die iphone killer

in verschiedensten blogs (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7) aber auch in anderen medien liest man immer wieder von sogenannten iphone killern. also geräten, die besser sein sollen als das apple iphone. doch wenn man diese berichte lesen, fällt schnell auf, dass die autoren etwas wichtiges vergessen. das apple iphone konnte schon bei der markteinführung weniger, als viele aktuelle smartphones. ich selbst habe mit dem sony ericsson p990i ein gerät besessen, das einige funktionen an bord hatte, die es beim iphone nicht gibt.

doch wie gesagt: es geht nicht um die funktionen oder um die technischen daten der geräte. was das iphone wirklich ausmacht, sind im prinzip zwei überaus simple tatsachen.
1. die bedienung ist sensationell einfach
2. es funktioniert
auch die leute von apple machen fehler und deswegen gibt es auch beim iphone ein paar dinge, die nerven. doch im grossen und ganzen ist es endlich das gerät, das meine bedürfnisse erfüllt. die funktionen verbergen sich nicht irgendwo in der tiefe des menüs, sondern lassen sich schnell aufrufen. die synchronisation ist kinderleicht. erstmals macht auch surfen im internet auf einem handy wirklich spass. der kern des «benutzungserlebnisses» bleibt aber die bedienung. und das ist auch jener punkt, bei welchem ein echter iphone killer verdammt stark sein müsste.

ach ja: dass es schön ausschaut ist eine nette nebenerscheinung.

stefs hund

nein, natürlich ist dasnicht stefs hund. hätte ja sein können. vielmehr geht es um das bild an sich. es wurde mit der 5mp-cam des neuen sony ericsson k850i geschossen. bei jackbrown gibt’s noch mehr beispielbilder.

meine natel-geschichte

zunächst war ich sehr skeptisch gegenüber den klingelnden kleinen dingern. doch irgendwann nahm der technikfreak in mir überhand und ich war eigner eines nokia 8210 geworden. (ohne bild) in einer, in welcher die handys (handies?) vor allem durch grösse und nicht durch funktionsvielfalt auffielen, war das 8210 mit seinen kompakten ausmassen regelrecht revolutionär. dazu kam es mit dem simplen nokia-user-inteface, welches der konkurrenz von motorola, ericsson, panasonic und co. um welten überlegen war.

1. dann wechselte ich zum sony cmd-mz5, dem music cellular phone. als die meisten leute noch nicht wussten, was mp3 ist, hörte ich etwa eine stunde music vom mitgelieferten 64mb-memorystick. das handy überzeugte mich aber auch durch den jog-dial, jenes rad, das sich nicht nur nach oben und unten drehen, sondern auch nach vorne, hinten und innen drücken liess. die bedienung war nicht ganz einfach, aber wenn einmal gelernt enorm schnell umzusetzen. nachteil des sony cmd-mz5 war vor allem die aufgesetzte antenne.

2. irgendwie hatte ich dann auf einmal keine lust mehr auf die grosse zahl von funktionen, die ich sowieso nicht nutzen würde. also war die reihe am sony ericsson t100. ein telefonm, mit dem man praktisch nur telefonieren und sms-schreiben kann. doch nicht nur der funktionsumfang war klein, auch die qualität der materialen und der menüführung war mangelhaft.

3. also wechselte ich zum monster-handy sony ericsson p900. touchscreen, synchronisation und cam funktionierten bestens. das symbian-betriebssysten lief stabil. nur verdammt gross war das teil halt. (übrigens: weiss jemand, wie man ein p900 entsperrt? laufen würde es, glaube ich noch)

bevor ich zum nachfolgemodell des p900 kam, beschloss ich, endlich wieder ein kleineres handy zu benutzen. das k750i weckte mein interesse mit gutem menü und 2mp-cam. doch innert wochenfrist ärgerte es mich zu sehr, dass der touchscreen nicht mehr da war. also verkaufte ich das k750i wieder.

4. das grosse elend: sony ericsson p990i. es ist unglaublich, wie viele software- und andere fehler dieses gerät hat. die funktionen, die es potenziell bieten würde, sind aber dennoch immens: wlan ist an bord, 2 cams (eine für videotelefonie), umts ist auch dabei und unter der klape versteckt sich eine qwertz-tastatur im mini-format. die synchronisation mit dem mac klappte nie. regelmässig startete sich das system neu, um die systemleistung zu verbessern. davon merkte man aber gar nichts. mindestens alle zwei tage musste das gerät an die steckdose, weil der screen wohl so viel energie wegsoff. nachdem ich mich lange mit dem ding rumgeärgert habe, kam im januar endlich die erlösende meldung. lkm meinte damals:

Apple kündigt ein Telefon an. That’s it, P990, you’re out. Go to fucking hell where you belong.

nun lässt das iphone wohl noch mindestens bis anfang des nächsten jahres auf sich warten – zumindest in der schweiz. also musste ich mich auf die suche nach einem überbrückungsgerät machen. voilà:

5. das sony ericsson w880i. das natel kann eigentlich alles, was die bisherigen geräte konnten, abgesehen von der touchscreenfunktion der p-modelle. dazu ist es meeeega-dünn und sieht sogar noch ansprechend aus. die akkuleistung reicht bei mir etwa 4 tage aus. und im gegensatz zum p990i funktioniert das w880i bisher fehlerfrei.

w880i-testbeitrag

*X* dieses x ist eigentlich das einzige, was ich im x-ten versuch via handy zustande gebracht habe. zunächst habe ich den eingebauten browser verwendet. das blieb leider erfolglos. also stieg ich auf den opera mini browser um. der ist schneller und besser zu bedienen, bringt es aber ebenfalls nicht fertig, hier einen eintrag inklusive bild zu posten. text ginge natürlich auch mehr als nur ein x. nach mehreren erfolglosen versuchen hielt sich aber meine schreiblaune in (engen) grenzen. 🙂

iphone-wartezeit-überbrückungs-gerät: sony ericsson w880i

tja, ich geb’s ja zu, es war das äussere des w880i, das mich angezogen hat. aber nicht nur.

das ding ist vieles, was das p990i eben nicht ist: dünn, leicht, schnell, übersichtlich und vor allem funkionierend. 1gb an speicher gibt’s immerhin gratis, ich werde das ding trotzdem kaum als walkman nutzen. auch ein rss-reader wäre dabei, der funktioniert bis jetzt aber nicht wie gewünscht. leider ist auch das w880i noch nicht mac-tauglich. das heisst, dass es sich eigentlich nicht mit dem mac syncen lässt. eigentlich? ja. denn es gibt von nova media glücklicherweise eine progrämmchensammlung namens isync phone plugins. 10 euro sind gut investiert, das syncen von addressbuch und kalender funkioniert perfekt. als os wird übrigens enea ose rtos verwendet, von symbian bin ich nämlich endgültig geheilt.