zisch.ch-bilderwettbewerb

zisch.ch hatte für den allfälligen aufstieg einen bilderwettbewerb ausgeschrieben. klar, dass ich mit meinen bildern auch teilnehmen musste. 😉 erstaunlich dabei: ich habe gewonnen. klar, mit einigen andern zusammen. but still: ich habe gewonnen! 😀 yeah! und was? zwei tickets für das spiel lucerne selection vs. seleçao!


der weg zu den bildern ist relativ kompliziert. zisch.ch und dann auf bilder clicken (in der navigationsleist in der mitte der seite, nicht auf der seite). dann muss man aufleserbilder clicken. und dann sind es die bilder 54 – 60.
alternativ kann man auch einfach auf diesen link clicken.
🙂

guns n› roses umfrage

da an pfingsten ja niemand mit mir mitkommen wollte… hatte ich das mit den guns n› fuckin› roses bereits begraben. nun die überraschende nachricht: gnr spielen im hallenstadion. am 21-6-2006 rocken die jungs um axl rose die zürcher halle, nicht nach mitternacht wie am ring, sondern ganz zivil ab 20:00.

da bot es sich natürlich an, eine umfrage zu diesem thema zu starten. welches ist der beste guns n› roses song? eigentlich gibt es ja nur vier alben (appetite for destruction, lies, use your illusion, spaghetti incident), wenn manuseyourillusion als doppelalbum betrachtet. insofern gibt es gar nicht so viel auswahl an songs.

und: staudi, bist Du dabei?

aufstiegsumfrage – die resultate

wer spielt nächste saison in der super league?
so lautete die frage. nun konnte man leider nicht alle möglichen konstellationen wählen. des weiteren hat sich jemand einen spass daraus gemacht, die optionxamaxundluzern unendlich oft anzuclicken. also sind die resultate eigentlich eh nicht wirklich aussagekräftig.

allerdings ist eines klar ersichtlich: bei allen abgegeben stimmen ist der fcl in der nati a. und das war bereits vor dem letzten mittwoch so, als sich der luzerner aufstieg endgültig abzuzeichnen begann.

ich glaube, ich muss es noch einmal sagen: *AUFSTEIGERJUNGS!!!*

fc luzern – ac lugano 3:2 -> AUFSTEIGERJUNGS

drei niederlagen. und dann? 30 mal nicht verloren (in worten: dreissig!!!). diese unglaubliche bilanz musste einfach für den aufstieg reichen. und sie tat es auch.

an diesem sonntagnachmittag herrschte in luzern der ausnahmezustand. 14’300 leute fanden den weg auf die allmend – ausverkauftes haus. ich würde schätzen, dass es sogar noch ein paar mehr waren. schon eine stunde vor matchbeginn feierten die fans ihre helden und ein bisschen auch sich selbst. das haben sie auch verdient, schliesslich waren viele von ihnen auch dann dabei, wenn nur ein paar tausend zuschauer die allmend zum etwas trostlosen pflaster verkommen liessen.

die theorie war klar: ein unentschieden reicht sowieso für den aufstieg, aber auch eine knappe niederlage würde wohl reichen. zu schlecht war lausannes torverhältnis zwei spiele vor ende der saison. doch wie sah es in der praxis aus? erstaunlicherweise spürte man nur bei tchouga eine berechtigte nervosität, in den anfangsminuten gelang ihm kaum etwas. doch insgesamt präsentierte sich die luzerner mannschaft keineswegs euphorisch, sondern konzentriert und druckvoll. so gelang den zentralschweizern nach 30 minuten das erste tor. n’tiamoah hatte nach einem sensationellen dribbling von michael diethelm getroffen. das 1:0 hielt bis in die pause, weil die tessiner bis dahin nie zwingend vor zibung auftauchten.

nach der pause schlich sich der schlendrian in die luzerner hintermannschaft. in der 57. minute traf ganz für lugano zum ausgleich. sofort realisierten die blauweissen den ernst der situation, schliesslich wollten sie sich mit einem sieg vom heimpublikum verabschieden. nur 7 minuten später traf bader (wieder viel besser als gegen yf juventus) durch einen von rota abgelenkten ball zur erneuten führung. wiederum nur 4 minuten später traf wieder ganz zum ausgleich. doch auch das untenschieden würde dem fcl ja reichen. also wurde auf den rängen gefeiert und gesungen was das zeug hielt. als 5 minuten vor schluss n’tiamoah in den strafraum der ac lugano eindrang, verhielt sich ein tessiner verteidiger überaus ungeschickt. der luzerner stürmer nutzte die gelegenheit und fiel für den penaltypfiff. den folgenden elfer versenkte jean-michel tchouga souverän. es war sein 27. tor in dieser saison. endlich war also wieder «la-ola-zeit» und es galt nur noch den schlusspfiff abzwarten.

trotz androhung von stadionverboten: nach dem letzten pfiff von schiri circhetta gab es auf der allmend kein halten mehr. aufsteigerjungs, aufsteigerjungs, wir sind alles aufsteigerjungs! noch spät in der nacht konnte man «fcl»-rufe vernehmen. mit der offiziellen feier wartet man allerdings noch bis zum 27. mai. dann dürfte es in luzern noch einmal ein blauweisses fest geben.

bilder vom letzten heimspiel in der challenge league

AUFSTEIGERJUNGS!

text folgt! momentan ist die freude zu gross. 😀

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so, meine worte habe ich nun gefunden. dem text werden bald auch noch einige bilder folgen.

