euro 08 – die weltrangliste danach

die euro 08 ist vorbei. es war ein turnier, bei dem wieder richtig fussball gespielt wurde. weder italien noch griechenland hatten mit ihrem zerstörerischen fussball eine chance. es war die zeit von holland, russland, portugal und spanien. an diese teams und ihre spielweise wird man sich später einmal erinnern. vor der euro 08 habe ich hier die weltrangliste der fifa mit allen teilnehmern gezeigt. inzwischen sieht die situation recht anders aus.

besonders bitter ist es wohl für griechenland und die beiden austragungsländer. also für uns und die österreicher. unsere nachbarn sind sogar aus den top 100 rausgepurzelt.

superkitschige werbung für den neuen lancia delta

eigentlich konnte man ja nichts anderes erwarten, wenn schmalzlocke richard gere mitspielt. aber dieser sport ist nun wirklich kitschig, dass die augen schmerzen. man erfährt nichts über das auto, oder darüber, was es speziell machen würde. und der claim «the power to be different» ist auch nicht gerade der weisheit letzer schluss. für lancia hoffe ich natürlich, dass der delta trotzdem ein erfolg wird. das hat die marke dringend nötig.

apple icar – war da was?

simpel wie ein ipod, klingt doch gut, oder? apple icar wäre der logische name dieses gefährts geworden. wäre. das projekt in zusammenarbeit mit vw ist gestorben. das raumkonzept steht nicht im vordergrund, auch der antrieb ist zweitrangig. wie immer wenn apple beteiligt ist, geht es erst einmal um die bedienung. so versteht es sich von selbst, dass so ein icar keinen zündschlüssel mehr hat. das handy (natürlich ein iphone) übernimmt diese aufgabe und informiert ausserdem auch ausserhalb des fahrzeuges über dessen zustand. die füllmengen können aufgerufen werden und auch ob das auto verriegelt ist kann man so überprüfen. auch im verkehrsgeschehen zeigt das icar seine fähigkeiten, der fahrer muss nur noch lenken, sensoren und kameras lassen das auto in der masse mitschwimmen. bei unübersichtlichen kreuzungen schaut die im bug verbaute kamera für den fahrer um die ecke, das bild wird mittels head-up display technik direkt in die frontscheibe eingeblendet.

die frage ist bloss: wo würde in einem solchen auto der fahrspass bleiben. ich kriege den eindruck, dass der durch all die helferlein völlig wegrationalisiert würde. und eine andere frage ist die, ob es eine revolution à la apple im bereich der autos überhaupt noch braucht. apple hat die computer, die musicplayer und die handys entscheidend verändert. besonders die beiden letzteren hatten das wohl auch dringend nötig. doch die bedienung von autos ist von bmw bereits in die richtige richtung gelenkt worden. da ist es auch kein zufall, dass deren revolutionäres bedienkonzept idrive heisst. die allermeisten funktionen sind beim idrive von bmw mittels einem grossen knopf bedienbar. das führte bei der einführung zu kritik, ist heute aber definitiv state of the art.

aus diesen zwei gründen bin ich gar nicht so unglücklich darüber, dass dieses projekt eingestellt wurde. ausserdem hätte man sich auch einen cooleren partner als vw suchen können, denn dort schreibt man bedienkomfort aktuell nicht allzu gross. und design schreibt man glaub ich gar nicht… 😉

(die bilder zeigen abbildungen, wie sie in heft 24 von auto bild erschienen sind)

fall maddie – ungeklärt


tagesanzeiger von heute

versteht mich nicht falsch, das schicksal des kleinen mädchens ist auf jeden fall tragisch. und ich habe verständnis dafür, dass die eltern alles für die aufklärung des vermuteten verbrechens tun wollte. aber ich bin der meinung, dass der fall viel zu viel aufmerksamkeit gekriegt hat. natürlich ist es eine stärke unserer kultur, dass wir sehr viel tun, um die situation von einzelnen zu verbessern. andererseits finde ich es einfach abartig, dass es blogs gibt, die noch heute jede meldung zu «maddie» sofort publik machen. manchmal hat man fast das gefühl, das wir solche tragischen schicksale auch brauchen, um uns selbst besser zu fühlen. so nach dem motto: zum glück ist mir das nicht passiert.

