«live» vom british classic car meeting

naja, live ist dann doch etwas übertrieben. aber wir sind doch recht früh dran, mit dem «ins-netz-stellen» der ersten bilder vom 13th british classic car meeting in st.moritz. denn durch zufall haben wir in unserer wohnung einen wireless-netzzugang entdeckt…

bald gibt es viele, viele, wirklich viele bilder auf zündung.ch.

the cutest! mirka the cat




knapp 2 monate alt, erkundet mirka ihr neues zuhause. fotos von ihr zu schiessen gestaltet sich ziemlich schwierig.

ach ja: ich bin für zwei tage im engadin, schwitzt schön, hier unten! 😉

hitze – und jetzt ein kühles bier!

hm, bei der hitze könnte sogar ich manchmal fast zu einem bier greifen. aber eben nur fast. 😉 bei allem durst ist mir ein bild eingefallen, das ich vor kurzem in ********* gemacht habe. würde mich ja wunder nehmen, ob das absicht war…

wer rausfindet, wo dieses bild aufgenommen wurde, der gewinnt ein… eichhof bier. also los, hardman!

p.s. die anzahl der sterne ist zufällig gewählt.

montoya muss in der formel 1 bleiben, weil…

ok, ich geb’s zu, die liste mit den 6 gründen, warum montoya bleiben soll, war die idee von automotorundsport.de. aber was soll’s die liste ist cool. und als fan muss ich sie hier einfach posten! enjoy!

Natürlich fährt er seinen Teamkollegen zu oft in die Kiste. Natürlich ist seine Klappe größer als seine Leistung, und vermutlich wird Juan Pablo Montoya niemals Weltmeister. Na Und? Wir haben gute Gründe gesammelt, warum der Formel 1-Zirkus auf fast jeden verzichten kann, aber nicht auf Montoya.

1. Das Überholtier

So eine Zweikampfstärke hat der GP-Zirkus noch nicht erlebt. Fahrer, die keinen vorbeilassen, Maurer, Blocker, Cattenagio-Drifter gab es immer schon, aber keinen, der fast immer einen Weg findet, vorbeizukommen. Schon bei seinem dritten Formel 1-Rennen 2001 ließ er den übermächtigen Schuminator hinter sich. Das Gesetz, dass man für ein gelungenes Überholmanöver die bessere Innenlinie benötigt, setzte der Mann aus Bogota außer Kraft. 2004 überrumpelte Montoya Michael Schumacher in der Busstopp-Schikane auf der Außenbahn. Allein in seinen ersten zwei Formel 1-Jahren lieferte sich Montoya zehn beinharte Zweikämpfe mit Schumacher. Das Duell ging übrigens untentschieden 5:5 aus.

2. Der Kämpfer

Die untersetzte Gestalt, die an einen Bullterrier erinnert, ist kein Zufall. Montoya ist ein Kämpfer, einer der niemals locker lässt. Egal, ob das Auto nicht so richtig will oder schon zwei Räder auf dem Gras sind, alles kein Grund, nicht voll auf dem Gas zu bleiben und die Position zu halten. Montoya hat eine außergewöhnliche Fahrzeugbeherrschung. Als Michael Schumacher im Frühjahr in Australien auf die Wiese rodelt, klatschte der Ferrari in die Mauer. Montoya machte den gleichen Fehler und fand zurück auf die Straße.

3. Der Fehlbare

Montoya ist ein Fahrer vom alten Schlag. Entgegen all der Retorten-Piloten, die nahezu emotionslos und perfekt ihr Programm abspulen, liegen Genie und Blödsinn beim Kolumbianer noch herrlich nah beieinander. Wer boxt schon in Indianapolis gleich zwei Mal seinen Teamkollegen von der Piste? Wer knallt schon im Tunnel in Monte Carlo beim Aufwärmen der Reifen hinter dem Safetycar seinem Vordermann hinten drauf, und wer dreht sich schon in Australien in der Aufwärmrunde? Nur Montoya! Wo der Kolumbianer ist, ist immer was geboten. Ausgerechnet Ron Dennis forderte kürzlich wie sonst immer Bernie Ecclestone, die Formel 1 müsse wieder mehr Charakterköpfe haben. Lieber Bernie, lieber Ron, bitte geht an Euer Sparbuch, damit ihr Montoya aus den Staaten zurückkaufen könnt.

4. Der Vorlaute

In Zeiten, wo alle Formel 1-Fahrer eine zehnjährige Ausbildung im diplomatischen Chor des auswärtigen Amtes abgeleistet zu haben scheinen, ist Montoya ein Licht in der Dunkelheit. Mag sein, dass kleingeistige und sponsorenhörige Teamchefs vorzugsweise Abmahnungen an Fahrer schreiben, wenn diese zugeben, dass sie ihr Auto nicht aus Umweltbewusstsein vorzeitig am Streckenrand geparkt haben, Montoya interessiert das wenig. Wenn der Südamerikaner erst mal in Rage ist, hält ihn nichts mehr auf. Erfrischend, wie er seine Chefs bei Williams beschimpfte, als diese vermeintlich in einem Rennen Ralf Schumacher bevorzugten. Herrlich aufmüpfig, wie er seinem Ärger Luft machte, als McLaren Kimi Räikkönen in Australien bevorzugte. Kein Mensch behauptet, dass Montoya immer im Recht ist, aber wenigstens sagt er in einer Welt voller Duckmäuser, was er denkt.

