thierry henry zu barça?

die gerüchte verdichten sich, dass der weltklasse-stürmer bereits morgen in barcelona als neuer spieler präsentiert wird. ich wäre begeistert, den schnellen henry habe ich mir schon lange gewünscht!

fatales crashtest-ergebnis für den brilliance bs6

so sieht der brilliance bs6 aus. ein, aus meiner sicht, ziemlich gelungenes auto. die proportionen sind stimmig, der grill könnte auf längere zeit sogar ein einprägsames merkmal werden. auf jeden fall sieht er nicht aus, als würde er im crash-fall zerbersten. man würde ihm sicher ein besseres crash-verhalten attestieren, als einem kleinwagen. auf dem nächsten bild sehen wir deshalb einen aktuellen kleinwagen im crashtest: den citroën c1. er ist baugleich mit dem peugeot 107 und toyota aygo. im euro-ncap test erhalten sie 4 von 5 sternen für den frontalaufprall.

sehr gut sichtbar: während die knautschzone weich konstruiert ist, bleibt die fahrgastzelle fast vollständig erhalten. die überlebenschancen bei diesem crash wären relativ hoch gewesen.

ganz anders der briliance bs6, die «premiumlimousine zum sparpreis», wie sie vom deutschen importeur angekündigt wurde. nun, nach dem euro-ncap crashtest weiss man nun auch genau, wo gespart wurde:

1 einziger stern von 5 erhält der brilliance bs6 für den frontalcrash. mit 64 km/h prallt das auto mit 40 prozentiger überdeckung auf ein hindernis. gut sichtbar: die fahrgastzelle kollabiert völlig. die türe dürfte nicht mehr zu öffnen sein. die a-säule knickt, ebenso der untere längsträger. katastrophal. das einzige, was bei diesem auto sicher ist, ist der tod der insassen bei einem solchen crash.

ich hoffe, dass der brilliance bs6 nach diesem ergebnis vom europäischen markt zurückgezogen wird.

autobild-artikel mit video

wunder der nanotechnologie

dank silvia bin ich auf eine interessante seite gestossen, die das mysterium um den cursor gelüftet hat. wie wird er bewegt? wie funktioniert ein klick? diese fragen sind nun alle beantwortet. 😉

link

wer kommt mit zu grönemeyer?

ich habe 4 tickets für das concert vom 27-6-2007 (mittwoch) im berner stade de suisse erstanden. da ich für mich nur zwei karten brauche, hätte ich also noch zwei, die ich günstig abgeben könnte. wer interesse hat, soll sich bei mir melden.

facts wird eingestellt

also irgendwie ist mir das ja ein rätsel. das nachrichtenmagazinfacts wird eingestellt. nur in einem einzigen jahr seit 1995 fuhr das heft gewinne ein. warum bloss? lag es an der kritischen, eher links gerichteten berichterstattung? war die qualität zu tief? oder gibt die schweizer nachrichtenlandschaft gar nicht genug her, um wöchentlich ein lesenswertes magazin herauszugeben? kam das mehrfach geänderte layout nicht an?

mir gefiel das magazin gut. sicher, wie überall gab es schlechte und gute artikel. aber mich überzeugte vor allem der themenmix und der starke focus auf die schweiz. ausserdem vermittelten die schreiberlinge mir das gefühl, dass sie kein blatt vor den mund nehmen würden.

tja nun ist es also vorbei. nein, noch nicht ganz. nächsten donnerstag erscheint die allerletzte ausgabe von /facts./ ich freue mich darauf!

____________________________________

offizielle mitteilung von der facts-homepage:

Einstellung des Nachrichtenmagazins FACTS

Das Nachrichtenmagazin FACTS soll eingestellt werden. Dies haben Verwaltungsrat und Unternehmensleitung von Tamedia nach intensiver Diskussion über die wirtschaftliche Situation und die Perspektiven der Wochenzeitschrift beschlossen.

Der Entscheid steht unter dem Vorbehalt der Mitwirkungsrechte der betroffenen Mitarbeitenden. Die letzte Ausgabe des 1995 lancierten FACTS soll voraussichtlich am Donnerstag, 28. Juni 2007, erscheinen.

In den zwölf Jahren seines Bestehens schrieb FACTS lediglich in einem Jahr keine Verluste. Auch mehrere Neugestaltungen des Nachrichtenmagazins brachten nicht den erhofften wirtschaftlichen Erfolg. In den letzten Monaten haben Verwaltungsrat und Unternehmensleitung von Tamedia zudem verschiedene Zukunftsoptionen für FACTS geprüft und Verhandlungen mit möglichen Partnern geführt. Leider erwies sich keine der geprüften Optionen als wirtschaftlich tragfähig. Verwaltungsrat und Unternehmensleitung von Tamedia sehen deshalb im vielfältigen und hart umkämpften Wochenmarkt keine Perspektiven für das Nachrichtenmagazin.

