gestern lief auf sf in der sendung schweiz aktuell ein guter beitrag zum themasportarenaallmend in luzern. sowohl befürworter als auch gegner des projekts kommen zu wort.
ja zur sportarena allmend
gestern lief auf sf in der sendung schweiz aktuell ein guter beitrag zum themasportarenaallmend in luzern. sowohl befürworter als auch gegner des projekts kommen zu wort.
ja zur sportarena allmend
im heutigen blick (ja, ich habe einen kurzen blick da rein geworfen…) wird eren derdiyok als held bezeichnet. scheinbar braucht es heute in der schweiz wenig, um als held zu gelten. früher musste man da noch haufenweise hel(l)ebarden in sich rammen lassen. jetzt reicht es aus, wenn man genau das macht, was man machen sollte. und bei einem stürmer ist es nun mal so, dass seine aufgabe darin besteht, tore zu schiessen. für mich gab es in der schweizer mannschaft gestern nur ein spieler der wirklich genügte. und das war der torhüter. diego benaglio hielt alles, was man halten konnte. köbi kuhn hat sich für den richtigen mann entschieden.
aber was sonst in der mannschaft lief war über weite strecken schlecht, zumal england nicht den besten tag erwischte. in der verteidigung blieb keiner fehlerlos, speziell senderos leistete sich als captain einen gröberen aussetzer. fernandes war von den feldspielern sicher der beste, der rest des mittelfeldes blieb weit von den leistungsgrenzen entfernt. wieder einmal ein trauriges dasein fristete blaise nkufo, der einerseits keine bälle erhielt, andererseits vielleicht aber auch ein bisschen zuwenig aktiv war. derdiyok, der held, machte sein tor. mehr kann man zu seinem auftritt eigentlich auch nicht sagen.
alles in allem war man in der defensive zu schlecht auf wayne rooney eingestellt. zur verteidigung der verteidigung muss man aber anmerken, dass dieser einen selten guten tag erwischte. in der offensive dagegen ist «harmlos» wohl das passendste wort. nie, aber auch gar nie entwickelte sich ein druck mit dem man die engländer zu fehler hätte zwingen können. weder barnetta, noch gygax, yakin, margairaz oder vonlanthen konnten sich in szene setzen. so wird man an der euro 2008 ziemlich sicher sang- und womöglich torlos untergehen. ausser… es kommen noch ein paar helden daher.
daten
England – Schweiz 2:1 (1:0)
Wembley, London. – 86’857 Zuschauer. – Schiedsrichter: Brych (Deutschland). – Tore: 40. Jenas 1:0. 58. Derdiyok 1:1. 62. Wright-Phillips 2:1.
England: James; Brown, Ferdinand, Upson, Ashley Cole (74. Bridge); Jenas (57. Wright-Phillips), Barry (74. Hargreaves), Gerrard; Bentley, Joe Cole (57. Crouch); Rooney (86. Ashley Young).
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner (46. Behrami), Eggimann, Senderos (55. Grichting), Spycher; Fernandes (84. Huggel), Inler; Gygax (46. Vonlanthen), Yakin (64. Margairaz), Barnetta; Nkufo (46. Derdiyok).
Bemerkungen: Schweiz ohne Philipp Degen, Djourou, Dzemaili, Frei, Magnin und Streller (alle verletzt). – Länderspieldébut von Derdiyok.
[quelle: nzz.ch]
ein musclecar wie den dodge challenger srt-8 sollte man natürlich nicht auf bildern begutachten. eigentlich müsste man ihn fahren. das werde ich hoffentlich irgendwann für ein paar stunden tun. vorläufig muss das video reichen…
endlich gibt es offizielle bilder vom soooo lange erwarteten dodge challenger. 35 jahre war er weg. jetzt ist er wieder hier und das stärker denn je zuvor. der srt-8 hat satte 425 ps, die natürlich aus einem grossvolumigen v8 kommen. 6,1 liter um genau zu sein. und auch das wörtchen hemi darf nicht fehlen – es steht für hemisphärische brennräume. in den usa wird er übrigens nur gerade 40’000 dollar kosten.