5. Der Publikumsliebling

Bei der englischen Presse hatte Montoya seit jeher ein Stein im Brett, weil er regelmäßig dem übermächtigen Teutonen Schumacher die Stirn bot. Doch auch die Fans lieben den extrovertierten Kolumbianer. In der Nascar-Serie ist er vor allem deshalb so willkommen, weil sich die Veranstalter zehntausende Latinos auf den Tribünen erhoffen. Kaum eine Rennstrecke, und ist sie auch noch so weit vom nördlichsten Land Südamerikas entfernt, wo nicht die herrlich rot-blau-gelben Fahnen wehen. Der feurige Montoya brachte auch vielen weiblichen Wesen die Formel 1 näher. Wir räumen allerdings ein, dass nicht alle Damen, die das Privileg hatten, ihn persönlich kennen zu lernen, auch anschließend noch begeistert waren. Dass Montoya jedem Gridgirl nachstellt, das nicht schnell genug über den Fangzaun klettert, ist allerdings schamlos übertrieben. Es war höchstens jedes zweite.

6. Die Ehefrau

Was wird sie uns fehlen. Wenn die langbeinige Frau aus Medellin ins Fahrelager kam, ging die Sonne auf. Connie Montoya, geborene Freydel, hat nicht nur ein umwerfendes Lächeln, fantastisch funkelnde braune Augen und niedliche Sommersprossen, sie hat auch was in der Birne. Die studierte Juristin ist daher ein wohltuender Kontrast zu vielen angehübschten Dummchen, die durchs Fahrerlager stöckeln und noch nach dem passenden Setup für ihre Manolo Blanics [sic!] suchen. Gut, wir geben zu, auch Connie hat sich vor ein paar Jahren den Hubraum vergrößern lassen, doch in diesem Fall halten wir es wie der große zeitgenössische Philosoph Dieter Nur [sic!]: «Kann ja sein, dass sie nicht echt sind, aber sie sind da.»

montoya per sofort nicht mehr in der formel 1

erstaunlich, wie schnell das manchmal geht: noch gestern berichtete ich, dass juan pablo montoya die formel 1 in richtung nascar-serie verlässt. schon heute ist er sein cockpit los. am weekend in magny cours fährt an seiner stelle der spanier pedro de la roas im mclaren. immerhin hab› ich ihn noch einmal in catalunya rennen gesehen…

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artikel von automotorundsport.de

De la Rosa ersetzt Montoya

McLaren-Mercedes ersetzt in der Formel-1-Weltmeisterschaft mit sofortiger Wirkung Juan Pablo Montoya durch Testpilot Pedro de la Rosa. Dies teilte das englisch-schwäbische Team am Dienstag (11.7.) mit. Der Spanier wird schon an diesem Wochenende beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours (16.7.) starten.

Montoya hatte am Sonntag seinen Wechsel in die nordamerikanische Nascar-Serie für die kommende Saison bekannt gegeben. Der Kolumbianer sah für sich keine Chancen mehr auf eine Vertragsverlängerung bei McLaren-Mercedes.

Bei den letzten beiden Rennen in Kanada und USA verursachte Montoya im Übereifer Unfälle und kickte in Indianapolis zu allem Überfluss auch Teamkollege Kimi Räikkönen aus dem Rennen.

Für de la Rosa ist das kommende Rennen in Frankreich der erste Grand Prix seit Bahrain 2005. «Ich bin extrem aufgeregt, dass ich diese Chance erhalte. Wohl niemand kennt den MP4-21 besser als ich. Ich bin zuversichtlich, dass ich einige wichtige Punkte für das Team sammeln kann.»

Montoya: «Habe die meiste Zeit genossen»

Die sofortige Suspendierung Montoyas begründet das Team mit seiner persönlichen Situation: «Juan Pablo ist ein aufregender Rennfahrer und ein echt netter Kerl. Jetzt, wo sich so viele Dinge in seinem Leben ändern, haben wir vereinbart, dass es für ihn besser ist, eine Pause einzulegen, um sich professionell und privat auf seine Zukunft einzustellen», sagt Teamchef Ron Dennis mit Hinweis auf den Wechsel von Montoya in die Nascar-Serie und die erwartete Geburt seines zweiten Kindes im September.