Als Folge der Einstellung von FACTS werden in Redaktion und im gemeinsamen Verlag Zeitschriften von Tamedia insgesamt 53 Stellen abgebaut. Für die betroffenen 64 Mitarbeitenden wird nach anderen Arbeitsstellen innerhalb der bestehenden Medien und der geplanten Projekte von Tamedia gesucht. Im Falle von Kündigungen stellt Tamedia den betroffenen Mitarbeitenden ergänzende Leistungen zur Verfügung. Diese sehen beispielsweise bei einer ordentlichen Kündigungsfrist von drei Monaten eine Verlängerung der Kündigungsfrist bei Stellenlosigkeit um maximal drei Monate oder die Kompensation eines allfälligen Lohnunterschiedes während maximal acht Monaten bis Ende Mai 2008 vor.

Auf Herbst 2007 wird der Verlag Zeitschriften von Tamedia neu organisiert. An die Stelle der bisherigen, zentralen Verlagsstruktur für alle Zeitschriften tritt ein Verlagsleitermodell für die Titel Annabelle und Schweizer Familie.

Den Abonnentinnen und Abonnenten von FACTS offeriert Tamedia die Umwandlung ihrer laufenden Abonnements in Abonnements der übrigen Titel von Tamedia. Bei Titeln mit einem im Vergleich zu FACTS günstigerem Abonnementspreis wird die Abonnementsdauer entsprechend verlängert. Alle Abonnentinnen und Abonnenten werden in den nächsten Tagen schriftlich informiert.

Die Werbekunden von FACTS erhalten das Angebot, bereits gebuchte Inserate zu attraktiven Konditionen in anderen Titeln von Tamedia zu veröffentlichen.

Alle Entscheide, die die Einstellung von FACTS betreffen, stehen unter dem Vorbehalt der Ergebnisse der Konsultation der Mitarbeitenden.

leben auf dem lande

… ist nicht nur schön, sondern hat auch noch andere vorteile. die leute, die man auf der strasse antrifft, grüssen einen freundlich. der nachbar lädt zum kirschenessen, direkt vom baum versteht sich. und: den betreibungsbeamten kennnt man persönlich. als ich zum ersten mal einen betreibungsregisterauszug anfordere, kriege ich den innerhalb eines tages. die adresse ist handschriftlich angebracht. anstatt vorgefertigte umschläge zu verwenden, wurde ein stempel der gemeinde auf das couvert gedruckt.

anstelle einer rechnung in der höhe von 17 franken klebt da ein postit mit den besten wünschen. ausserdem die erklärung, dass ich hiermit verspreche, keine betreibungen zu produzieren. ok! ich werde mir mühe geben. vielen dank!

stephan eicher im kaufleuten

am 6-6-2007 spielte stephan eicher im zürcher kaufleuten. hier nun endlich ein paar worte dazu.

mein erster kontakt mit stephan eicher erfolgte 1987. meine eltern kauften seine scheibesilence und spielten sie im cd-player. auch an den cd-player kann ich mich noch gut erinnern, er war von revox und stand silbern glänzend im regal. die music packte mich damals nicht speziell. erst 7 jahre später, als ich mit staudi die geniale live-sammlung non ci badar – guarda e passa rauf und runter hörte, erinnerte ich mich an die alte cd.

und nun, 13 jahre nach meiner intensiven eicher-phase, konnte ich den berner endlich live sehen. dazu noch im kaufleuten. cool. das publikum war ziemlich angegraut, wir waren bei den jüngsten. eicher begann mit seinen grossen hits, die aktuelle single weiss ned was es isch eröffnete den reigen. combien de temps kam als treibender rocksong. manteau de gloire schimmerte im gewohnten eicher-stil. und natürlich war auch pas d’ami (comme toi) mit von der partie. erst allmählich wurde es ruhiger und der sänger begann das publikum zu fragen, was es noch hören möchte.

es verlangte nach seinem bisher grössten hit in frankreich: déjeuner en paix. der pianist (dessen namen ich leider nicht mehr weiss und auch nicht rausfand) musste erklären, was denn variationen seien. er, aber auch alle anderen musiker auf der bühne, beherrschen mehrere instrumente, was dem experimentierfreudigen eicher sehr entgegenkommt. immer wieder überrascht er die band. als die menge nach der weg zu zweit verlangt, müssen die musiker endgültig improvisieren – sie kennen das lied gar nicht. genau diese momente machen ein concert besonders wertvoll. es ist das gefühl, dass die künstler einen speziellen abend verleben und man mit dabei sein darf. stures befolgen der playlist gibt es bei stephan eicher nicht. da ist man ihm auch nicht böse, als er nach nur etwa eineinhalb stunden den (sehr) heissen saal wieder verlässt.

zum abschluss: zrügg zu mir, das von martin suter geschrieben wurde.

und ähm, staudi, wenn Du das liest…. meld› Dich doch mal. 🙂

endlich wird das verbot von rundstreckenrennen aufgehoben

nun endlich mein lange versprochener beitrag zu diesem thema, das erstaunlichen anklang in der medienöffentlichkeit fand. ich ordne ihm mal untersports ein, auch wenn er vielleicht genausogut in den bereichpolitics passen würde.


