fc luzern – gerüchte

wie immer um diese jahreszeit gibt es diverse gerüchte, wer denn für die neue saison zu einem anderen club wechseln könnte. für den fc luzern gibt es momentan gleich zwei solche gerüchte, die jeweils das mittelfeld betreffen. dies, obwohl dort mit nelson ferreira und michel renggli bereits zwei transfers unter dach und fach sind.

*jürgen*gjasula ist beim fc st.gallen durch sein divenhaftes verhalten in ungnaden gefallen. fussballerisch ist er für mich einer der besten in den reihen der grünweissen.

*ivan*ergic hat offenbar kleinere streitigkeiten mit christian gross, was einen wechsel wahrscheinlich macht. bei ihm frage ich mich vor allem, wie der fc luzern sein gehalt berappen könnte.

beide spieler sind zwar attraktiv, aber von den positionen her nicht unbedingt das, was dem fc luzern fehlt. eher nötig wäre ein stürmer, damit man neben tchouga und lustrinelli noch eine dritte option hat. ich gehe davon aus, dass der blitz- und floptransfer ahmad sharbini ende saison wieder abgeschoben wird – dies ohne eine echte chance gekriegt zu haben. daneben gäbe es aber im eigenen u21-team noch sulejmani, der sich derzeit mit toren für die erste mannschaft empfiehlt.

handlungsbedarf sähe ich auch noch im mittelfeld, aber auf der aussenposition. jemand, der bis zur grundlinie rennen kann – wie yassin mikari – fehlt dem fcl aktuell gänzlich.

fc luzern – grasshoppers club zürich 0:0

gegen die grasshoppers sehen die luzerner meist nicht allzu schlecht aus, verlieren aber in der regel. damit dies heute nicht erneut passieren sollte, begann der heimclub bestimmt während die zürcher abwarteten. lustrinelli hatte bereits in der vierten minute eince grosschance, die er aber nicht zu nutzen wusste. danach waren die blauweissen zwar bemüht, konnten aber keine echten chancen mehr kreiren. die einzige sturmspitze bei luzern wurde oft hoch angespielt, was gegen einen hühnen wie smiljanic nicht wirklich die gescheiteste variante ist. hinter lustrinelli durfe sich erneut chiumiento versuchen. dieser zeigte seine hervorragende technik mehrmals, zeigte sich aber bezüglich torgefährlichkeit nicht von seiner besten seite.

in der zweiten hälfte zog sich der grasshoppers club noch mehr zurück, was den einheimischen eigentlich auftrieb hätte geben sollen. doch chancen blieben weiterhin mangelware. immer wieder verlor lustrinelli bälle, die zuvor mühsam durch die ganze hintermannschaft luzerns nach vorne getragen wurden. schliesslich war es faycal el idrissi, der den fcl in führung hätte schiessen müssen. der franko-marokkaner scheiterte von der seite kommend am gc goalie jakupovic. chancen wie diese lässt ein topclub wie gc nicht in rauhen mengen zu. im gegenteil, el idrissis vergebener gelegenheit musste man auch nach 90 minuten noch nachtrauern. chiumiento hatte zwar nach einem sehenswerten solo noch eine möglichkeit, ihm fehlte im abschluss nach einer erneut sehr guten leistung aber die kraft.

unverständlich blieb, weshalb sforza nicht früher die offensive weiter stärkte. ersatzstürmer sharbini verbrachte wie meistens das ganze spiel auf der bank. shi jun kam in der 93. minute (bei drei nachspielminuten) und wiss ersetzte wie immer bättig, dieses mal aber erst in der 85. minute. die dritte wechseloption wurde gar nicht wahrgenommen, obwohl beispielsweise kukeli ende der zweiten halbzeit die kraft fehlte. so konnte es heute gegen ein zu packendes gc nicht zum sieg reichen.

daten

Luzern – Grasshoppers 0:0

Allmend. – 10 767 Zuschauer. – SR Wildhaber.

Luzern: Zibung; Schwegler, Veskovac, Diarra, Lustenberger; El Idrissi, Seoane; Bättig (85. Wiss), Kukeli; Chiumiento (93. Shi Jun); Lustrinelli.

Grasshoppers: Jakupovic; Voser, Vallori, Smiljanic, Daprela; Salatic, Colina; Gabriel (88. Mikari), Cabanas, Zarate; Bobadilla.

Bemerkungen: Luzern ohne Tchouga (verletzt). GC ohne Dos Santos, Touré, Rinaldo (alle verletzt) und Sutter (rekonvaleszent). Verwarnungen: 25. Colina (Foul), 45. Gabriel (Foul), 54. Daprela (Foul), 54. Cabanas (Reklamieren), 67. Seoane (Foul), 83. Diarra (Foul), 89. Salatic (Foul).

