30 tage 30 lieder – tag 20

die heutige aufgabe erinnert an die swr3-spezialität mit den «entfruster»-songs. ich soll ein lied angeben, das ich höre, wenn ich wütend bin. getreu dem song, der mich beschreibt passiert das zwar eher selten… 😉

nirvana hat so einige frust-abbauer im programm. der song smells like teen spirit gefällt mir aber am besten.

30 tage 30 lieder – tag 19

so, heute soll’s ein lied von meinem lieblingsalbum sein. nach kurzem nachdenken stelle ich fest, ich habe irgendwie gar kein lieblingsalbum. sicher es gibt beispielsweise gmües von patent ochsner, dass ich als gesamtkunstwerk genial finde. oder da gibt es out of time von r.e.m. wie auch (what’s the story) morning glory von oasis, die mit tonnenweise hits locken. aber lieblingsalbum?

sehr viel gehört habe ich die doppel-cd secret world live von peter gabriel. und wenn ich nun einen song auswählen soll, kann diese wahl eigentlich nur auf in your eyes fallen, obwohl wie angetönt das ganze doppelalbum wunderbar ist.

mundart geht verloren – oder auch nicht

[…] «Butter» verdrängt «Anke». «Pfütze» verdrängt «Glungge» und andere Wörter. «Summersprosse» verdrängt «Märzeflecke» und Ähnliches. Aus «es Gschänk überchoo» wird «es Gschänk bechoo». […]
thomas widmer enerviert sich in einem artikel des tagesanzeigers über das «teutonisierte» schweizerdeutsch. «mundart» sterbe mehr und mehr aus, werde durch eingebürgerte deutsche begriffe ersetzt. natürlich steht der artikel im zusammenhang mit der abstimmung im kanton zürich, wo sich das stimmvolk zur rückkehr zum schweizerdeutschen im kindergarten entschieden hat. über den einsatz von hochdeutsch bei den kleinsten kann man bestimmt geteilter meinung sein. an der diskussion stören mich aber zwei andere punkte, die in diesem zusammenhang meist ignoriert werden:
– sprache befindet sich im wandel. immer. man kann ihn nicht aufhalten, weil er sich alleine durch die anwendung von sprache fortführt. sicher hat die mobilität der menschen den wandel nicht gebremst.
– das schweizerdeutsche ist eine gesprochene sprache. ausserdem gibt es, wie wir spätestens seit dem chochichästli-orakel wissen, in fast jedem dorf eigene kleine worte, redensarten, sprechweisen, die es vom nächsten ort unterscheiden. damit gibt es keine allgmein gültigen sprachregeln. unsere sprache wird immer teutonisiert sein, weil sie es immer war. schliesslich ist sie nicht mehr als ein (bzw. sehr viele) dialekt davon.

30 tage 30 lieder – tag 18

ein lied, das ich am radio hören will… ein lied? ein einziges? im ernst, da gäbe es viele. natürlich möchte jeder gerne «seine» musik am radio hören. darum läuft bei mir häufig der ipod. generell hätte ich einfach gerne weniger künstliches, weniger von diesem plastik-casting-zeugs, weniger ladies (und guys) die sich nur über ihre gagaheit verkaufen. kurz: mehr «echte» musik.

in diese kategorie würde ich mumford & sons einteilen. ihr folkrock würde manch geplagtes radioohr ein wenig beruhigen. the cave ist der song, den ich ausgewählt habe. aber man darf sich ruhig das ganze album «sigh no more» kaufen…

30 tage 30 lieder – tag 17

heute ist ein lied gefragt, das ich oft am radio höre. momentan höre ich im auto meist drs4 news, also zwar radio, aber ohne musik. aber auf der usa-reise lief meistens satellitenradio. und dort hörte ich diesen song zum ersten, zum zweiten und zum… x-ten mal. denn die sirius xm sender haben anscheinend nur eine begrenzte musikauswahl.

leider ist das offizielle video nicht einbettbar. so verlinke ich nur auf angus & julia stone mit ihrem wunderbaren «big jet plane»

welche drogen schaden am meisten?

bei lkm habe ich diese wenig überraschende grafik gesehen. spannend an ihr ist eigentlich vor allem, dass die offenbar gefährlichste droge legal in jedem food-laden zu kaufen ist.

die grafik stammt vom e-marketer green, der sie wiederum auf den daten des britischen independent scientific committee on drugs aufbaut. ich habe mich schon oft gewundert, weshalb relativ harmloses cannabis verboten, härteste alkoholika aber frei verfügbar sind, sofern man 18 jahre alt ist. in einer weiteren grafik wird noch unterschieden zwischen schaden den man sich selbst und jenem, den man anderen zufügt. dort zeigt sich, dass alkohol viel stärker als andere drogen primär anderen schadet.

die forscher sprachen sich gegen ein verbot von alkohol ab. man könne ja nicht wieder in die zeit der prohibition zurück. alkohol sei in der kultur tief verwurzelt und werde nicht verschwinden.

30 tage 30 lieder – tag 16

die gestrige aufgabe war für mich unlösbar: ein lied, das ich geliebt habe, nun aber hasse. doch dann ist mir eingefallen, dass es da einen song gibt, den ein interpret für mich zerstört hat. genaugenommen hat dieser interpret das schon mit mehreren songs gemacht. ein songmassenmörder sozusagen. dieser jemand ist ronan keating.

if tomorrow never comes ist ein wundbar schnulziger countrysong von garth brooks. auf youtube findet man aber keine richtige version von ihm, überall ist dafür die von ronan zu finden. uäk. immerhin gibt es diesen filmausschnitt, wo brooks› song darübergelegt wurde.

surprise, surpise: murat yakin neuer trainer beim fc luzern

damit hat nun wirklich niemand gerechnet:

Ab der Saison 2011/12 heisst der neue Cheftrainer des FC Luzern Murat Yakin. Er wurde vom Verwaltungsrat der FC Luzern-Innerschweiz AG einstimmig gewählt und hat einen Vertrag für zwei Jahre bis im Juni 2013 unterschrieben. Murat Yakin überzeugte den Verwaltungsrat der FC Luzern-Innerschweiz AG in mehreren Gesprächen durch seine Persönlichkeit, seinen Fussballsachverstand sowie durch seine Sozialkompetenz. Der 37 Jährige entspricht mit seinem erfolgreichen Leistungsausweis als Trainer, mit seiner modernen Trainingsmethodik sowie seiner Fussballphilosophie perfekt dem Anforderungsprofil des FC Luzern. Murat Yakin gilt zudem als kompetenter Ausbilder und Motivator junger Nachwuchsspieler.

[aus der pressemeldung des fc luzern]

nach der fringer-entlassung mutet die ganze sache schon ein wenig «geplant» an. schade, dass man das nicht ende saison auf stilvollere weise hat lösen können. wenn man dann in einem jahr vor dem einzug in die champions league steht, wird sich daran wohl kaum jemand mehr erinnern. in diesem sinne: viel erfolg beim fc luzern!

der fc barcelona verkauft seine seele

111 jahre lang kam der fc barcelona ohne shirtsponsor aus. zu edel sei das logo, als dass es den platz auf der front mit einem sponsor teilen könne. der deal mit unicef wurde von den fans goutiert, weil damit werbung «für eine gute sache» gemacht wurde. doch nun schaut es auf fan-sicht düster aus: das qatar foundation logo auf der vorderseite des shirts, das passt definitiv nicht zum katalanischen verein.

es scheint so, als habe barça für 30 millionen jährlich die seele verkauft.