amnesty im svp-stil

der grundsätzlich gedanke hinter der aktuellen kampagne von amnesty international ist sinnvoll: die empathie ansprechen. «was wäre, wenn Du in dieser situation wärst». so weit, so gut. doch die eingeschwärzten svp-heinis blocher und maurer machen das ganze zur pseudokomödiantischen kampagne, die sich auf das niveau des politischen gegners hinab begibt. dass der gute zottel am schluss noch im suppentopf landet, mag auf den ersten blick witzig sein. um ’nen blumentopf zu gewinnen, wird’s aber trotzdem nicht ausreichen. eher wird man noch mögliche sympathien verlieren.

fehlersammlung in mondiale-berichterstattung

ich schätze die nzz als ruhiges, seriöses und korrektes medienorgan in der vermehrt boulevardorientierten zeitungslandschaft der schweiz. deswegen ist nzz.ch die von mir mit abstand am meisten besuchte zeitungsseite. doch der heutige artikel zur mondiale in paris strotzt vor fehlern, die so nicht passieren dürfen:

Peugeot wird unter anderem den neuen 208 der Weltöffentlichkeit vorstellen, den es gleich in verschiedenen Versionen geben wird.

falsch. der peugeot 208 wurde dieses jahr in genf gezeigt. neu sind die versionen gti und xy, die als sportliche bzw. luxuriöse aushängeschilder der modellreihe ausgelegt sind.

Zudem dürften der kleine SUV 2008 und die Sportwagenstudie Onyx, beides Concept-Cars, für Gesprächsstoff sorgen.

halbrichtig. tatsächlich ist der 2008 zwar noch eine studie, jedoch eine, die einen seriennahen ausblick auf das gleichnamige serienmodell bietet.

Ausserdem zeigt Peugeot die zweite Generation des kleinen Sportwagens RCZ.

falsch. tatsächlich handelt es sich um ein facelift. das sieht man auch daran, dass praktisch nur die front geändert wurde.

Bei Citroën sind der DS3 Cabriolet und der kompakte Van C3 Picasso zu sehen.

nicht ganz falsch. das ds3 cabrio ist tatsächlich zu sehen. und auch der c3 picasso ist zu sehen. allerdings ist er nicht neu, was dieser satz zumindest für mich impliziert, sondern er wurde ebenfalls «facegeliftet».

der autor scheint von wirtschaft, nicht aber von autos eine ahnung zu haben. vielleicht wäre es gut gewesen, den artikel zunächst von einem autojournalisten gegenlesen zu lassen. so viele vermeidbare fehltritte in einem einzigen abschnitt sind einem medium wie der nzz unwürdig.

muse – the 2nd law

noch ein letztes september-album gefällig? ok, muse darf natürlich nicht fehlen. auf 2nd law gefällt mir «madness» bislang am besten, was aber auch daran liegen könnte, dass man die single schon ein paar wochen kennt.

sbarro eight

8 – in acht wochen hat man den eight bei sbarro gebaut. und unter der haube sitzt ein achtzylinder. ausserdem schaut er doch richtig scharf aus, oder?


lamborghini gallardo lp560-4

lamborghini geht mit dem gallardo fast um wie porsche mit dem 911er. immer und immer wieder werden kleinste änderungen vorgenommen. nächstes jahr dürfte dann ein neuer am start sein, aber vorerst gibt’s ein finales facelift für den lamborghini gallardo lp560-4, den es weiterhin als coupé und cabrio gibt. auch der innenraum wurde sanft überarbeitet, wobei die farbe jetzt nicht unbedingt mein geschmack wäre. falls mir jemand einen schenken würde, nähme ich ihn dann vielleicht auch so…



porsche panamera sport turismo concept car

der porsche panamera ist und bleibt ein hässliches auto. die proportionen gehen nicht auf, der heckbereich wirkt plump, das ganze auto schaut aus, als wäre es etwa doppelt so schwer. das dürfte daran liegen, dass sich porsche nicht zu einem reinen limousinendesign durchringen konnte. das fliessheck wirkt wegen dem relativ grossen kofferraum viel zu fett. die besser lösung: ein shooting brake. das hat inzwischen auch porsche begriffen.

deshalb zeigen die zuffenhausener in paris eine studie mit dem namen sport turismo. das ist im prinzip ein porsche panamera mit dem heckbereich eines alfa romeo brera. und ja, das teil schaut richtig gut aus.