[quelle: tagesanzeiger.ch]

pannini

Kann man etwas gewinnen, wenn man das Heft voll hat?
jemand, der den panini-bildli-sammelwahn nicht ganz verstehen kann.

owusu benson auf dem weg zur besserung

Auch wenn Owusu Benson noch nicht definitiv über dem Berg ist, ist es doch fast unglaublich, wie sich sein Zustand in den letzten 48h verbessert hat. Zuerst glaubten wir alle, dass er dies kaum überleben würde. Dass es ihm nun so gut geht, dafür gibt es nur eine Erklärung. Die Laien Reanimation auf Platz von den Spieler und Betreuer muss sehr gut gewesen sein. Denn zwischen dem Zusammenbruch und dem Eintreffen des Rettungsteams sind sicher 10min vergangen. Und einen solch langen Kreislaufstillstand kann nur ein Kind oder ein Unterkühlter (Gletscherspalte, etc) überleben. Deshalb ziehe ich den Hut von den Kriensspieler!
dr. konrad birrer «aufsteigerdoc» im fclforum am samstag 5-4-2008

ac bellinzona: forza benson

supersypathische geste von den cupfinalteilnehmern aus dem tessin: die ac bellinzona wünscht dem spieler des sc kriens gute besserung.

auch von mir gute besserun, owusu benson.

basel zu deutschland?

einmal mehr schaffen es die basler fans nicht, dem cupfinal einen würdigen rahmen zu bieten. während der nationalhymne singen sie irgendwelche fangesänge. unterste schublade.

patrick foletti zum grasshoppers club?

heute gibt es gleich mehrere meldungen, die man eigentlich eher als gelungenen aprilscherz bzeichnen möchte. da aber sowohl auf der gc-page wie auch auf der fcl-seite steht, dass goalietrainer patrick foletti zu den zürchern wechselt, wird wohl was dran sein. schade. mach’s gut, fox!

fc luzern – fc basel 1:0

der millionenschweren söldnertruppe aus basel stand der schrecken ins gesicht geschrieben. der fc luzern hatte dem meisteraspiranten keine einzige grosse torchance erlaubt und ihn zeitweise an die wand gespielt. peinlich, peinlich, wie die offensiv so stark besetzte mannschaft christian gross› auf der allmend auftrat. bei einem abstiegskandidaten wie luzern könnte man vom vizemeister erwarten, dass er versucht das spiel zu machen. doch basel wählte eine abwartende taktik, was sich als fatal erwies.

es war ein spiel, welches über den kampf enschieden wurde. und der fcl kämpfte mit einem gewaltigen siegeswillen. man spürte, dass dieses team noch eine rechnung mit dem gast aus basel offen hat. schliesslich wurde man vor einer woche (mindestens) eines punktes beraubt. in der ersten hälfte hatte davide chiumiento zwei gute weitschussmöglichkeiten. daneben tauchte burim kukeli mehrmals in guter abschlussposition auf. dann traute sich der youngster jeweils aber nicht, selbst aufs tor zu schiessen. der von schötz geholte offensivspieler muss in zukunft mutiger agieren, will er weiterhin von anfang an spielen. und was ist mit basel? der fcb hatte sich in der ersten hälfte gar keine zwingende torchance erabeiten können.

auch nach der pause schien der gast vom rheinknie auf seine möglichkeit zu warten. irgendwann würden die blauweissen einen fehler machen, den man dann eiskalt zur führung ausnutzen könnte. doch soweit kam es eben nicht. es war claudio lustenberger, der zuletzt mehrere schwache partien zu verdauen gehabt hatte, der mit einem beherzten antritt und einer phänomenalen flanke mauro lustrinelli im zentrum fand. mauro lustrigoal lustrinelli zögerte keinen augenblick, stand endlich mal nicht im abseits, profitierte von marques fehlerhaftem stellungsspiel und schoss aus vollem lauf einen wahren hammer in die maschen. costanzo hatte nicht den hauch einer chance. nun versuchten die basler doch noch so etwas wie druck zu erzeugen, scheiterten aber im abschluss kläglichst, wenn sie dann überhaupt dazu kamen. der fc luzern verwaltete den vorsprung nicht nur souverän, nein, er suchte gar die entscheidung zum 2:0. das gelang zwar nicht, trotzdem kam man zu einem ungefährdeten sieg vor über 11’500 zuschauern. auch diese zahl erstaunlich, für den zweitletzten der tabelle.

daten

Luzern – Basel 1:0 (0:0)

Allmend. – 11 623 Zuschauer. – SR Grossen. – Tor: 62. Lustrinelli 1:0.

Luzern: Zibung; Schwegler, Veskovac, Diarra, Claudio Lustenberger; El Idrissi (78. Bader), Seoane, Bättig (67. Wiss), Kukeli (78. Shi Jun); Chiumiento; Lustrinelli.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque (76. Frei), Nakata; Ba; Carlitos, Huggel, Eduardo (84. Lokvenc), Stocker (76. Perovic); Derdiyok.

Bemerkungen: Luzern ohne Tchouga (verletzt), Basel ohne Chipperfield, David Degen, Streller und Cabral (alle verletzt) sowie Ergic (krank). Verwarnungen: 24. Stocker (Foul). 79. Zanni (Foul).

luzern siegt! basel leidet


lustrinelli versenkt eine perfekte lustenberger-flanke mit einer sensationellen direktabnahme aus vollem lauf.

zibung und diarra feiern den schon lange fälligen sieg gegen die schwachen basler.