lars and the real girl

lars ist ein etwas seltsamer junggeselle, der in der garage seines bruder und dessen frau wohnt. seine einsamkeit wird jäh beendet, als ein grosses paket bei ihm eintrifft. bianca ist eine sogenannte realdoll, was lars jedoch nicht davon abhält, sie als ganz normale person zu behandeln. da er nichts sexuelles mit ihr vor hat, «schläft» bianca bei lars› bruder im gästezimmer, während er weiter in der garage bleibt. das anfängliche misstrauen der kleinen gemeinde schlägt bald in grosse begeisterung um.

die idee ist sicher witzig, zumal es diese puppen tatsächlich gibt. die anfänglich recht skurrilen begegnungen bringen einen vielleicht zum lachen, sind aber grösstenteils vorhersehbar. ryan gosling ist als lars eine wahre wucht. doch auch er kann die geschichte nicht vor der langweiligkeit retten. wäre nicht diese eine mittvierzigerfrau im kino gewesen, die peinlich gerührt bei jedem auftreten von bianca losgelacht hat, ich hätte mich echt gelangweilt.

alles in allem glaube ich nicht, dass dieses thema, wenn es so aufbereitet wird, auf spielfilmlänge interessant dargestellt werden kann.

die uefa hat ’nen knall

lesenswert: nzz-online artikel zum thema euro 08 und was sich die uefa so alles erlaubt…

[…] fühlen sich bevormundet: Erst wird ihnen das Bier (Carlsberg) und dann das Tenue (Adidas, nicht Puma) vorgeschrieben. Seit dem Bekanntwerden des Uefa-Kleiderregimes rufen Fussballfankurven und Lokalpolitiker zu bunter Protest-Bekleidung in den Stadien auf, weil sie ihre Grundrechte gefährdet sehen.

also los: puma tragen, heineken trinken und wenn’s geht mit visa zahlen.

christian constantin muss wohl bezahlen

wer erinnert sich noch an diese schöne geschichte mit christian constantin in der hauptrolle? damals hatte der gute mann einen schiedsrichter tätlich angegriffen, weshalb er sich nun wegen einfacher körperverletzung zu verantworten hat. wie man den präsidenten des fc sion kennt, hat er das erstinstanzliche urteil nicht auf sich sitzen lassen. doch auch das luzerner obergericht bestätigt den schuldspruch. laut nzz-online muss der architekt insgesamt 36’000 franken bezahlen, wobei 28’000 einer geldstrafe und der rest einer busse entsprechen.

ich nehme mal an, der gute cc wird einen weiteren rekurs in angriff nehmen… 😉

witziger blog: enzyglobe

immer wieder lande ich zufällig auf enzyglobe, wo ich dann mindestens schmunzeln muss. die verdrehten worte sind teilweise so dämlich, dass man fast nicht darauf kommt, was ursprünglich gemeint war. (einfaches) beispiel gefällig? der barträger.

Der Mann, der die ganze Kneipe in der Hand hat.

…und wieder zurück zu orange

nach x jahren zufriedenheit und einigermassen fairer preispolitik, sah ich mich gezwungen aufgrund des edge-netzes von orange zu sunrise zu wechseln. grund war natürlich der import eines us-iphones 1.1.4. wie man heute in allen blogs und auf nzz.ch lesen kann, bringt noch dieses jahr nicht nur die ex-staatsunternehmung swisscom, sondern auch die france-telecom-tochter orange das gerät auf den schweizer markt. die lancierung bei orange ist gleichbedeutend mit der kompatibilität mit dem umts-netz. schliesslich hat orange kein edge im angebot.

aktuell geistern vor allem zwei entscheidende fragen durchs netz: wann und wieviel? der zeitpunkt ist noch sehr ungewiss, wird aber sicher nach der im juni stattfindenden mac-konferenz sein. tatsächlich wird der preis eine spannende angelegenheit. ich glaube kaum, dass es so «günstig» wie in den usa wird, aber ein bisschen hoffen darf man ja. ich werde nun auf jeden fall ein jahr lang bei sunrise und somit auch bei meinem iphone mk1 bleiben, um dann nächstes jahr zu den orangen zurückzuwechseln.