Montoya wird den Rest der Formel 1-Saison mit Ehefrau Connie und Sohn Sebastian in Miami verbringen. «Ich weiß, das ist jetzt ein harter Schnitt, aber ich bin wirklich aufgeregt über die Chance in die Nascar-Serie zu wechseln. Die meiste Zeit in der Formel 1 habe ich sehr genossen, aber jetzt bin ich dankbar für die Gelegenheit, mein Leben neu zu ordnen und mich auf meine Zukunft vorzubereiten», sagt Montoya.

fall zidane(s): lippenleser gesucht

eigentlich wollte ich ja zu diesem vorfall nichts mehr schreiben. aber es lässt mich irgendwie nicht mehr los. was hat marco materazzi dem französischen superstar zinedine zidane bloss gesagt? ich möchte nichts mutmassen, den erstens spreche ich kein italienisch und zweitens dürften es auch nicht gerade die schönster literarischen ergüsse goethes gewesen sein, die der italiener dem französischen captain verlesen hatte.

aber eine gute und auch naheliegende idee hatte ich doch: ein supriger lippenleser müsste doch mit den videoaufnahmen was anfangen können, oder?

juan pablo montoya beendet formel-1-karriere

nach 6 jahren in der besten rennserie der welt wendet sich montoya einer neuen herausforderung zu. er startet ab nächster saison in der amerikanischen nascar-serie. am ende dieser saison wird er über hundert rennen für williams und mclaren gefahren haben. 7 siege hat er bisher erreicht, in den jahren 2002 und 2003 wurde er dritter der wm.

ich war stets ein grosser fan des südamerikaners. er ist einer der wenigen im feld, der sich zu überholen getraut und der einen wirklich spektakulären fahrstil pflegt. leider fiel er auch immer wieder durch kleinere unbeherrschtheiten auf, was auch der grund sein dürfte, weshalb er für nächstes jahr keinen vertrag mehr erhält. allerdings dürfte es den familienmenschen montoya auch einfach wieder nachhause ziehen…

ich hoffe, dass Du dieses jahr noch einen sieg herausfährst und dann: alles gute in der nascar-serie, juan pablo!

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automotorundsport.de zum montoya-rücktritt:

Juan Pablo Montoya wird die Formel 1 nach dieser Saison verlassen und künftig in der amerikanischen Nascar-Serie an den Start gehen. Das kündigte der noch in Diensten von McLaren-Mercedes stehende Kolumbianer am Wochenende vor Journalisten aus seinem Heimatland in Chicago an.

«Es tut mir Leid, dass ich in diesem Jahr bisher nicht meine Erwartungen und die des Teams erfüllen konnte», sagte Montoya. Er freue sich auf die neue Herausforderung. «Das wird ein neuer Abschnitt in meinem Leben. Das wird sehr lustig werden.»

Montoya liegt in der Formel 1-Fahrerwertung dieser Saison nach zehn von 18 Rennen lediglich auf Rang sechs. Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche hat bereits angekündigt, in der nächsten Saison auf Montoya verzichten zu wollen. «Natürlich würden wir am liebsten mit Kimi und Alonso fahren», sagte der Manager am Rande des Grand Prix in Indianapolis.

Frank Williams: «Angriffslustig und entschlossen»

Frank Williams, mit dem Montoya in losen Verhandlungen stand, bedauert gegenüber der britischen «Autosport» den Abgang des Vollblutrennfahrers aus Kolumbien: «Juan ist so ein angriffslustiger und entschlossener Fahrer. Wenn er gut drauf war, waren seine Überhomanöver überragend.» Williams, der Mark Webber ab 2007 etwa fünf Millionen Dollar pro Jahr zahlen muss, wenn er seine Option auf den Australier bis August einlöst, war am Südamerikaner interessiert, konnte Montoya aber nur ein Formel 1-Cockpit ohne nennenswerte Bezahlung anbieten.

So entschied sich der Kolumbianer für die Rückkehr in die USA, wo er mit zwei Champcar-Titeln (1999 und 2000) und dem Sieg beim Indy 500 im Jahr 2000 ein Superstar ist. «Er hat den Rennsport in den USA immer gemocht. So gesehen ist es für ihn wie eine Rückkehr nach Hause», sagt Frank Williams. Wie in seinen goldenen US-Jahren wird Montoyas Teamchef künftig wieder Chip Ganassi heißen.

Wiedersehen mit Villeneuve?

Die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so klein, dass Montoya 2007 in der Nascar-Serie auf einen alten Bekannten trifft: Da Jacques Villeneuve kaum Optionen für einen Verbleib in der Formel 1 hat, liebäugelt auch der Kanadier mit einer Rückkehr in den US-Rennsport. Villeneuves Manager Craig Pollock räumt ein, bereits bei Villeneuves Formel 1-Zwangspause 2004 mit Nascar-Teams gesprochen zu haben.

Für beide ist das Nascar-Abenteuer ein riskantes Spiel. Bisher konnte sich bei den Nudeltopfrennen mit den Rustikalrennern noch kein Formel 1-Pilot durchsetzen.