Gute Besserung Jules Bianchi

screen-capture-1760Jules Bianchi, Formel-1-Fahrer für das Marussia-Team, ist heute beim GP von Japan schwer verunfallt. Momentan gibt es noch keine konkreten Nachrichten, was passiert ist. Es sieht aber so aus, als sei eher in einen Bergungsbagger geknallt, der das Fahrzeug von Adrian Sutil abtransportieren sollte.

Gute Besserung!

Tesla Model S mit Allradantrieb

Anscheinend hätte in Paris die Allradvariante des Model S von Tesla gezeigt werden sollen. Doch das ist nicht passiert. P85D heisst die Variante laut Gerüchten, wobei das D für den All-Wheel-Drive steht. Tesla wird für den Schweizer Markt sicher noch interessanter werden, wenn man das Model S mit der Traktion der vier Räder anbieten kann. Schon jetzt sieht man die Strom-Limousine erstaunlich häufig auf unseren Strassen.

via Autoblog

Cool Kids

Eigentlich dachte ich, ich hätte den Song hier schon längst gebracht. Hab› ich aber nicht. Den 80s Sound von Echosmith vergisst man so schnell nicht mehr. Ich finde, es lohnt sich der Kauf der ganzen CD, ähm, des ganzen Downloads. Gerngeschehen.

Lamborghini Asterion LPI 910-4 Concept Car

screen-capture-1749Das ist er nun also, der Lamborghini Asterion LPI 910-4. Schaut irgendwie… überraschend zahm aus für einen Lamborghini. Auch der Antriebsstrang ist ungewöhnlich, das I hinter LP steht nämlich für Ibrido. Ja, dieser blaue Stier hat tatsächlich auch noch einen Elektromotor an Bord. Der ist für satte 300 PS gut, die zu den 610 des V10 hinzukommen.

screen-capture-1753 screen-capture-1752 screen-capture-1751 screen-capture-1750Von vorne erinnert mich die Form auf dem Bild an den Miura S oder Jota. Seitlich denke ich an einen Lotus Evora oder einen Alfa Romeo 4C. Wie der Evora hat auch der Asterion 2 zusätzliche Sitze dabei. Wer genau hinschaut, der entdeckt die beiden hinteren Türen, die den Zugang zu den hinteren Sitzen erleichtern dürfen.

Innen schaut er er ja richtig toll aus. Aber die äussere Form haut mich jetzt nicht wirklich um. Wenn schon 4 Plätze in einem Lamborghini, dann bitte in Form des wunderbaren Estoque.

screen-capture-1759Diese Limousine wird es aber leider nie in die Produktion schaffen. Stattdessen dürften wir bald die Serienproduktion des SUV Urus erleben. Tja.

VW XL Sport Concept Car

Der VW XL1 ist ein Sparmobil der Extreme. Davon eine Sportversion zu bauen, ergibt auf den ersten Blick nicht wirklich Sinn. Da VW aber Zugriff auf die Motoren von Ducati hat, kann dabei etwas ganz Spannendes rauskommen – der XL Sport nämlich. Satte 200 PS holt man aus dem V2. Damit rennt der Zweiplätzer in 5,8 Sekunden auf 100. Natürlich soll er zunächst eine Studie bleiben. Es wäre aber schon supercool, wenn das Ding mit einer Spitzendrehzahl von sagenhaften 11’000 dereinst den Weg auf die Strasse finden würde.

screen-capture-1758 screen-capture-1757 screen-capture-1756 screen-capture-1755 screen-capture-1754Und wenn ich mir den so anschaue…. ist er wohl der allererste VW, der bei mir den Haben-Wollen-Reflex auslöst.

Aston Martin Lagonda

Ja, ich weiss, den haben wir hier auch schon gesehen. Allerdings gibt es zum ersten Mal auch ein Bild aus dem Interieur. Dank der Karosserie aus Carbon soll der Lagonda übrigens nicht mehr wiegen als der ebenfalls viertürige Rapide.  Lecker ausschauen tun zwar beide, aber nur der Lagonda dürfte die von der Klientel gewünschte, fast schon staatsmännische Präsenz rüberbringen.

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Autohersteller und die Verbrauchsangaben

Alle paar Monate kann man es wieder lesen: «Autohersteller tricksen bei den Verbrauchswerten», «So betrügt die Autolobby» und änliche Dinge. Tatsächlich haben die Angaben, die den Verbrauch eines bestimmten Modells ausdrücken sollen, wenig mit einem in der Realität erreichten Wert zu tun. Das ist allerdings mindestens teilweise Absicht. Der NEFZ-Verbrauch dient vor allem dazu, Autos untereinander vergleichenn zu können. Der «neue europäische Fahrzyklus» hat aber leider dazu geführt, dass Hersteller ihre Fahrzeuge extra für ihn abstimmen. Und das wiederum führt dazu, dass sich der Verbrauch eines Autos in der Realität noch weiter von diesem Wert entfernt. Es wird also nicht unbedingt gelogen, sondern ganz gezielt auf die Messmethoden des NEFZ-Verfahrens hingearbeitet. Die Lücken im Verfahren werden gezielt genutzt.