fliegen kann er schon jetzt wie der charger in the dukes of hazzard

und gummi verbrennen kann er auch. nice.
da wir bald wieder in richtung engadin aufbrechen, muss ich ein kleines internetproblemchen lösen. zahlreiche wlan-netze liegen in meiner nähe, sie sind jedoch alle geschützt. um trotzdem nicht ganz vom netz abgeschnitten zu sein, gibt es die möglichkeit, via bluetooth und handy online zu gehen. das ist dann zwar seeeehr langsam, sollte aber ausreichen, um ein paar zeilen zu bloggen. das vorgehen ist erstaunlich einfach.
1. bluetooth bei handy und macbook einschalten und auf sichtbar stellen.
2. in den systemeinstellungen den menüpunktbluetooth wählen. falls das handy noch nicht in der liste auftaucht, einfach *+* klicken und dem assistenten folgen. wenn das handy in der liste erscheint muss man das entsprechende gerät auswählen und auf das zahnrad klicken. dort den punktgerätkonfigurieren auswählen:

3. es reicht aus, wenn man bei der folgenden auswahl in der obersten box ein häkchen setzt:

4. das sollte jetzt schon ausreichen. jetzt muss nur noch in den systemeinstellungen unternetzwek die entsprechende konfiguration aktiviert werden. danach nochverbinden klicken und die verbindung sollte stehen.

also ich bin ja noch immer am warten. irgendwann dieses jahr sollte das iphone von apple auch in der schweiz erhätlich sein. doch die konkurrenz schläft bekanntlich nicht. navigationsriese garmin hat das nüviphone vorgestellt. technische details sind abgesehen vom touchscreen und dem gps noch praktisch keine bekannt. es handelt sich also eher um ein navigationssystem mit handyfunktionen, doch das muss ja kein nachteil sein. eher nachteilig wirkt sich da schon der erscheinungstermin aus: 3. quartal 2008 und natürlich in den usa. also werde ich wohl weiter warten…

wie lkm mir empfohlen hat, wäre das ein ideales tool für die fussballspiele. was das ding tatsächlich leistet sieht man zum beispiel hier. ich hätte wohl entweder nur teile eines schuhs drauf, oder aber ich müsste vom pilatus aus knipsen. oder von einem hochhaus aus? 😉 also jedenfalls ist die brennweite gigantisch. aber wie das halt bei gigantischen sachen so ist, der preis hält mit. in diesem falle könnte man wenigstens vom schwachen dollar profitieren. 99’000 usd soll das canon 1200 5,6l usm kosten. gebraucht, versteht sich. nicht einmal zwanzig dieser riesen hat canon seit 1993 gebaut. alle auf kundenwunsch und mit 18 monatiger wartezeit.
Calling this lens a ‹tele› is like calling King Kong a monkey.
b&h photovideo (verkäufer)
hier sehen wir den neuen vw routan:


mit ein bisschen autosachverstand lässt sich schon auf den bildern zeigen, dass es sich beim siebensitzigen van nicht um einen «echten» vw handelt. dort haben die vans nämlich normale klapp- und keine schiebetüren. damit ist auch klar, dass der routan nicht als ersatz für den altersmüden vw sharan gedacht ist. und wohl auch nicht für den euro-markt. nein, der routan soll die us-bürger begeistern. die vorraussetzungen dazu hat er: er basiert auf einem amerikanischen auto. nein, er ist ein amerikanisches auto mit vw-badge! tatsächlich handelt es sich um einen dodge caravan bzw. einen chrysler town & country, den wir bei uns wiederum als chrysler voyager kennen. so kommen laut pressemitteilung sogar die motoren von chrysler. also das steht da natürlich nicht drin, aber die leistungsdaten sind sozusagen selbsterklärend.
man fragt sich schon, ob vw mit solchen mitteln zum weltmarktführer werden will. einfach bestehende autos mit vw wappen ausrüsten und schon hat man wieder ein paar autos mehr verkauft… peinlich, peinlich.

