kurztrip in der knutschkugel

gestern kam ich spontan zu einer probefahrt mit dem mitsubishi imiev. und nein, er stinkt nicht. 🙂 wenn man sich an den hierzulande etwas seltsam klingenden namen gewöhnt hat, ist das ding eine ziemlich reife leistung.

die eindrücke reichen ganz sicher nicht, um einen echten fahrbericht zu verfassen. nur etwa fünf, sechs kilometer habe ich den stromer bewegt. doch anders als der tesla roadster hat mich der kleine mitsubishi echt positiv überrascht. man sitzt recht bequem, die qualität scheint anständig und die geräuschlose fortbewegung hat etwas beeindruckendes. eher schockierend dürfte manch einen den preis finden: 45’000 chf muss man für das e-mobil mit einer reichweite von 150 km (werksangabe) hinblättern. andererseits kostet strom im vergleich zum benzin sehr wenig. zu wenig, wie aktuell manche meinen, aber das wäre nun wieder eine andere diskussion. noch ein wort zur reichweite: gerade im winter brauchen diverse verbraucher ebenfalls strom, was den aktionsradius auf circa 90 kilometer einschränken dürfte.

heiny volkart hat für zündung.ch einen fahrbericht des citroën c-zero verfasst. er ist der französische bruder des imiev.

helden

nein, nicht der song von david bowie. und nein, auch nicht irgendein hollywoodmovie mit ins deutsche übersetztem titel. ich glaube, in japan gibt es die momentan wirklich. leute, die für das leben vieler ihr eigenes hergeben. leute, die sich auf den aufruf von tepco bereit erklärt haben, zu helfen. leute, die man gemeinhin als helden bezeichnen würde.

Ich habe gegen die Tränen gekämpft, als ich gehört habe, dass mein Vater, der in einem halben Jahr pensioniert werden soll, sich zur Mithilfe bereit erklärt hat.

die tochter eines solchen helden wird auf faz.net zitiert.

nach dem schock

… kommt der sarkasmus.

das oben gezeigte ding sei laut beschreibung auf ebay ein sehr präziser geigerzähler:

Jedes mal wenn Sie einen Geiger sehen, drücken Sie einmal. Am Ende können Sie die genaue Anzahl der Geiger ablesen. Der GeigerZähler zählt bis 9999, also selbst bei größeren Orchestern reicht das Gerät vollkommen aus.

via lkm

prison la gruyère (j’en ai marre)

hat mich in diesen (wettertechnisch gar nicht so sehr dafür sonst umso mehr) trüben tagen zum schmunzeln gebracht. das legendäre video von klarliecht hat schon einige jahre auf dem buckel. den song find ich noch immer sehr cool. schaut’s euch an:

das werk entstand vor elf jahren in einem kantifreifach. andi.t führt inzwischen sein eigenes werbebüro, das büro troxler in luzern.