Die Lösung ist einfach: Wer Werte für die echte Welt erhalten will, muss in der echten Welt testen. Inzwischen sind manche Fahrzeuge nämlich schon so weit, dass sie «erkennen» ob sie auf einem Rollenprüfstand ein bestimmtes Programm abspulen. Sie wechseln dann in einen gezielt dafür entwickelten Modus – und verbrauchen dann natürlich wieder weniger.

Verbrauchswerte sind nicht nur von der Beschleunigung und vom gefahrenen Tempo abhängig. Auch die äusseren Bedingungen (Luftffeuchtigkeit, Höhe über Meer, Temperatur), die Pneus und deren Befüllung spielt eine Rolle. Für uns Schweizer bringt es relativ wenig, wenn die Autos unter der kalifornischen Sonne auf Meereshöhe getestet werden. Also sind die hier im Alltag erreichten Werte wohl viel interessanter für die Konsumenten als irgendwelche Laborwerte. Zudem würde es einem neutralen Tester wohl auch kaum einfallen, zwecks besserer Aerodynamik Lufteinlässe abzukleben oder die Reifen auf 3 und mehr Bar zu pumpen. Solche Werte zu ermitteln wäre doch was für ACS oder TCS. Das würde den Autofahrern mehr bringen, als deren Beteiligung an irgendwelchen seltsamen Iniativen («Milchkuh», Tempo 140). Sinnvoll wären solche «Real-World-Tests» vor allem dann, wenn verschiedene Fahrer verschiedene Strecken fahren würden und am Ende ein realistischer Mix-Verbrauch resultieren würde.

Ganz abgesehen von irgendwelchen Normwerten: Am einfachsten beeinflusst man den Verbrauch natürlich immer noch selbst mit einem schlau geführten Gasfuss…

10 Jahre Blog auf amade.ch

Anfang 2014 habe ich mir vorgenommen, daran zu denken. Jetzt habe ich es natürlich souverän verpasst: Das 10-jährige Jubliäum meines Blog-Daseins. 2004 musste man den Leuten noch erklären, was das überhaupt ist und dass sie sich da dran auch kommentierenderweise beteiligen können.

Seit dem allerersten Beitrag sind einige Tausend weitere entstanden. 5’277 Beiträge sind es genau, die es in all den Jahren online geschafft haben. Witzig: Vor 10 Jahren hat Giezendanner schon mal einen Anlauf in Sachen Abschaffung des Rundstreckenrennverbots gemacht. Der NZZ-Artikel dazu ist ebenfalls noch immer abrufbar.

Manchmal waren es nur einfache Youtube- oder Vimeo-Videos, die zu Beiträgen wurden. Oft ging es um Autos (vor 10 Jahren: Eliica), nicht selten auch um politische Anliegen (vor 10 Jahren: Mutterschaftsversicherung). Seltener habe ich bezahlte Beiträge veröffentlicht, die jeweils halfen (und helfen) die Hostingkosten zu decken. Persönliche Beiträge gab es früher noch deutlich mehr als heute (vor 10 Jahren: Zimmerwechsel). Tja, man wird älter und vorsichtiger. Filme (vor 10 Jahren: Collateral) und Musik (vor 10 Jahren: Irgendwann im November) hatten ihren festen Platz auf meinem Blog. Das hat sich insofern verändert, dass ich nicht mehr so viel darüber schreibe. So war dieses Jahr der Film Dallas Buyers Club der absolute Hammer, einen Blogpost dazu gab’s aber nicht. Mal sehen, ob ich das nächstes Jahr wieder vermehrt hinkriege.

Gar nicht verändert hat sich meine Lust, hier zu schreiben, über was ich will und wann ich will. Noch immer ist der Blog auch eine Art digitales Gedächtnis für mich. Einfach schnell rechts im Archiv einen Monat auswählen und schon kann ich sehen, womit ich mich in der betreffenden Zeit beschäftigt habe. Vor sieben Jahren hat es mein Blog sogar ins Tagi-Magi geschafft. Diesen Mai erschien ein Video, das zuerst hier zu sehen war, auf der Website des Blick. 2009 gab es eine Phase, in der ich beginnen musste, Kommentare zu löschen. Inzwischen passiert das zum Glück nicht mehr. Ein einziges Mal musste ich sogar einen Beitrag löschen.

Auch wenn das jetzt alles ein bisschen nach Grabrede klingt, keine Angst, ich mache weiter. Vielleicht nicht mehr immer täglich, aber weiter geht’s auf jeden Fall. Bis ich dann irgendwann 10’000 Beiträge habe, geht’s wohl noch eine Weile. 😉

Also dann: Stay tuned!

World’s greatest Drag Race

Wie jedes Jahr schickt Motor Trend die Aspiranten auf den Titel «Best Driver’s Car» auf die Landebahn, um das grösste Drag Race der Welt auszutragen. Bis jetzt hat sich der Nissan GT-R erst dem Lamborghini Aventador geschlagen geben müssen. Wie geht es dieses Jahr aus?

Wer Lust auf diese tollen Autos gekriegt hat, kann sich die volle Dröhnung im Video zur Wahl des besten «Fahrerautos» geben. Viel Spass.