absolut bestimmt am wenigsten Ausländer hat, dort wurde der Initiative am ehesten zugestimmt.

Also bitte nicht scheinheilig mit der Angst vor zu viel Dichte argumentieren, denn das ist schlicht gelogen.

Der coolste Segway

… ist eine Vespa.

Vespa Segway

Die spanischen Designer Bel&Bel machen so ziemlich alles aus alten italienischen Fahrzeugen. Normalerweise kommen dann eher Bürostühle oder Sofas heraus.  Mit dem Zero Scooter gibt es nun aber auch die Möglichkeit, einen Segway richtig cool ausschauen zu lassen. Für 3000 EUR kann man das Ding tatsächlich kaufen.

Citroën C4 Cactus

Citroën Cactus Citroën Cactus Citroën Cactus

Für Autos wie den C4 Cactus muss man Citroën einfach lieben, oder? Wir sehen hier nämlich nicht etwa ein Concept Car, sondern die Serienversion. Geblieben von der Studie ist nicht nur das Design, sondern auch die charakteristischen AirBumps. Die mit Luft gefüllten «Pickel» sollen Parkrempler abmildern. Wie gemacht für eine Metropole wie Paris und deren Verkehrsteilnehmer. Ein kleine Sensation ist das Leergewicht: Mit 995 kg ist der C4 Cactus richtig leicht. Die 4,16 m Kultauto dürfte es für etwas weniger als 20’000 CHF geben.

Wenn er noch richtig sparsam wird, könnte das was für Jackbrown sein, oder? (Und gelb ist er ja auch schon…)

car magazine

Felino cB7

Holy Guacamole, was ist das denn? Das ist der Felino cB7. Aha.

Felino cB7 Felino cB7 Felino cB7Natürlich schlägt unter der Haube des kanadischen Supersportlers ein US-amerikanischer V8. Mit viel Carbon bringt man das Gewicht auf gerade einmal 1100 kg. Mit den 525 PS dürfte er nicht allzu langsam sein. Bis 2015 will man ein Serienfahrzeug am Start haben. Wir werden sehen.

screen-capture-1503 screen-capture-1502

Tempo 140, ja gerne!

Natürlich, wir fahren ja alle gerne schnell. Kurz auf Google Maps geschielt, von Bern nach Zürich sind’s 125 Kilometer. Die wären unter dem neuen Temporegime also in unter einer Stunde zu erledigen. So falsch wie diese Rechnung, so falsch ist auch die ganze Forderung, die seit Freitag auf Facebook schon über 100’000 Likes erhalten hat. Warum?

  1. Verkehrsaufkommen: 1970 lag der Bestand der Personenfahrzeuge bei 1,38 Millionen. 1980 waren’s schon 2,25 Millionen. Von 1990 bis 2000 stieg der Bestand von 2,99 Millionen auf 3,54 Millionen Autos. Die Zahl von 2013 beläuft sich auf 4,32 Millionen Fahrzeuge. Es gibt also nicht mehr Platz auf der Strasse, sondern immer weniger. Selbst wenn 140 km/h auf Autobahnen gelten würde, könnte man diese nur selten fahren. [Quelle: BfS]
  2. Sicherheit: Der Bremsweg eines Fahrzeuges nimmt nicht linear mit zunehmender Geschwindigkeit zu. Wer heute auf den Autobahnen unterwegs ist, weiss, dass man es mit dem Sicherheitsabstand nicht allzu genau nimmt. Ich gehe davon aus, dass sich das auch mit einem erlaubten Maximaltempo von 140 nicht ändern würde. Deshalb würde ich auch schätzen, dass die Sicherheit auf den Autobahnen abnehmen würde.
  3. Stauwahrscheinlichkeit: Wer schneller fährt ist früher weg, also gibt’s keinen Stau. Tja, so verhält es sich eben leider nicht. Tatsache ist: Ein hohes Verkehrsaufkommen kommt mit Tempi um die 80 km/h tendenziell weniger zum Erliegen als mit 120 oder mehr Stundenkilometer. Der Grund dafür sind einerseits die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den schnellsten und den langsamsten Fahrzeugen und andererseits die zu knappen Abstände zwischen den Autos. Die Folge ist der klassische Ziehharmonikaeffekt.

Vielleicht hätten die Initianten der Facebookseite, die nun eine Volksinitiative einreichen wollen, ihre Kraft besser in die Legalisierung von Rundstreckenrennen gesteckt. Auf Rennstrecken könnte man dann auch noch schneller als «bloss» mit 140 unterwegs sein.

Super Bowl Spots 2014 – Part II

Normalerweise hätte ich einfach ein Update des ersten Posts zu diesem Thema gemacht. Aber wenn schon ein echter Maserati-Spot dabei ist… gibt’s halt nochmals einen Beitrag.

Maserati

Chrysler 200C feat. Bob Dylan

Jeep Cherokee

Ford Fusion