carlos varela leihweise zum fc luzern?

unlängst viel der spanische offensivkünstler carlos varela durch ein impulsives interview auf, jetzt will er seinen verein am liebsten sofort verlassen. wie die dünnste zeitung der schweiz berichtet, fühlt er sich von yb und der liga ungerecht behandelt. während im artikel vor allem ausländische vereine (ajacio – zweite französische liga, le havre – ligue 1) als mögliche zukünftige arbeitgeber genannt werden, gibt es in luzern auch andereslautende gerüchte.


carlos varela im zweikampf mit fcl-star davide chiumiento

da varela aufgrund einer möglicherweise zu unrecht kassierten roten karte momentan extrem genervt ist, könnte es sich bei dem ganzen wechseldrama am ende auch nur um einen etwas intensiveren gefühlsausbruch seinerseits handeln. trotzdem muss ich sagen, dass ich ihn gerne in luzern sähe, da er auch als stürmer spielen kann und technisch mit den besten mithält. dazu kommt der varela-typische einsatzwillen, der immer wieder zu balleroberungen in der offensivzone führt. allerdings rechne ich nicht wirklich mit einer verpflichtung, weil der fc luzern wohl eher einen «reinrassigen» stürmer brauchen würde und sich der gute carlos ja auch von der liga verarscht fühlt. da wird er einen wechsel innerhalb derselben wohl kaum in betracht ziehen.

carlos varela at its best

wie oft hab› ich mich schon ob diesem carlos varela genervt? dabei ist der meist übermotivierte und nicht selten fiese provokateur eigentlich ein farbklecks im schweizer fussballalltag. einen solchen farbklecks – allerdings auf weit sympathischere weise – stellt auch africanfootball.ch dar. dort gibt es aktuell ein soundfile zu hören, bei dem sich eben dieser varela den frust vom leib redet, den er nach dem leider verlorenen startspiel gegen den fc basel verspürt. einen direktlink zum beitrag gibt es im übrigen nicht, einfach scrollen bis zum titel «we play offensive football». über die young boys sagt varela nicht viel, hält sich eher an den «arroganten» basler auf. früher war er ja selbst ein rotblauer, aber das hat er offensichtlich vergessen. «truurige» fuessball würden die meister vom rheinknie spielen. als später im hintergrund ein jubelnder basler zu hören ist, hat varela nur ein «heb di schlitte» für ihn übrig. nahe am kult würde ich sagen.

wieder einmal gibt es hier in diesem zusammenhang auch einen link zur dämlichsten zeitung der schweiz, deren sportteil in der regel das niveau des ganzen blattes gerade noch retten kann.