Gestern zum wohl ersten Mal gehört, dachte ich, der Song sei neu. 😉 Ist er natürlich nicht.
Mini macht auf Ken Block
In Malaysia tritt der neue Mini Cooper S gegen einen… BMX-Fahrer an. Und gegen einen Flyboarder. Egal. Im Mittelpunkt steht sowieso der neue Kleine mit dem grossen Motor.
Wo ist Walter
Kaffeevariation
Streetview von Innen – Mit Mazda
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Streetview kennen wir alle bestens. Einfach auf dem Computer in die Karte zoomen und wenn es nicht mehr näher geht, stellt sich das Ding irgendwie so um, dass man direkt auf die Strasse und die Umgebung blicken kann. Streetview halt.
Aber was heisst nun Streetview von Innen? Dass man selbst ein Auto lenkt, dass für die Aufnahmen der Streetview-Ansicht verantwortlich ist. Mazda fordert die Schweizer auf, Vorschläge für tolle Routen zu machen und ein Bild der Schweiz zu präsentieren, wie man es noch nicht kennt. Wenn der Vorschlag spannend genug ist, hat man die Chance, sie selbst in einem dieser Fahrzeug abzufahren.
Als Fahrzeuge stehen neben den noch ganz neuen Mazda 6 und Mazda 3 auch Roadster vom Typ MX-5 zur Verfügung. Eine absolute Legende!
Ich finde die Idee von Mazda nicht nur cool, sondern auch ziemlich mutig. War doch einst die Schweiz eines jener Länder, die sich mit Streetview-Aufnahmen aus Datenschutzgründen sehr schwer tat. Wenn man so sieht, was auf Facebook und anderen Social-Media-Kanälen so geteilt wird, kann man aber davon ausgehen, dass vor allem junge Menschen von dieser Kampagne begeistert sein dürften. Obwohl nicht mehr ganz jung, habe ich mich jedenfall mal angemeldet. Vielleicht werde ich dann wirklich mit einem MX-5 durch die Schweiz düsen und ein paar einmalige Bilder schiessen (lassen).
Auch Lust gekriegt? Unter www.voila-ma-suisse.ch kann man sich anmelden. Die Fahrten sollen von Mai bis Oktober in der ganzen Schweiz stattfinden.
Nicht jeder hat einen Peter Schreyer
Tja, nicht jeder hat einen Peter Schreyer. Wenn ich mir das Land Rover Discovery Vision Concept Car anschaue, hätte ihn Land Rover wohl nötig. Darunter der neue Kia Sedona, den man bei uns als Kia Carnival kennt. Ein Van ist nun wirklich nicht gerade das Tummelfeld für Topdesigner. Niemand reisst sich darum, ein solches Vernunftauto zeichnen zu dürfen. Aber wie man beim Kia sieht: Auch hier erreicht man mit stimmigen Proportionen und gezielt eingesetzten Details ein überzeugendes Design. Der Ausblick auf den Discovery schaut dagegen aus, als hätte man einen Range Rover Sport mit einem Ford Explorer gekreuzt. Vom Geiste des bisherigen Discovery sehe ich zumindest auf den bislang bekannten Bildern gar nichts.
General Mineral
Die Sonntagspresse hat es herausposaunt, etwa 300 Liter Mineralwasser habe unser CdA gebunkert. Chef der Armee heisst das übrigens. Und damit nicht genug: Es gebe dort auch eine Wasserzisterne, Konserven und Brennholz zum Heizen und Kochen.
Ideal für den Notvorrat: Wasser ohne Kohlensäure.
Ich habe André Blattmann schon bei einem Vortrag erleben dürfen und ihn dort als pragmatischen und erstaunlich fortschrittlichen Menschen wahrgenommen. Immer in Relation zu seinem Job natürlich. Doch wenn man nun liest, dass sich unser mit Notvorräten eindeckt und der Bevölkerung sogar rät, dasselbe zu tun, beginnt man sich schon zu fragen. Ist das nur eine letzte verzweifelte Massnahme vor der Abstimmung über die unnötigen Kampfflugzeuge, die der Bevölkerung eine unmittelbar bevorstehende Bedrohung suggerieren soll? Oder ist der gute Herr Blattmann inzwischen so paranoid geworden, dass er tatsächlich Angst vor einem Angriff auf das Vaterland hat? Und wie schlecht muss unsere Armee sein, wenn nicht einmal der Chef glaubt, dass sie ihn so beschützen könnte, dass er nicht in seinen Keller flüchten muss?
