Renaul Eolab Concept Car

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VW hat die Latte hoch gelegt. Der XL1 ist bereits auf der Strasse. Der Hybrid soll es auf einen Verbrauch von 1 Liter auf 100 km bringen. Das Package ist aber ziemlich einschränkend: Man hat nur Platz für zwei Personen, der Innenraum wirkt etwas billig und der Preis ist alles anders als das. Renault zeigt mit dem Eolab eine Studie, die mit dem selben Verbrauchsfabelwert aufwartet. Im Unterschied zum coolen XL1 sieht der Eolab aber aus wie ein «richtiges» Auto. Unglaublich klingt das Gewicht dieses Autos, es steht aber so in der Pressemeldung:

A weight saving programme brought the car’s mass down to just 400kg, thanks in particular to a multi-material body shell combining steel, aluminium and composites, as well as a remarkable magnesium roof that tips the scales at barely 4kg.

Gerade weil auch ein Akkupack für 60km rein elektrische Fortbewegung an Bord ist, finde ich ie Angabe des Geamtgewichts einigermassen abenteuerlich. Ich hoffe, dass ein unabhängiges Medium dieses Ding bewegen darf. Bis jetzt gibt es nur Renault-Marketingsprech. Da der Eolab aber als reines Concept Car gedacht ist, wird er nur sehr beschränkten Einfluss auf die Renault für die «echte» Welt haben. Spannend (und hübsch) ist er aber allemal.

Thorsten Fink zum FC Luzern?

Es ist soweit, der FC Luzern ist am Tabellenende angekommen. Abgesehen vom Cup-Spiel gegen Konolfingen (9:0-Sieg für Luzern) war ich bei jedem Match dabei. Ich kann sagen, dass ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt wenig Sinn ergibt. Denn es ist nicht nur Schöngerede, wenn Spieler und Funktionäre des FCL betonen, man habe fast immer gut gespielt. Es war tatsächlich so.

screen-capture-1735Hier sitzt er noch auf der Tribüne in Vaduz, beim Spiel der Liechtensteiner gegen den FC Luzern. Thorsten Fink, ehemaliger Trainer des FC Basel sei nicht am Job von Luzern-Coach Carlos Bernegger interessiert, hiess es damals. Inzwischen heizt die Boulevard-Zeitung von Luzern die Sache an. Sie schreibt heute, dass es in Deutschland heisse, Fink sei bereit für Bernegger zu übernehmen.

Es ist zu hoffen, dass Sportchef Alex Frei zusammen mit dem Vereinsvorstand die nötige Ruhe bewahrt. Es war klar, dass diese Diskussion spätestens mit dem Erreichen des endgültigen Tabellenendes aufkeimen würde.  Es war ebenfalls klar, dass die NLZ in der Sache prominent berichten würde. Nun wird sich zeigen, wie stabil die Konstellation beim FCL tatsächlich ist. Ich würde mir wünschen, dass Carlos Bernegger und sein Team die Chance erhalten, den Weg ins Mittelfeld aus eigener Kraft zu schaffen.

Update: Der FCL nimmt auf der Website Stellung

Die Geschäftsleitung des FC Luzern mit Präsident Ruedi Stäger und Sportdirektor Alex Frei hält nach Rücksprache mit den Investoren folgende Punkte fest:

  • Der FC Luzern setzt auf Kontinuität in der sportlichen Führung
  • Die Position des Cheftrainers steht nicht zur Diskussion
  • Es haben nie Gespräche mit anderen Trainern stattgefunden
  • Ein erstes sportliches Fazit wird Ende Vorrunde gezogen

Holden HSV GTS Maloo

Utes, wie man die schnellen PickUps in Australien nennt, schaffen es nicht bis hierher. Leider, muss man sagen. Im Falle des HSV GTS Maloo handelt es sich um einen Sportwagen im Nutztieroutfit. Fast 600 PS holt er aus dem V8, dazu gibt es moderne Technik wie Torque-Vectoring, um ein Untersteuern zu vermeiden.