AUFSTEIGERJUNGS!!!

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so, die bilder sind jetzt auch online.

ach ja: *AUFSTEIGERJUNGS!!!*

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daniel erni hat mich drauf gebracht, dass ich ja ganz vergessen habe, die tabelle einzublenden. voilà:

und auch ein bild der aufstiegschoreo hat bislang gefehlt. schlicht deshalb, weil ich hinter dem «vorhang» stand.

angeberei

das bisher schönste fahrerlebnis bot mir der aston martin db4. doch vor kurzem bin ich eine irgendwie noch tollere maschine gefahren:



der alfa romeo montreal ist pure faszination. es gibt wenige autos, die soseventies sind, wie dieses grüne coupé aus der feder von bertone. der wahnsinnig drehende renn-v8 hat nur 2,6 liter hubraum und klingt doch einfach wundervoll.

blocher zerstört schweizer fotobranche

die bilder für den neuen pass kann man nicht mehr beim fotografen um die ecke fotografieren lassen. dafür muss man in ein erfassungszentrum. (wow, wirklich ein schöner name) ein solches findet man in den kantonen ag, bs, be, gr, sg, ti, zh und vd. dabei ist es nicht so, als hätten sich die bestimmungen für die fotos geändert. noch immer darf man keinen aufgesetzten schnurrbart und auch keine clownnase tragen. schade eigentlich.

weshalb kann man dieses bild nicht beim fotografen schiessen lassen? ganz einfach: bald werden auch fingerabdrücke aufgezeichnet werden müssen. die geräte und die abläufe sollen getestet werden. so die argumentation von blocher.

interessant ist, dass bereits dem antragsformular für den neuen pass ein passfoto beiliegen muss. warum? damit kein falscher typ im erfassungszentrum auftritt. hm, man könnte sich natürlich fragen, warum nicht gleich dieses bild für den pass benutzt werden kann…

ein grossteil der fotofachgeschäfte in der schweiz düfte von diesem schritt bedroht sein. heiri mächler (präsident verband fotohandel schweiz) meint, etwa 100 geschäfte und 70 lehrstellen seien akut gefärdet.

tagi

disziplinierte fans

schön, dass man wieder nach luzern schaut. nicht nur weil die stadt so schön wäre, sondern auch weil da ganz ordentlich fussball gespielt wird. der tagesanzeiger äussert sich zum fastaufstieg des fc luzern. besonders lobenswert dabei finde ich, dass er auch auf die grossartigen fans eingeht. Die 1400 Luzerner Supporter, die sich sehr diszipliniert verhielten, liessen die Mannschaft hochleben, steht da. wann wird schon das gute verhalten von fans in einem bericht geäussert?

aus dem Tages-Anzeiger vom 4.5.2006, Seite 40

Der FC Luzern vor dem Aufstiegsfest
5: 1- Sieg bei YF Juventus, sechs Punkte Vorsprung zwei Runden vor Schluss, gutes Torverhältnis: Die Luzerner sind zu 99 Prozent zurück in der Super League.
Als das Ende nahte, war die Verkrampfung gelöst, und plötzlich wurde an diesem wunderbaren Frühlingsabend im Utogrund doch noch ansehnlicher Fussball gespielt. Mehmeti hatte mit seinem 2: 1 nach 57 Minuten für Luzern den Anfang gemacht, ehe der überragende Tchouga seine Saisontore 25 und 26 folgen und die Stimmung heben liess. 4: 1 führte der FCL bei YF Juventus, 5: 1 siegte er, weil auch Ntiamoah in der Nachspielzeit im Strafraum keine Gegenwehr eines Zürchers zu fürchten brauchte.

29. Spiel in Folge ohne Niederlage
Was sich dann zutrug, war ein intensiver Festakt, wie ihn der Utogrund letztmals beim Aufstieg von YF Juventus erlebt hatte. Die 1400 Luzerner Supporter, die sich sehr diszipliniert verhielten, liessen die Mannschaft hochleben, feierten vor allem René van Eck, den Trainer, der allerdings immer noch nicht weiss, ob er nächste Saison Trainer in Luzern sein wird. Die Gespräche werden wohl erst nächste Woche fortgeführt.

