
oje, giezendanner
Ich glaube nicht daran, dass der Klimawandel von Menschenhand verursacht wurde.
ulrich giezendanner in der diskussion um den gegenvorschlag zur «offroader-initiative».
nzz online
uffta gegen bellinzona
noch ein uffta und es reicht zum wintermeister. wer hätte das gedacht…
cat content

leider nicht von mir, sondern von crazy ivory geschossen: katze ohne höhenangst.
gesehen auf likecool.
für die daheim gebliebenen #2
mehr bilder vom vorsaisonalen schneespass gibt’s auf meiner flickr-page.
für die daheim gebliebenen

grüsse ins unterland. 🙂
katar? seriously?
ich könnte jetzt ja was darüber schreiben, wie traurig es ist, dass statt england der wüstenstaat katar die fussball wm 2022 «erhalten» hat. aber dazu werde ich in den nächsten 12 jahre ja noch genügend gelegenheiten erhalten. 😉 darum hier einfach die videos vom teenie-event des jahres: energy stars for free.
rinspped bamboo – ein méhari revival?

rinspeed bamboo
als ich heute den bamboo per pressemeldung das erste mal zu sehen kriegte, wollte ich schon jubeln: ja, der méhari kommt zurück! das orange wägelchen sieht so richtig nach der locker leichten französischen lebensart aus… und tatsächlich:
ieses offene Gefährt weckt den Wunsch nach Sommer, nach Sonne und Strand, nach Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Es ist eine Reminiszenz an die 70er Jahre, an Südfrankreich und St. Tropez. Und hinter dem Lenkrad in Richtung Tahiti-Strand fahrend vermutet man Brigitte Bardot mit Playboy Gunther Sachs an ihrer Seite.
so schwärmt man in der pressemeldung. doch ob’s was mit citroën zu tun hat? wohl eher nicht. auf jeden fall soll der bamboo rein elektrisch fahren, wobei noch keine daten zum antrieb bekannt gegeben werden. wenn er dann im märz in genf gezeigt wird, ist es hoffentlich warm genug, für eine spritztour an den see…

citroën méhari
regeln für die volksinitiative anpassen?
[…]
Wenn das Volk einer Initiative zustimmt, so darf es erwarten, dass sie umgesetzt wird. Wenn das nicht geschieht, so gewinnt es den Eindruck, von den Politikern hereingelegt zu werden. Mit einem so kostbaren Gut wie der Bundesverfassung müssen wir sorgsam umgehen. Auch die direkte Demokratie braucht Schranken wie sie ebenfalls Bundesrat, Parlament und den richterlichen Behörden auferlegt sind. Initiativen, welche gleich mehrere Bestimmungen unserer Verfassung aushebeln, dürfen in Zukunft dem Volk nicht mehr vorgelegt werden. Bundesrat und Parlament sind gefordert, die notwendigen Kriterien für die Zulassung von Volksinitiative neu zu formulieren.
der artikel von beat allenbach auf journal21.ch passt perfekt zu dem gestern diskutierten thema. natürlich kann man weiterhin trefflich darüber streiten, ob nun die direkte demokratie gescheitert ist oder nicht.
ist die direkte demokratie gescheitert?
Beunruhigend jedoch ist, dass nach dem Minarettverbot in der Schweiz jetzt schon zum zweiten Mal offen Ausländerfeindliches in Recht und Gesetz eingeht. Könnte sein, dass hier direkte Demokratie am Fremdenhass scheitert.
irene brickner, kommentar, der standard.
es könnte schon sein, dass die scapegoat-praktiken der svp in ihrer populistischen, fremdenfeindlichen art schlussendlich unser ganzes system der direkten demokratie in frage stellen. wenn die mehrheit ständig zuungunsten von minderheiten drastische regeln auf legale weise einführen kann, rüttelt man am einst so vorbildlichen minderheitenschutz unseres landes. peter bichsel mag etwas gar schwarz malen, aber im endeffekt ist der svp auf ihrem weg zur totalen macht in der schweiz offenbar jedes legale mittel recht. moralische bedenken, ja unsere eigenen werte, spielen eindeutig keine rolle mehr. jene werte, die doch gerade vor einem jahr mit dem bauverbot für gewisse türmchen hätten gestärkt werden sollen. es bleibt höchstens die frage, wie lange man das bislang sehr ergiebige feld des rassismus› noch weiter beackern kann, um noch anteile dazu zu gewinnen. oder wird es irgendwann einen moment geben, in der sich die masse von der reinen sündenbockschiene abwendet? nur dann hat die direkte demokratie noch eine chance.