CdA André Blattmann
Auf den Social-Media-Kanälen wurden Blattmanns Ratschläge weitgehend humoristisch abgearbeitet. Manche prahlen mit ihrem Weinvorrat oder anderen «Notrationen», andere finden die Panikmache des Armeechefs einfach bloss lächerlich.
Es sollte uns eigentlich nachdenklich machen, dass ein solches Votum des höchsten Militärs derart der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Es zeigt auch, wie die Armee in der Bevölkerung wahrgenommen wird. Für die meisten Befürworter ist sie im Wesentlichen eine gute Lebensschule, weshalb man sie nicht abschaffen dürfe. Ihr Zweck als Mittel gegen Bedrohungen von aussen wird gar nicht reflektiert, weil wahrscheinlich selbst den Hardcore-Armeefans klar ist, dass wir in einem Ernstfall auch mit tonnenweise gebunkertem Mineralwasser nicht den Hauch einer Chance hätten. Jedenfalls nicht mit dem Militär, wie es sich heute präsentiert. Alleine eine Generalmobilmachung würde Jahre dauern.
Als Armeekritiker sehe ich mich einmal mehr in der Ansicht bestätigt, dass unser Militär von Cold-War-Fantasten geführt wird. Sie leben in den 1970er- und 1980er-Jahren, in denen man glaubte, mit mehr Aufrüstung den Gegner in Schach halten zu können. Unter diesen Vorzeichen lese ich auch den unbedingten Willen der Kampfjetbefürworter, diesen Gripen um jeden Preis anzuschaffen. Sie glauben vielleicht tatsächlich, dass damit die Sicherheit des Landes verbessert würde. Tatsache ist doch, dass die einzigen «Ernstfälle» der Armee jene sind, die sie selbst zu verantworten hat. Unfälle, Dummheiten und fragwürdige Führungspraktiken haben das Militär schon öfters in Verruf gebracht. Tote gibt es in der Schweiz nur, wenn bei einer Übung etwas schief läuft. Die hohe Sicherheit in unserem Land ist auch etwas, was die meisten hier lebenden Menschen sehr schätzen. Sie ist aber mitnichten ein Resultat der abschreckenden Wirkung unserer Armee. Denn wie unser Armeechef durch seine eigene Vorratsbunkerung gezeigt hat, ist sie lediglich eine steuergeldfressende Lachnummer.
Jubelnde Luzerner
«Was ist gefeiert?» fragte Zibung-Ersatz Lorenzo Bucchi auf die Frage von Thomi Erni im Interview nach dem Spiel, wie es denn sei, von den Fans gefeiert zu werden. Auch wenn es sich da mehr um ein sprachliches Problem handelte, hatte man schon den Eindruck, die Luzerner wüssten langsam nicht mehr wie sich das Siegen anfühlt. Entsprechend gelöst war der Jubel nach dem Sieg über den direkten Kontrahenten FC St.Gallen. Ein Platz, der zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt, liegt noch immer in Reichweite.
Driftende Träume
Noch etwas mehr Eye Candy gefällig? Voilà: Wir hätten da den Formula Drift Fahrer Chris Forsberg in einem Werbefilmchen für Clarion. Am Steuer eines 370Z «träumt» er sich in einen Nissan 280Z, der aber über ein Skyline-Triebwerk inklusive Turbolader verfügt. Lecker!
Tatra T87
Ein Video von Petrolicious, das wie immer sehr hübsch gemacht ist, beleuchtet einen restaurierten Tatra T87. Ein wunderbares Auto. Was aus meiner Sicht allerdings nicht stimmt: Der Tatra war nicht das erste Auto mit der Tropfenform, das war eher der Rumpler, oder?