dude!

haben wir uns nicht immer gefragt, welches auto the dude wohl fahren würde? nein, natürlich nicht. aber wenn doch, ich hätte hier die antwort. 🙂

die hässliche realität

wir werden an der nase herumgeführt. wissentlich zwar, aber doch recht krass. jedes bild, das wir heute auf den hochglanz- und nichtsohochglanzmagazinen dieser welt so auf der titelseite sehen, ist weit weg von der realen welt. da wird geschrumpft, glattgemacht, gefärbt, aufgepumpt und weggeschnitten. haar leuchten in anderen farben, fältchen verschwinden, pölsterchen werden unsichtbar, brüste und muskeln werden aufgeblasen und die kleider werden noch etwas gekürzt. tatsächlich entsprechen die abgebildeten dinger eigentlich eher computersimulationen denn einem wirklichen menschen. warum bloss werden aufnahmen von gesichter und körpern so extrem verändert, wenn sie anschliessend als werbebotschaft oder aufmacher eines magazins dienen sollen? ist die realität dermassen hässlich? oder schiessen die fotografen einfach nicht so tolle bilder und der arme glenn ferron muss die sache ausbaden? auf jeden fall ist sein werk sehr beeindruckend, auch wenn ich den zweck als recht fragwürdig einschätze. auf seiner homepage zeigt er nicht nur die retouchierten bilder, sondern auch deren ausgangsmaterial. dazu fährt man im portfolio einfach mit dem cursor über die bilder.

inspiriert durch pharmmams beitrag

sf und zdf

gestern abend waren wir im restaurant moosmättli essen. übrigens durchaus lecker. nach einiger zeit setzten sich neben uns zwei studentinnen einer luzerner hochschule. keine ahnung, was sie genau studierten, auf jeden fall driftete ihr gespräch schnell in die gspürschmi-richtung ab und wir kamen nicht umhin irgendwie immer ein bisschen mitzuhören. als dann sämtliche gefühlswelten von ihnen beiden und ihren freunden durchdiskutiert waren, gingen sie zu etwas weltlicheren themen über. fernsehen. schnell kamen sie auf das breite angebot von kultursendungen auf sf zu sprechen. da fragte die eine, weshalb das denn so sei. die andere:

ja weisst Du, sf ist eben staatlich subventioniert, nicht so wie zum beispiel das zdf oder so.

aha, so ist das also! wieder was gelernt, oder?

mit dem smart roadster in die ferien

eigentlich dachte ich ja, der komfort auf unserem trip in die bretagne und die normandie mit dem sprung über den kanal sei doch einigermassen bescheiden gewesen. der mini cooper ist ja nicht gerade eine antonov, auch wenn man nicht viel gepäck hat. doch es gibt tatsächlich menschen, die eine ähnliche reise in einem smart roadster antreten.

zum vergleich:


kofferaumvolumen mini cooper: 160 liter

kofferraumvolumen smart roadster: 88 liter

*und:* der raum über den rücksitzen stand uns auch noch zur verfügung.

chapau vor so viel zurückhaltung beim packen. 🙂

euro 08 – watashi.tipping – die gewinner

ende mai habe ich euch eingeladen beim tippspiel zur euro 08 mitzumachen. und tatsächlich haben sich einige eingetragen. lange sah es denn auch so aus, als würde sich meine theorie bestätigen. ich ging nämlich davon aus, dass die «fussballnovizen» mindestens so gut abschneiden würden wie wir junkies. tatsächlich lag lkm sehr lange vorne. auch marc war an der spitze mit dabei, tippte aber die k.o.-runden leider nicht mehr mit. vor dem finale lag ich 5 punkte hinter dem ersten platz. doch dann zahlte es sich aus, dass ich schon vor dem euro 08 auf spanien als europameister getippt hatte.

am ende liegen also mit corinne und mir die zwei tipper zuvorderst, die sich mit abstand am meisten für fussball interessieren. tja, jetzt habe ich den gewinn, den ich gar noch nicht spezifiziert hatte, halt selbst gewonnen…