Also, wer holt den Holden in die Schweiz? 😉

Wir sind keine Einheitspatienten

Momentan sieht man auf Plakatwänden diese gesichtslosen Menschen, die uns alle repräsentieren sollen. Wir würden zu Einheitsmenschen werden, würden wir die Initative für eine öffentliche Krankenkasse an der Urne annehmen. Ist das wirklich so?

Argument 1 – Der Wettbewerb
Die Gegner der Initiative stellen «Wettbewerb» als etwas dar, das immer gut ist. Für sie führt er automatisch zu tieferen Preisen für die Konsumenten. Dass dem nicht immer so ist, hat zuletzt die Liberalisierung des Strommarktes in der Schweiz gezeigt. Wenn es zudem einen Pseudowettbewerb (wie bspw. bei den Kommunikationsanbietern) gibt, hilft er ebenfalls nicht. Da die Leistungen der Grundversicherung der Krankenkasse gesetzlich geregelt sind, sähe ich nicht, welche Vorteile Wettbewerb hier bringen könnte.

Argument 2 – Probleme im Ausland
Es wird gesagt, andere Länder hätten massive Schulden aufgrund der staatlichen Krankenkasse. Das stimmt sicher. Nur: In der Schweiz würde man kein nicht funktionierendes System aus dem Ausland kopieren. Es würde lediglich der Grundversicherungsteil aller Krankenkassen in eine einzige überführt. Warum die neue Einheitskasse dann automatisch Schuldenberge anhäufen würde, müsste zuerst erklärt werden.

Argument 3 – Unpersönlicher Service & Qualitätsmängel
Also ich habe kein besonders persönliches Verhältnis zu meiner Krankenkasse. Du etwa? Ich bezahle die Rechnungen und sende allenfalls bezahlte Rechnungen per Post an den Anbieter. Unpersönlicher wird das mit einer Einheitskasse kaum. Von Qualitätsmängeln zu reden macht wenig Sinn, wenn der entsprechende Anbieter überhaupt erst auf dem Papier existiert. Man kann schlicht nicht beurteilen, ob eine Einheitskasse ihren Job so viel schlechter machen würde. Ich gehe davon aus, dass viele Mitarbeitende von bestehenden Anbietern zur Einheiskasse wechseln würden.

Argument 4 – Die freie Arztwahl fällt weg
Da gibt es widersprüchliche Angaben. Indem man sich auf das Ausland bezieht, sagen die Gegner, die freie Arztwahl würde wegfallen. Die Initianten hingegen sagen, das neue Modell würde die freie Arztwahl sogar besser unterstützen.

Argument 5 – Die Umstellung ist sehr teuer
Natürlich ist die Umstellung sehr teuer. Man stelle sich vor, man würde von einer Einheitskasse auf die heutige Lösung wechseln. Die Kosten wären sicher ebenso hoch. Wenn es langfristig aber Einsparungsmöglichkeiten gibt, und danach schaut es doch aus, kann diese Investition durchaus sinnvoll sein.

Argument 6 – Wir werden zu Einheitsmenschen
Wenn wir durch die Einheitskasse zu Einheitspatienten oder gar Einheitsmenschen werden, dann frage ich mich, warum wir das durch die vereinheitlichten Leistungen der Grundversicherung nicht bereits sind. Ich sehe aktuell wirklich nicht, welche Vorteile ich davon habe, dass ich die Krankenkasse für die Grundversicherung wählen kann. Die wirklichen Unterschiede tauchen erst bei den Zusatzversicherungen auf, die man weiterhin frei würde wählen können.

Argument 7 – Über 2200 Menschen verlieren ihre Arbeit
Sehr interessant: Die Befürworter sprechen von 2250 Leuten, die durch die Einführung der Einheitskasse den Job verlieren würden. Nach dem Gutachten der Gegner wären es gar 2800, die gehen müssten. Im Argumentarium auf der Website taucht dieses Argument aber nicht auf. Wahrscheinlich, weil es jedem Leser einleuchten würde, dass hier ein grosses Sparpotential schlummert.