basis für den vw routan: chrysler town & country
[quelle: worldcarfans.com]
link

i do.
gleich fünf von sechs neueinkäufen durften in der startelf auflaufen. dafür leider ohne den verletzten jean-michel tchouga. schon mit dem anpfiff war klar, was sie auf der maldière wollten: einen sieg. doch nach einer anfänglichen druckphase ohne torchancen, wendete sich das blatt und die einheimischen kamen mehr und mehr zum zug. nuzzolo und rossi hatten die besten gelegenheiten. doch es blieb bei chancen, die rotschwarzen zeigten sich im angriff nicht allzu kreativ und für den fall der fälle stand ein zibung in topform zwischen den pfosten. trotzdem war in der ersten halbzeit xamax die bessere mannschaft.
während er vor der pause vor allem durch verschossene freistösse und zu eigensinniges dribbeln auffiel, zeigte davide chiumiento in der 51. minute seine ganze klasse. nachdem er jenny düpiert hatte spielte er den ball geschickt zur mitte, wo lustrinelli (der bis dahin neben den schuhen stand) nur den fuss hinhalten musste. natürlich wollte sich castellas mannschaft nicht mit der ersten heimniederlage gegen luzern seit 15 jahren zufrieden geben. doch was nach dem gegentor von den neuenburgern kam war schlicht zu schwach. oder aber man lobt sforzas mannschaft, für eine taktisch hervorragend gespielte zweite halbzeit. so oder so, die 3 auswärtspunkte sind im abstiegskampf gold wert. was auf jeden fall stimmte war die einstellung. allerdings muss man anmerken, dass die anfangs rückrunde vor einem jahr auch stimmte.
zu den neuen spielern:
– dusan veskovac: bot einen dezenten auftritt ohne grosse lichtblicke, aber auch ohne aussetzer. scheint schon gut mit diarra zu harmonieren.
– boubacar diarra: beinharter verteidiger mit der laissez-faire-art, wie wir sie von mettomo kannten, ohne aber dessen grobschlächtigkeit mitzubringen. ersetzte tchouga als tänzer.
– roland bättig: fiel weder auf noch ab. ich wage aber zu behaubten, dass alain wiss nicht schlechter gespielt hätte.
– faycal el-idrissi: gefiel mir um welten besser als beim testspiel gegen wil. technisch versiert. sollte aber noch mehr über die seite gehen.
– shi jun: der chinese zeigte grossen einsatz und hatte viel mehr bälle als mauro lustrinelli. wenn er in den kopfballduellen so stark wird, wie in den normalen zweikämpfen, kann er eine wichtige rolle einnehmen.
daten
Neuchâtel Xamax – Luzern 0:1 (0:0)
Maladière. – 4839 Zuschauer. – SR Busacca. – Tor: 51. Lustrinelli 0:1.
Neuchâtel Xamax: Zuberbühler; Jenny (77. Merenda), Besle, Quennoz, Bah; Nuzzolo, Rak, Chihab, Szlykowicz (60. Lang); João Paulo (60. Coly), Rossi.
Luzern: Zibung; Schwegler, Veskovac, Diarra, Lustenberger; Seoane, Bättig; El Idrissi, Chiumiento; Shi Jun, Lustrinelli (78. Bader).
Bemerkungen: Xamax ohne Jaquet, Malenovic, Wüthrich (alle verletzt), Everson (gesperrt), Brown (nicht qualifiziert), Luzern ohne Tchouga, Kukeli (beide verletzt), Makuka (gesperrt). Verwarnungen: 20. Schwegler, 24. Chihab, 52. El Idrissi, 63. Rak (alle Foul), 68. Shi Jun (Unsportlichkeit), 92.
Lustenberger (Foul).
[quelle: tagesanzeiger.ch]