schräge blogs: gegen rauchverbote

hinter der domain sackstark.info verbirgt sich ein seltsamer blog. eigentlich sollte es um provokation gehen, momentan steht aber das rauchen im mittelpunkt. es gibt da aktuell beispielsweise eine abstimmung, wo man bestimmen kann, was denn passivrauch überhaupt ist. als antwortmöglichkeiten stehen unter anderemeinneuartigertreibstofffürdena380 undneuauflagevon /»mein/ /kampf»/ zur auswahl. wie lustig das ist sei mal dahingestellt. generell versucht der betreiber durch herbeiziehen von fragwürdigen gestalten aus der wissenschaft die vielerorts bereits umgesetzten rauchverbote zu kritisieren. er sagt dann schon mal dinge wie dass die Schädlichkeit von Passivtabakrauch auf die Gesundheit der bisher grösste Hoax der Geschichte ist. in meinen augen kompletter quatsch, aber irgenwie stolpere ich ab und zu wieder über diesen blog.

sackstark.info

ich bin männlich

…aber nur knapp. 😉


Your Brain is 47% Female, 53% Male


Your brain is a healthy mix of male and female
You are both sensitive and savvy
Rational and reasonable, you tend to keep level headed
But you also tend to wear your heart on your sleeve

slug.ch ist nicht mehr

obwohl benny slug.ch schon seit monaten verkaufen wollte, kam die abschaltung des blog-portals dann doch überraschend. ich finde es extrem schade, dass es diesen aggregator nicht mehr gibt. denn dank slug.ch hatte ich die übersicht über einen grossteil der schweizer blogosphäre und entdeckte auch ab und zu einen neuen spannenden blog. und ich hab nicht mal einen screenshot gemacht, wo ich doch diese woche unter den top50 aufgetaucht bin… 😉 auf jeden fall vielen dank für die vergangenen jahre!

laut bloggingtom soll es ja zahlreiche alternativen geben. doch keiner kommt von umfang und usability an slug.ch ran. planet switzerland von blogug.ch friert bei mir zum beispiel dauernd ein.

schräge blogs: gegen kirchengebimmel

immer wieder findet man im netz erstaunliches. und damit meine ich jetzt nicht die bilder, auf denen eine sich eine katze in eine milchtüte würgt. sondern eher themenblogs. konkret meine ich eigentlich einen schweizer blog, der sich intensivst mit dem thema lärmbelästiung auseinandersetzt. und dabei geht es nicht etwa um den lärm der strasse oder den etwas in vergessenheit geratenen fluglärm. nein, es geht um kirchen- und kuhglocken.

faszinierend. oder etwa nicht? ich bin in einer gemeinde aufgewachsen, wo es beides gab. die glocken der kirche, obwohl nicht weit entfernt und ohne offensichtliche hindernisse, habe ich gar nie wirklich wahrgenommen. die glocken der kühe – das land rund um unser haus war verpachtet – konnte ich ebenfalls bestens ausblenden. beide klänge gehören für mich zur tradition unseres landes und stehen nicht im zusammenhang mit dem begriff /lärm./ aber offensichtlich gibt es menschen, die sich ob diesen geräuschen dermassen ärgern, dass sie einen eigenen blog mit zahlreichen einträgen zum immer gleichen thema pflegen.

kirchenglocken.ch

hardmans world: fussballfans schuld an hohen kickerlöhnen

hardman rettet meinen verregneten sonntag endgültig. sein post über die löhne beim fc basel hat mich zum lachen gebracht. er listet die gehälter von christian gross (1,4 millionen) herunter bis zum jungen talent valentin stocker (200’000) und hat eine erklärung, weshalb im fussball solche seiner meinung nach übertriebenen saläre bezahlt werden.

Ich bin ja auf den Standpunkt, dass sämtliche Gelder über 30’000 CHF pro Jahr zuviel für die Leistung eines Fussballspielers ist. Doch es handelt sich nicht um ein Marktversagen, das solche Preise zulässt. Der Fehler ist viel mehr beim Fan zu suchen, der getrieben von Emotionen zu grössten Irrationalitäten neigt und entsprechende Löhne von Fussballspielern zulässt. Der zahlende Fussballfan ist schuld.

in einem punkt hast Du recht, hardman, der markt versagt hier nicht. im gegenteil. nicht zuletzt aufgrund mangelnder regulierung kann jener verein die besten spieler anwerben, der am meisten für sie zu zahlen bereit ist. angebot und nachfrage at its best würde ich sagen. ohne diese enormen zahlen zu rechtfertigen würde ich sagen, dass hier einfach der markt spielt. das ist auch der grund dafür, dass immer mehr hochkarätige fussballer nach england wechseln. in keiner anderen europäischen topliga wird momentan so viel geld investiert. dahinter stehen in der regel privatleute, die an der spitze eines konzernes stehen. sie lassen sich ihr hobby dutzende von millionen kosten. um mitzuhalten muss man mitbieten, die preisspirale dreht sich. würden hier vorschriften erlassen, könnte sich das ändern. wie wäre es zum beispiel mit einer regel, dass jeder premier league club exakt den gleichen betrag den er für neue spieler ausgibt auch in die eigene nachwuchs investieren müsste? oder dass die stewards immer einen lohn entsprechend einem prozentsatz des höchsten spielerlohnes bekommen müssen. man könnte da recht kreativ sein. lässt man den markt aber weiter so spielen, werden die löhne weiter steigen. damit hat der fan an sich gar nichts zu tun, denn dem ist es egal, wie viel seine lieblinge verdienen. der will schlicht fussball sehen.

ein mann und seine möwe

in saint malo gibt es neben dem schlendern durch die malerische wiederaufgebaute altstadt vor allem etwas, dass man unbedingt tun sollte: auf den stadtmauern um die stadt gehen. man hat herrliche aussichten auf den atlantik, die vorgelagerten inseln, nach dinard und auf den hafen. wir trafen bei unserem spaziergang einen mann an, der seine möwe dressiert hatte.