fabiens blog

sein oslo-jahr hat fabien auf seiner page extra einen blog eingerichtet. in (auch für mich verständlichen) english wird der nun hoffentlich recht häufig aus dem hohen norden berichten. ich freue mich jedenfalls auf die neuesten mette-marit-geschichten… 😉


fabien ist der strahlemann auf der linken seite

robbie williams im stade de suisse

ein paar minuten bevor robbie ein zweites mal im stade de suisse auftritt ein paar worte zum gestrigen concert. vorab: es war die erwartete riesenshow mit allem was dazugehört. big screens, feuerwerk, lift hoch auf die bühne, gondel runter auf die bühne, tolle lightshow, alles dabei. und doch war der abend weit davon entfernt perfekt zu sein.

zum einen war’s sicher die songauswahl. das concert begann mit /radio,/ einem höchst durchschnittlichen dance-nümmerchen. es folgte das ausgelutschterockdj und um es noch ein bisschen schlimmer zu machen, hängte robbie noch die miese erste single des albums intensive care an: /trippin›./ zur nicht unbedingt so tollen auswahl gesellte sich die tatsache, dass robbie kaum eine zeile wirklich sang.rockdj schien mir fast ein full-playback zu sein. ich kann mich nicht mehr genau an den rest der playlist erinnern. folgende songs waren aber auf jeden fall mit dabei: /strong,/ /millenium,/rudebox *(übel!!!)*,come /undone,/advertising /space,/ /feel,/ /sin,/ /sin,/sin und natürlich /angels./

nach eindreiviertel stunden war die sache auch schon wieder vorbei und dabei fehlte doch noch eine ganze menge: /she’s/theone (wurde kurz angesungen),meandmy /monkey,/roadto /mandalay,/ /eternity,/supreme … ok, ok, der mann hatte ja auch viele hits. anyway, da bereits um viertel vor elf «ende feuer» war (im wahrsten sinne des wortes) hätten durchaus noch zwei liedchen reingepasst. schade.

weiter merkte man ihm an, dass er nicht wirklich gesund war. er traf die töne noch schlechter, als bei seinem auftritt in der aréna in genf vor drei jahren. er habe sich mit einer spritze in der hintern fitspritzen lassen, klärte er die 40’000 fans auf. die meisten dürften mit seiner leistung wohl trotzdem hochzufrieden gewesen sein.

schlecht war es ja auch nicht. nur hätte er sich ruhig ein bisschen mehr auf die music konzentrieren können. für meinen geschmack war der «entertainment-part» bis an die grenze des aushaltbaren gestreckt worden, damit robbie möglichst wenig singen musste. der wankdorfjoke wurde deshalb auch bis zum gehtnichtmehr wiederholt. what’s the name of your stadium? wanked off? 🙂 bei vielen refrains verliess er sich vollständig auf das stimmkräftige publikum.

wie immer schwankte robbie williams das ganze concert über zwischen himmelhochjauchzend und zutodebetrübt. bei den erstaunlich vielen nahaufnahmen sah man dann auch die bis zum überlaufen gefüllten augen. psychisch scheint der robster noch immer nicht auf der höhe zu sein.

trotzdem hoffe ich natürlich, dass auf dem neuen album wieder tolle songs drauf sein werden. und auf jeden fall werde ich mir wieder mal ein concert anschauen. denn den robbie hat man halt einfach gern, so oder so. 😉

bilder
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kritik im tagi:

Die Erotik eines Unpässlichen

Robbie Williams gab gestern das erste von zwei Konzerten im Stade de Suisse und wirkte trotz Spritze fit.

Der grösste britische Popstar der Stunde zog gestern 40 000 Leute unter den freien Himmel ins Ber­ner Stade de Suisse. Heute Abend wird sich die Popschulreise wie­derholen. Robbie ist trotz Vor­liebe für Vulgaritäten ein Mann für die Massen. Als der Entertai­ner nach drei Stücken das erste Mal seinen Hintern ins Stadion reckt, ist er bereits durchge­schwitzt. Ein Arzt habe ihn dort fitspritzen müssen. Und dann die Frage: «Heisst das hier wirklich Wankdorf?» «To wank» heisst auf Englisch onanieren. Den Namen muss man diesem Mann nicht zweimal sagen, der Running Gag des Abends ist damit gesetzt.

Teenager – und immer mehr Er­wachsene – mögen seine Zucker­hymnen wie «Feel», «Angels» oder «Come Undone». Und wenn er vom aktuellen Album «Inten­sive Care» mit «Advertising Space» schmachtend seine Ode an Elvis Presley singt, haben sich die Generationen im Konsens längst kuschelig eingerichtet. Und alle verfallen ihm trotz wiederkehren­der Figurprobleme. Männer möch­ten seine Sprüche drauf haben. Frauen aller Altersklassen wählten fürs Konzert die figurbetonte Gar­derobe. Man weiss ja nie. Robbie ist ein Star, der auch sein Scheitern darstellen kann. Seine Süchte – Robbie raucht auf der Bühne -, sein pubertierender Charme bei doch schon 32 Jahren, seine Unfähigkeit in der Liebe. An das Kind im zerrissenen Mann erin­nert die in acht Tagen aufgebaute Bühne. Sie ähnelt einer Chilbi, ei­nem Ort der fröhlichen Gefahr. Gelb und hellblau ragen Lichttürme und Hebearme in die Höhe. Und wenn die Menge im Karaokeverfah­ren mitsingt, wie schlecht es Robbie wieder mal geht («Strong»), sehen wir den Humor als letzte Ausfahrt vor der Depression. Kaum ein Popstar flirtet so aus­giebig mit dem Publikum. Und kaum einer gibt vor, sich dabei so wenig ernst zu nehmen. Robbie, der mit der neuen Single «Rude­box » wieder vom Sound der Strasse träumt, versteht es, das Stadionformat mit seiner Nachläs­sigkeit auf fast menschliche Masse zu stutzen. Er kommt aus der Hölle und will in den Himmel: Hebebüh­nen von unten, am Schluss viel Feuerwerk nach oben liessen da­ran keinen Zweifel.

