im märz war je t’aimais, je t’aime et je t’aimerai song of the moment. am letzten samstag waren wir dann in genf am concert von francis cabrel. schon witzig, nur 200 kilometer von hier und trotzdem waren wir die einzigen deutschschweizer. hier kennt man den französischen superstar scheinbar überhaupt nicht. dabei macht der 55-jährige charmeur sehr gefällige music, die man problemlos am radio spielen könnte. dort hat es aber nicht-englisches zeug traditionell sehr schwer. schade.
die folgenden videos zeigen primär die ruhige seite von francis cabrel, wobei er ab und zu auch mal den rock’n’roller gibt. den song je l’aime à mourir hörten wir letztes jahr sehr häufig, als wir in der bretagne unterwegs waren. er spielte ihn als allerletzte zugabe, ganz ohne band. je l’aime à mourir l’encre de tes yeux octobre le chêne liègedas handy, das alles kann

ja, das pomegranate ns08 kann tatsächlich so ziemlich alles. internet, gps, mp3-player, email und cam sind inzwischen für viele handys standard. das granatapfelrote gerät geht etwas weiter. wie wäre es z.b. mit einem übersetzer, der 50 sprachen spricht? einfach ins gerät sprechen und sekunden danach ertönt durch den lautsprecher das gesagte in farsi. oder warum nicht auf der ins gerät eingebauten mundharmonika ein liedchen anstimmen? ein hd-projektor lässt das pomegranate zur präsentationsgranate werden. sehr praktisch für unterwegs: der elektrische rasierer.
und jetzt? lust auf eine tasse kaffee aus dem handy?

via lkm
p.s. natürlich ist das alles ein bisschen zu fantastisch um wahr zu sein… in tat und wahrheit handelt es sich um eine grossangelegte image-kampagne für… ach schaut’s euch an. 🙂
katzen würden… toyota fahren
ja, schon wieder ein katzenvideo. allerdings ein etwas anderes. toyota australien liess sich diesen etwas seltsamen werbespot einfallen. mir ist dabei noch aufgefallen, dass der corolla in australien nichts anderes als «unser» toyota auris ist.
klimaerwärmung? was soll das theater?

die werbung für das mtv programm zur klimaerwärmung trifft den punkt. in den kanälen von amsterdam tauchte plötzlich ein mensch auf, der ein transparent aus dem wasser streckt. natürlich gehören die hände nicht zu einem echten menschen, sondern sind an einem ferngesteuerten mini-uboot festgemacht. auf diese art wird der ansteigende meeresspiegel demonstriert. eine einfache umsetzung einer witzigen idee. well done, mtv!
via ibelievinadv.com
pro sportarena allmend
ab heute kann man über das neue stadion «sportarena allmend» abstimmen. es versteht sich von selbst, dass ich mir ein deutlichesja wünsche.

Als jahrelanger Fan des FC Luzern freue ich mich über die Umfrage der Luzerner Zeitung. Die Befragten scheinen einzusehen, dass die missliche Tabellenlage des Traditionsclubs keine Auswirkungen auf die Abstimmung zum neuen Stadion haben darf. Ich bin überzeugt, dass man im sportlichen Bereich alles unternehmen wird, um den FCL vor einem erneuten Abstieg in die Challenge League zu retten. Das Beispiel FC St. Gallen zeigt aber, dass in einer fussballverrückten Region selbst das Spielen in einer tieferen Liga nicht unbedingt schaden muss. Der phänomenale Support beim Einstand von Rolf Fringer hat einmal mehr gezeigt, wie sehr diese Region an ihrem Fussballclub hängt. Es wäre schade, wenn ein gut durchdachtes Projekt wie die Sportarena Allmend so kurz vor dem Ziel noch gestoppt würde. Im Vergleich mit anderen neuen Stadien in der Schweiz zeichnet sich das Luzerner Projekt durch das Weglassen eines Shopping Centers aus. Im Zentrum steht nicht der Kommerz, sondern tatsächlich der Sport. Die Schwimmer und die Leichtathleten profitieren ebenso wie die Schützen oder die Besucher des Fitnesscenters. Auch die drei Bocciavereine kriegen ein neues Zuhause. Und wer schon einmal live bei einem Spiel des FCL dabei war, der weiss wie nötig eine neue Spielstätte ist. Die Haupttribüne ist ein Schandfleck, von den sanitären Anlagen möchte man lieber gar nicht berichten. Der Medienraum wurde behelfsmässig in einem Container untergebracht und die Gästefans stehen im Regen. Nicht zuletzt hat der zur Abstimmung vorliegende Entwurf auch die Fähigkeit, zu einem neuen architektonischen Wahrzeichen von Luzern zu werden. Wenn man bedenkt, wie viele Leute hierher kommen um das KKL zu sehen ist auch das ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
obamania #9

in der schweiz würde barack obama triumphieren. nicht nur die etwas seltsame umfrage des blick bringt mich zu dieser annahme. schon seit ich die us-wahlen verfolge kriegt der demokartische kandidat jeweils viel mehr platz in den hiesigen medien. die usa werden sicher nicht mit 85% barack obama zum neuen präsidenten wählen, aber die hoffnung aufchange bleibt auch bei einer etwas objektiveren betrachtung der lage.
das plakat soll mit typisch amerikanischen schlagwörtern die sicht des schweizer volks verdeutlichen.
obamania #8

und wieder ein ganz anderer zugang. die idee, die immobilienkrise in die geschichte einzuflechten finde ich witzig. auch die farbliche umsetzung gefällt mir sehr gut. der verantwortliche grafiker meint, die aussage sei eine antwort darauf, warum man wählen soll. was ich dem plakat ankreiden würde ist, dass man es mit dem gleichen spruch auch für den gegner verwenden könnte.
obamania #7

es stimmt, schon das logo zu obamas kampagne ist sehr gut. bei diesem entwurf gefällt mir der umgang mit der typografie und die idee des verbrauchten, gefaltenen flyers. auf den zweiten blick ist mir aufgefallen, dass man die farben auch als 90° gedrehte russische flagge lesen könnte, was aber sicher nicht der sinn sein wird.
obamania #6

8 minuten nach 8? nein, auf den zweiten blick ist die erste acht eben ein b. die idee an sich finde ich bestechend, bin mir aber nicht sicher, ob das die leute checken. beim claim bin ich natürlich einverstanden: it’s time!
obamania #5

das ist mal ein wirklich gelungenes poster. dass mit obama überall hoffnung aufkeimt, vor allem dort wo man sich fast nicht mehr an das konzept hoffnung erinnern mag, ist wohl auf den punkt formuliert. die idee, das logo des demokratischen präsidentschaftskandidaten mit den ringförmigen rückständen einer kaffeetasse zu symbolisieren, finde ich genial. der bräunliche look hebt sich wohltuend vom blaurotweissen einheitsbrei ab und wirkt trotzdem nicht trist.
