sherlock holme – a game of shadows

sherlock holmes (robert downey jr.) und der frisch verheiratete dr. john watson (jude law) sind dem gerissenen professor james moriarty auf den fersen. die jagd führt bis in die schweiz.

über den ersten guy-ritchie-holmes schrieb ich, dass man sich auf weitere episoden freuen könne, so der regisseur das niveau halten könne. das konnte er leider nicht. dreivierrtel des esprits sind weg, nur noch selten bekommt komik oder cleverness den vorrang vor schierer effekthascherei.

surface entertainment

Meanwhile, BMW drew a new baseline for design: nowadays all cars are more sculpturally complex and visually satisfying. It’s what Ford’s Martin Smith calls ’surface entertainment›. Because of Bangle, you have to have it.
der einfluss von bmw auf das autodesign ist in den letzten jahren tatsächlich riesig.

adrian amstutz als fraktionspräsident der svp

als ich las, amstutz werde neuer fraktionspräsident, dachte ich schon an den nächsten fehltritt der rechtspartei. politologe louis perron sieht es in einem tagesanzeiger-interview offensichtlich ähnlich:

Adrian Amstutz sagt von sich, dass er mit der Motorsäge politisiere. In Erinnerung geblieben ist auch sein Auftritt in der Arena, wo er der frisch gewählten Bundesrätin Simonetta Sommaruga über’s Maul gefahren ist wie wohl noch selten ein Politiker. Wenn ich mir anschaue, welche Vorstösse er im Parlament eingereicht hat, ergibt sich vor allem das Bild eines Lobbyisten für die Lastwagen-Branche. Ausser der Raser-Initiative hat er wenig Überparteiliches geleistet. Ich kenne niemanden im Parlament aus FDP, CVP oder SP, welcher einen besonderen Draht zu Herrn Amstutz hätte.

rasende idiotenreporter beim blick

momentan läuft anscheinend wieder eine kampagne gegen sogenannte «raser». ich schaue mir diese berichte jeweils an, weil mich insbesondere die autos interessieren. ausserdem ist es mir wichtig, das eine gewisse journalistische korrektheit gewahrt wird. das ist bei diesen texten allerdings selten der fall. so auch hier.

im bild also der unglücks-bmw, der nur kurze zeit später einen fiat 500 rammen sollte. so weit, so falsch. richtig: im bild sehen wir einen schwarzen bmw m3 coupé. das unglücksauto ist ebenfalls ein schwarzer bmw, ein 3er auf jeden fall, möglicherweise ein m3. entscheidendes detail: er hat vier türen. das sieht man unter anderem auf dem folgenden bild:

natürlich hat das mit dem unfall an sich nichts zu tun. nur wäre es die pflicht des blick, wenn man jemanden schon so in die pfanne hauen möchte, ein wenig genauer hinzuschauen. so bleibt bei mir der eindruck haften, dass die reporter in diesem fall ziemliche idioten waren. der eindruck liesse sich noch korrigieren, wenn der blick online gleich neben dem artikel den fehler einräumen würde. nur habe ich irgendwie das gefühl, dass dies nicht passieren wird.