Der Leader, der gegen YF Juventus das 29. Spiel in Folge ohne Niederlage geblieben war, hatte seinen Teil der Aufgabe erledigt, die Pflicht erfüllt und konnte nun gelassen darauf warten, wie sich Lausanne, der letzte Verfolger, in Basel gegen Concordia schlagen würde. Die Luzerner bekamen auf der Rückreise im Car mit, wie die Westschweizer 1: 0 in Führung gingen, Sekunden später den Ausgleich kassierten, wieder in Führung gingen, spät noch ein drittes Mal trafen und dafür sorgten, dass der FCL nach dreijähriger Abwesenheit gestern doch noch nicht definitiv in die höchste Spielklasse zurückkehrte. Allerdings scheint dieser Aufstieg nur noch Formsache: Zwei Runden vor Schluss der Meisterschaft beträgt Luzerns Vorsprung sechs Punkte.

Und das Torverhältnis, das erste Kriterium bei Punktgleichheit, spricht eine deutliche Sprache: Luzern liegt diesbezüglich gegenüber Lausanne mit zwölf Treffern voraus. Höchst unwahrscheinlich ist, dass es noch zu einem Umsturz kommt.

«Wir haben es zu 99 Prozent geschafft» , sagte Van Eck, der sich aber nicht damit begnügen will, am Ende dank des besseren Torverhältnisses aufzusteigen. Der Trainer fordert für Sonntag einen Sieg im Heimspiel gegen Lugano. Und dannzumal, das zeichnet sich nach gestern Abend ab, wird die Partie in einem gefüllten Allmendstadion ausgetragen.

YF Juventus – Luzern 1: 5 ( 1: 1)
Utogrund. – 1600 Zuschauer. – Tore: 20. Andreoli 0: 1. 38. Senaya Junior 1: 1. 57. Mehmeti 1: 2. 76. Tchouga 1: 3. 85. Tchouga 1: 4. 91. Ntiamoah 1: 5. – YF Juventus: Cuadrado; Ferricchio, Del Rio, Piano; Yao Senaya ( 46. Juliano), Berisha ( 71. Merola), Dos Santos, Quaresima; Ponte, De Azevedo ( 46. Saxer); Senaya Junior. – Luzern: Zibung; Lambert, Mamone ( 81. Kuhl), Dal Santo, Diethelm; Mehmeti; Righetti, Bader, Ntiamoah, Andreoli ( 75. Sucic); Tchouga ( 88. Makuka). –
Bemerkungen: YF ohne Coubageat, Huber und Catizone ( verletzt). Luzern ohne Sam ( gesperrt). Verwarnungen: 50.
Juliano ( Foul). 60. Senaya Junior ( Hands). 62. Diethelm ( Foul).

yf juventus – fcl 1:5

sollte concordia gleichzeitig gegen lausanne ein unentschieden oder mehr erreichen, würde der fcl aufsteigen. immer vorausgesetzt, dass man den zürcher kleinklub young fellows juventus schlagen würde. danach sah es aber vorerst nicht unbedingt aus. luzern hatte zwar mehr ballbesitz, kam aber nie zwingend vor das zücher tor. bis auf einmal david andreoli durch einen massiven abwehrfehler der zürcher alleine vor dem torhüter auftauchte. und einem andreoli braucht man solch eine chance nicht zweimal zu bieten: 0:1. doch in der folge blieb der fcl harmlos und yf juventus probierte weiter offensiven fussball zu spielen. die bemühungen wurden belohnt: die zürcher trafen durch senaya junior auch dank einem nicht optimal positionierten zibung zum ausgleich. zur pause konnte man sich über das untenschieden nicht beklagen, zu wenig hatten die luzerner offensiv geboten.

der pausentee verfehlte seine wirkung nicht: die aufstiegsaspiranten aus der innerschweiz zeigten nun den nötigen willen, um wieder in führung zu gehen. es war genc mehmeti, der vorstopper, der zum 1:2 traf. entgegen dem verlauf früherer partien begann der fcluzern richtig fussball zu spielen – zumindest phasenweise. plötzlich wurde aus jedem halbwegs anständigen angriff ein tor. zwei mal tchouga und einmal n’tiamoah schossen den fcl zum 1:5 auf dem utogrund.

genial: von den 1600 zuschauern kamen satte 1400 aus der schönsten stadt der schweiz. und dies, obwohl der match ungünstigerweise schon um 17:30 angesetzt war. der anschliessende platzsturm kann den fans nun wirklich nicht verübelt werden. obwohl lausanne im rankhof gegen concordia gewann und somit noch theoretische direktaufstiegschancen hat, feierten die blauweissen anhänger ihre mannschaft. an dieser stelle herzlichen dank an den sehr faien speaker im utogrund, der dem fcl alles gute wünschte und sich bei den fans bedankte.

am sonntag kann der fcluzern gegen die ac lugano alles klar machen. ich hoffe, dass eine riesige kulisse dieses vielleicht entscheidenden spiel begleiten wird. ich werde da sein.

bilder von diesem spiel