obama findet klare worte

Attacks on reporters are unacceptable. Attacks on human rights activists are unacceptable. Attacks on peaceful protesters are unacceptable. The egpytian government has a responsibility to protect the rights of its people. Those demonstrating also have a responsibilty to do so peaceful. But everybody has to recognize a simple truth: The issues at stake in egypt will not be resolved through violence or suppression.
barack obama, präsident der vereinigten staaten von amerika, in einer ansprache. interessant dabei, dass er sehr deutlich fordert, der «transition process» müssejetzt beginnen. in diplomatensprache heisst das eindeutig, dass die usa mubaraks rücktritt fordern.

bbc

eindrückliche bilder

auch am «departure day» gelangen eindrucksvolle bilder auf unsere bildschirme. nur wird mubarak auch heute weiter an seiner macht festhalten.

bbc

wem soll man glauben?

I was very unhappy about yesterday. I do not want to see Egyptians fighting each other.
hosni mubarak, im ersten interview während der krise in ägypten. bbc

während die einen sagen, es gäbe klare beweise dafür, dass mubarak oder seine gefolgsleute für die angriffe von pro-mubarak-demonstranten auf die friedlich demonstrierenden gegner bezahlt habe, wäscht er seine hände in unschuld. wem soll man glauben? gerade in einer phase, in der die lage auch für die berichterstatter immer schwieriger wird, fällt die beurteilung für uns aussenstehende noch schwerer.

p.s. ja, ich weiss, hakan yakin hat verlängert, aber momentan geht mir diese ägypten-geschichte einfach nahe, obwohl ich mich schon sehr auf den rückrundenstart freue.

demokratie? arbeit!

[…] Demokratie mag für uns Westler im Vordergrund stehen – kaum hingegen für die Leute auf den ägyptischen Strassen. Hier geht es nicht um den Wunsch nach freien Wahlen, sondern – aus unserer westlichen Sicht – sehr viel banalerer Dinge wie Arbeit, Rechtsgleichheit und Perspektiven. […]
andré marty in einem schriftlichen interview, das er auch auf seinem blog veröffentlicht hat. übrigens andré: wir vermissen Deinen blog. musste mal gesagt sein.

blick nach ägypten

nicht zuletzt dank dem internet ist der aufstand in ägypten überhaupt möglich. auch dank dem internet sehen wir hier in den friedlichen, geheizten, ach so demokratischen stuben die bilder, die dort von den protestierenden massen geschossen werden. es ist immer schwierig, in solchen momenten nicht in puren voyeurismus zu verfallen. trotzdem hier der hinweis auf einen artikel des time magazine, das auch eine eindrückliche fotogalerie bereit hält.

claudio marchisios tor

geholfen hat’s der juve am ende wenig, denn man unterlag udinese calcio mit 1:2. doch das führungstor durch claudio marchisio dürfte uns noch lange in erinnerung bleiben. definitiv ein anwärter auf den tor-des-jahres-titel.

srg-angebot

Entscheidend ist das, was ich mit «Qualité populaire» umschreibe. In unserer komplexer werdenden Welt muss Service public dem breiten Publikum komplexe Zusammenhänge vermitteln. Wir greifen nicht nur das Interessante auf, sondern versuchen auch, das Relevante interessant aufzubereiten. Im Land der vier Kulturen trägt die SRG zu einem gemeinsamen öffentlichen Raum bei – eine Daueraufgabe, hier werden wir zulegen. Dank Sportübertragungen und grossen Unterhaltungssendungen sorgt die SRG für gemeinsame Erlebnisse der Eidgenossen. Auch bietet sie Gewähr, dass Romands und Italienischschweizer ein Radio und TV haben, das mit demjenigen der Deutschschweiz mithält. Und dass es für die Rätoromanen überhaupt ein Angebot gibt.
roger de weck im interview mit der nzz

black swan

nina (natalie portman) will um jeden preis die hauptrolle in schwanensee spielen. doch der preis dafür ist hoch. sie muss bis an die grenze ihrer belastbarkeit gehen, um den anforderungen von thomas leroy (vincent cassel), dem französischen arrangeur des stücks gerecht zu werden. kein wunder, dass da nicht nur die nerven ihrer mutter leiden. mehr und mehr verwischen die grenzen zwischen stück, realität und purem wahn.

ich geb’s zu, ohne golden globes wäre ich diesen «balletfilm» wohl nie schauen gegangen. aber dann hätte ich etwas verpasst. unglaublich, wie intensiv diese frau von portman inszeniert wird. es gibt keinen augenblick der langeweile in diesem film, weil die spannung fast schon zu greifen ist.

definitiv ein must see und einer der besten filme dieses jahres. männer, gebt euch einen ruck, schaut euch black swan an. ihr werdet nicht enttäuscht sein.