«wieder» cannonball rennen durch die schweiz?

also ein wenig seltsam ist diese schlagzeile [(zu diesem artikel)|http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/wieder_ein_cannonball-rennen_von_polizei_gestoppt__1.734287.html] ja schon. es soll alsowieder ein cannonball rennen durch die schweiz gegeben haben. wann war denn das letzte? ich gehe davon aus, dass die nzz jene ausländischen fahrer meint, die in diesen sportwagen unterwegs waren. damals hiess es in mehreren medien ausdrücklich, es habe sich nicht um ein rennen gehandelt. tatsächlich nimmt der artikel auf jene fahrer bezug.

die gestern in silvaplana gestoppten fahrzeuge seien baugleich gewesen, die acht fahrer britischer provenienz. also ich denke da spontan an ein paar lotus elise/exige. sie seien in der 80er-zone mit 109 bis 133 geblitzt worden. das ist natürlich massiv zu schnell. allerdings müsste man anmerken, dass die über 1 km lange gerade zwischen rona und mulegns ein idealer ort ist, um langsamere fahrzeuge noch vor der eigentlichen passstrasse zu überholen.

euro 08 – der nzz teamomat

ja genau, wo der franz recht hat, da hat er eben recht. fragt sich nur, welche mannschaft denn am holländischsten spielt. um herauszufinden, welches team man von der spielweise her am attraktivsten findet, haben findige köpfe bei nzz.ch den teamomaten ersonnen. es gilt 10 teils doch recht seltsame fragen mittels eines reglers zu beantworten. solch lustige dinge traut man dem doch eher trockenen blatt sonst gar nicht unbedingt zu. aber schon die zitate am anfang und die sich ändernden grafiken sind einen klick wert.

also: hier geht’s zum team-o-mat von nzz.ch.

das ergebnis meiner antworten:

das deckt sich ziemlich genau mit meinen präferenzen. 🙂

hybridtechnologie – die zukunft der formel 1

ja, richtig gelesen, die formel 1 wird ein bisschen grüner und zwar schon bald. schon nächstes jahr soll die hybridtechnologie eingeführt werden. die fia nennt das ganze kers, was für kinetic enery recovery system steht. grundsätzlich darf der zusatzantrieb pro rennrunde höchstens 400 kilojoule und 82 ps abgeben. die teams können selbst wählen, ob sie lieber mit der vom serienautobau bekannten elektrohybrid oder einen kinetikhybrid mit einem oder mehreren schwungrädern bevorzugen.

problematisch ist, dass die batterie für den elektrohybriden laut reglement nur während den bremsphasen, nicht aber im teillastbereich aufgeladen werden darf. die bremsphasen eines formel 1 autos sind extrem kurz: in nur 2,7 sekunden verzögert es von 340 auf 90 km/h. ausserdem ist noch nicht klar, ob man lithium-ionen-akkkus oder aber sogenannte supercaps (kondensatoren) als energiespeicher nutzen wird.

diese unklarheiten haben bis jetzt genau ein team dazu gebracht, eher in richtung schwungradmethode zu gehen: williams.

übrigens wird die hybridtechnologie in den folgenden jahren noch viel wichtiger für die fomel 1. ab 2011 sollen 800 kj gepeichert und 136 ps abgegeben werden dürfen. zwei jahre später werden die zahlen wieder verdoppelt werden. des weiteren wird man dann auf kleinvolumige turboverbrennungsmotoren setzen. allradantrieb wirde ebenso ein thema sein wie radnabenmotoren.

angelehnt an den auto motor und sport artikel «energie-krise» 10/2008