robbie williams in concert

so, nur noch ein paar stunden und dann sehe ich robbie williams. und hören werd› ich wohl erst mal das laute gekreische der weiblichen fans. in der hoffnung, dass sich robbie davon nicht allzu sehr ablenken lässt, freue ich mich auf ein tolles concert des «singer, songwriter and born entertainer».



interessante sicherheitsvorkehrung: auf dem ticket findet sich ein «fingerabdruck»

working – week three

nachdem ich letztes mal die kunst des flügelverleimens darlegte, kann ich von der dritten woche arbeit nichts wirklich neues berichten. die arbeit war die gleiche. nur ging so einiges schief: meine beiden maschinen gingen kaputt. ich war, so sagte man mir jedenfalls, nicht schuld daran. wenn man mit leim und wasser arbeite, sei das für die maschinen halt eine arge belastung. das klang in meinen ohren wenigstens für den leimautomaten ziemlich plausibel. als dann aber auch noch die presse zu bruch ging (einer der zylinder brach), fragte ich mich schon, weshalb das ausgerechnet mir passieren müsse. die reparatur dauerte einen halben tag, den ich als telefonabnehmer im büro verbrachte.

der mann, den ich für zwei wochen ganz ablöste, ist inzwischen aus den ferien zurück. ich fragte ihn, bevor er in die ferien ging, wohin er denn ginge. er antwortete, dass er zuhause bliebe. das wichtigste sei es für ihn, einfach mal zwei wochen nichts zu denken. und nach zwei wochen arbeit als «flügelverleimer» kann ich sagen, dass es für mich wohl nichts schlimmeres gibt, als eben zwei wochen lang (fast) nichts zu denken…. 🙂

don’t feel like dancin›

irgendwie klingt das ganze verdächtig nach einer reunion (beziehungsweise wiederauferstehunng) der frühen bee gees. so eighies und doch so aktuell. die scissor sisters landen mit ihrem song *don’t*feellike *dancin’* einen spätsommerhit, der so richtig laune macht.

bilder aus altbüron online

wie vor zwei jahren fand in altbüron eine tolle rennveranstaltung statt. historische rennwagen und andere sehenswerte automobile heizten den berg hinauf. klar, dass ich dabei war und ein paar bilder knipste.

jetzt sind sie online auf zündung.ch

fc luzern – fc schaffhausen 1:1

nein, dieses mal gibt es wirklich nichts schönzureden. die leistung war – vor allem in hälfte eins – absolut unterirdisch. ciri sforza beliess die taktik endlich mal gleich, besetzte aber einige positionen neu: lambert für diethelm, dal santo für claudio lustenberger, sam für bader, bernet für fabian lustenberger und n’tiamoah für maliqi. doch trotz 4-4-2 und einem sehenswerten angriff gleich zu beginn des spiels, gehörte die erste hälfte den schaffhausern. so kam es, dass die desolate leistung der luzerner von francisco neri ausgenutzt wurde und die innerschweizer abermals vor der pause in rückstand geraten liess.

die geschichte wiederholte sich. wieder gelang es luzern, sich in der zweiten hälfte zu steigern. vielleicht auch, weil der nicht überzeugende cantaluppi durch den kämpfer bader ersetzt wurde. nicht, dass es jetzt ein chancenfeuerwerk für den fcl gegeben hätte. im gegenteil: lange führte schaffhausen die torschussstatistik mit 7:3 an. schliesslich konnte tchouga aber einen pass von n’tiamoah zum ausgleich ausnutzen. gerade noch einmal mit einem blauen auge und immerhin einem punkt davongekommen.

mer gänd niemals uf

daten

Luzern – Schaffhausen 1:1 (0:1)

Allmend. – 6100 Zuschauer. – SR Grossen. – Tore: 27. Neri 0:1. 79. Tchouga 1:1.

Luzern: Zibung; Lambert, Mettomo, Sam, Dal Santo; Bernet (54. Diethelm), Cantaluppi (46. Bader), Paquito, Agolli; Tchouga, N’Tiamoah (86. Maliqi).

Schaffhausen: Herzog; Geiser (72. Tarone), Sereinig, Pires, De Souza; Da Silva, Truckenbrod, Diogo (87. Fabinho), Weller; Renfer (77. Todisco), Neri.

Bemerkungen:Luzern ohne Mehmeti (verletzt). 34. Pfostenschuss Pires. 66. Kopfball Baders an die Latte. Verwarnungen: 36. Sam, 54. Diogo, 76. De Souza, 82. Tarone (alle Foul).

[quelle: tagesanzeiger]

amade.ch version 5.0 online!

weil ich zur zeit praktisch nur am blog arbeite und der rest meiner page zum reinen ballast verkam, musste ein redesign her. wobei das optische design grösstenteils übernommen wurde, in sachen struktur hat sich aber einiges geändert. die (überflüssige) eingangsseite fällt weg. all die buttons am oberen ende fallen ebenfalls weg. neben den vom blog bekannten funktionen gibt es auf der linken seite eine spalte mit einer agenda, meinem aktuellen soundtipp, einer blogroll und dem hinweis zum letzten von mir gesehenen kinofilm. für nostalgiker gibt’s oben rechts den link zumoldpage *index,* wo sich eben viele, viele, wirklich viele alte sachen finden. so, und jetzt viel spass mit amade.ch version 5.0!