Otter Content

Immer mal wieder macht ein Tiervideo im Netz Furore. Dieses Mal geht es um einen anscheinend leicht verwirrten Otter…

Hier bin ich

Wie die beiden Kommentatoren richtig «geraten» haben, hat’s mich nach Lissabon verschlagen. Sehr windig, aber auch sehr hübsch hier.

Wo bin ich?

Tipp 1 war erwartungsgemäss nicht ausreichend. Wie schaut’s mit Tipp 2 aus?

Toyota Me.We Concept Car

Alle paar Jahre kommt ein Autohersteller und zeigt ein Fahrzeug mit auswechselbaren Fahrzeugpanels. Am nächsten dran war smart, wo das tatsächlich auch in Serie möglich war. Nun präsentiert Toyota mit dem Ne.We ein modulares Konzept, das sogar unterschiedliche Karosserieformen (bspw. Kombi oder PickUp) zulässt. Ausser dem soll der kleine Flitzer auch noch speziell leicht und günstig sein. Letzteres scheint mir ziemlich unwahrscheinlich. Fahren würde der Spass natürlich vollelektrisch.

Spring Breakers

Vier Freundinnen wollen unbedingt aus dem Schulalltag ausbrechen und den legendären Spring Break in Florida erleben. Dazu nehmen sie sogar den Überfall eines Diners auf sich, weil sonst das Geld für den Ausflug nicht reichen würde. Im Partyland angekommen landen sie nach einer durchzechten Nacht im Knast und kommen nur dank der Kautionszahlung durch einen halbseidenen Rapper zurück in die «Freiheit»…

Als ich das Plakat zum ersten Mal sah, dachte ich sofort an American Pie die Zehnte oder irgendsowas. Aber weit gefehlt. Wie ich der NZZ entnehmen konnte, soll der Film eine Art Milieustudie sein. Der Artikel endet so:

Etwas Radikaleres als «Spring Breakers» wird man vorerst nicht wieder im Kino zu sehen bekommen.

Obwohl ich mir sonst aus Angst vor Spoilern keine Filmkritiken antue, riss mich diese regelrecht in den Kinosaal.  Und tatsächlich war das alles andere denn ein Teenyfilmchen. Schon der Soundtrack passte da nicht dazu. Die Story ist knüppelhart und zieht einen so richtig rein. Trotzdem wirkt der Film manchmal etwas gewollt tarantinesk. Sehenswert ist er aber allemal.

Social Media gone bad

Natürlich will ich die Bombenleger vom Boston Marathon in keiner Weise verteidigen. Was mir aber letzte Woche gar nicht gefallen hat, ist die Art, wie da teilweise berichtet wurde. Das beginnt damit, dass in den USA schnell der Hashtag #manhunt auf Twitter auftauchte. Ein Hashtag, wie er auch von etablierten Medien genutzt wurde. Der Social Media Watchblog hat einen Beitrag zu dem Thema. Und es endete damit, wie man auf den sozialen Medien (aber sicher auch im RL) das Ende der Jagd feierte.

Während der «Jagd» auf die Täter kursierten (mindestens) vier falsche Namen auf Facebook, Twitter oder Reddit. The Week hat das in einem Artikel schön zusammengefasst. Offenbar ist es in den USA mittlerweile zum Volkssport geworden, den Polizeifunk abzuhören. Dort wurden diverse Namen genannt, die später als mögliche Täter die Runde machten. Man kann sich kaum vorstellen, wie furchtbar es für die zu Unrecht verdächtigten Personen gewesen sein muss. Kommt hinzu, dass ihre Namen wohl für immer im Internet im Zusammenhang mit den Bombenlegern zu finden sein werden.

Maurice Thiriet vom Tagesanzeiger fordert von den Medien eine neue Maxime. An die Stelle von Be First müsse Be the first to be right treten. Das ist natürlich eine gute Idee. Nur: Auflage bringt das keine. Und Klicks auch nicht. Hintergründe und Nebensächlichkeiten wie die Wahrheit interessieren in einer Manhunt eben niemanden. Möglichst schnell soll jemand gefunden und zur Strecke gebracht werden. Ob er der Verursacher ist spielt da lediglich eine Nebenrolle. Da die Mittel des Social-Media-Spektrums das Potenzial der Be-First-Medien multiplizieren stellen sie in dieser Kombination eine durchaus realistische Gefahr dar. Nicht auszudenken, jemand hätte sich einen der vier fälschlicherweise verdächtigen Personen in einem Anfall von Selbstjustiz zur Brust genommen…

 

VW 4Fun Concept Car

VW scheint aktuell auf der Suche nach einer neuen Formensprache zu sein. Anders ist das Concept Car, das in Shanghai im «Versteckten» präsentiert wurde, kaum zu deuten. Oder doch? Anscheinend soll das Meerschwein auf Rädern von einem chinesischen Designteam gestaltet worden sein. Das würde die etwas seltsame Optik eventuell erklären.