Argument 8 – Höchste Qualität und Verfügbarkeit
Das Argument ist nicht auf die Krankenkassen bezogen, sondern auf das Gesundheitssystem der Schweiz. Tatsächlich funktioniert es, soweit ich das beurteilen kann, wirklich gut. Die jährlich steigenden Prämien für die Krankenkassen sind da mehr als nur ein Wermutstropfen. Ausserdem könnte man gerade bei den Hausärzten die Verfügbarkeit weiter verbessern. Vielleicht könnte da die Abschaffung des numerus clausus helfen. Grundsätzlich glaube ich nicht, dass eine öffentliche Krankenkasse etwas an der Qualität oder der Verfügbarkeit der Medizin in der Schweiz ändern würde.

Wir sind tatsächlich keine Einheitspatienten. Jetzt nicht und auch nicht im Falle eines unwahrscheinlichen Jas.

Quellen:
NZZ
Berner Zeitung
(Interview mit Jacques de Haller)
Schweiz am Sonntag
Website Nein-Komittee
Website Ja-Komitee

Warum immer Barcelona – Part 10 – Nissan Pulsar

screen-capture-1733Schau an, fast ein Jahr ist vergangen, seit ich zum letzten Mal einen Beitrag in dieser Reihe präsentieren durfte. Der «Täter» damals: Nissan. Und siehe da, die Japaner haben es wieder getan. Der brandneue Nissan Pulsar wurde bei der inzwischen bekannten Solaranlage abgelichtet. Immerhin kann der Pulsar ins Feld führen, dass er auch wirklich in Spanien gebaut wird.

Opel Karl – ja, echt!

Ein bisschen wundere ich mich ja auch über Namen wie «Punto», wenn ich mir vorstelle, dass ich Italiener wäre. Oder, wenn man es weiter fasst, über die vielen saudummen Liedtexte, die es in englischer Sprache gibt, die aber dennoch kaum einen Engländer ernsthaft zu stören scheinen. Nun kommt Opel und nennt seinen neuesten Kleinwagen Karl. Ja, einfach Karl. Wie Karl Marx. Oder halt wie Karl Opel, der ein Sohn von Adam Opel war. Tina Müller, ihres Zeichens Opel-Marketingchefin sagt dazu:

Der Name Karl ist aus den Opel-Markenwerten abgeleitet: deutsch, emotional, nahbar.

Ok. Das Auto wird 3,68 Meter lang, hat fünf Türen und (theoretisch) fünf Plätze. Der Karl wird das Einstiegsmodell von Opel. Und so schaut er aus:

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Mercedes AMG GT

screen-capture-1730 screen-capture-1729 screen-capture-1728 screen-capture-1727 screen-capture-1726 screen-capture-1725Nein, der Name ist nun wirklich nicht sonderlich spektakulär. GT. Dafür ist die Form doch ziemlich gut gelungen. Dazu wird der Vierliter V8 Biturbo wohl dafür sorgen, dass sich der sportlichste Mercedes auch angemessen bewegen lässt. Im Innenraum gibt es neben dem verzichtbaren Affalterbach-Wappen eine für Mercedes-Verhältnisse sehr sportliche Umgebung zu bestaunen. Da ist man locker auf Augenhöhe mit dem 911er, der wohl bald für Vergleichstests beigezogen werden dürfte.

Wenn man sich das nächste Bild anschaut, könnte man sogar sagen, dass ein bisschen E-Type Coupé in der Heckansicht mitschwingt, oder?

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Noke – Schlüsselloses Schloss

Ein bisschen absurd klingt es ja, ein Schloss ohne Schlüssel. Und so ganz richtig ist es auch nicht. Denn: Der Schlüssel ist das Smartphone, das über Bluetooth mit dem Schloss Kontakt aufnimmt. Wenn der Akku des Telefons leer ist, gibt es die Möglichkeit, das Schloss mit einem Code zu öffnen. Schlaue Sache.