1955: ein mercedes slr springt über einen austin healey 100s, die tragödie nimmt ihren lauf

richtig, von formel 1 steht im titel noch kein wort. das war meiner meinung auch der grösste fehler in giezendanners kampagne für die aufhebung des veralteten verbots. wie wir inzwischen alle wissen, wurde 1954 zum letzten mal ein grand prix in der schweiz durchgeführt. dann kam es 1955 zur katastrophe von le mans, wo über 80 menschen den tod fanden. als folge davon verbot man in der schweiz sämtliche rundstreckenrennen. dieses verbot hielt sich bis ins jahr 2007. weiterhin erlaubt blieben bergrennen und slaloms, die allerdings einzeln auf zeit gefahren werden. warum motocross- und supermotardrennen weiterhin legal waren, ist mir nicht klar. auch diese werden auf – wenn auch nur temporär aufgebauten – rundstrecken gefahren.

doch zurück zu giezendanner. seine vision vom formel-1-rennen in der schweiz brachte ihm zwar viel aufmerksamkeit, aber auch sehr viel gegenwind. dabei wäre das gar nicht nötig gewesen, da auch nach der aufhebung des verbots ein formel-1-rennen in der schweiz noch in weiter ferne liegt.


1-5-1994: ayrton senna da silva stirbt nach einem abflug in der tamburellokurve von imola. seither ist kein fahrer mehr durch einen unfall ums leben gekommen

*sicherheit*
mit dem argument der sicherheit verbot man damals die rennen. zu dieser zeit wahrscheinlich ein sinnvoller entscheid, wenn man daran denkt, dass die fahrer nicht angeschnallt waren und die zuschauer kaum geschützt vor den boliden die rennen beobachteten. heute ist alles anders. die autos haben in einem enormen mass an sicherheit hinzugewonnen. moderne rennstrecken verfügen über grosszügige auslaufzonen, die in einem ersten teil asphaltiert sind, damit die piloten unbeschadet den weg zurück auf die strecke finden. danach werden sie von verschiedenen sand- und kiesbetten abgebremst um im extremfall in reifenstapeln zu enden. erst dahinter beginnt die leitplanke und der darüber gespannte zaun, der die zuschauer schützt. skurilerweise sind die über die ganze zeit erlaubten bergrennen um einiges gefährlicher. die zuschauer wagen sich teilweise gefährlich nahe an die strecke. vielerorts sind gefährliche stellen nur mit einzelnen strohballen gesichert. noch prekärer sieht die situation bei den populären supermotard-rennen aus. mit viel tempo schiesst das starterfeld ellbogen an ellbogen auf die erste kurve zu. nicht auszudenken, wenn einige der motorräder stattdessen geradeaus fahren. dort stehen meist viele zuschauer…


2007: die lackierung des honda f1 ist erst der anfang, die formel 1 wird sich in zukunft verstärk in richtung umweltschutz bewegen

*umweltschutz*
eine rennstrecke sei einerseits ein schlechtes signal in sachen umweltpolitik und auf der anderen seite würden diese rennmaschinen wahnsinnig viel umweltverschmutzung verursachen. das sind zwei vorwürfe, die man in den letzten wochen häufig hören musste. ok, das mit dem falschen signal sehe ich. momentan ist es einfach noch nicht /cool,/ sparsam zu fahren. das könnte sich aber spätestens dann ändern, wenn die königsklasse des motorsports, die formel 1, auf hybridantrieb wechselt. das zweite argument dagegen ist viel löchriger. natürlich verursachen die autos auf der strecke eine gewisse verschmutzung. doch der grossteil der umweltverschmutzung resultiert aus dem anreiseverkehr. im ausland gibt es bei den meisten rennstreckend das problem, dass sie nicht mit öffentlichen verkehrsmitteln erreicht werden können. ich bin davon überzeugt, dass man das in der schweiz besser lösen könnte und würde. doch selbst dann dürften die verbleibenden leute, die mit autos anreisen, für mehr umweltverschmutzung verantwortlich sein, als es die rennautos sind. das ist auch der grund, dass ich annehme, das jeder grossanlass, der über 100’000 menschen anzieht, ähnlich umweltverschmutzend sein dürfte. ich habe dazu kein zahlenmaterial gefunden, muss es also bei meinen annahmen belassen.


auch die motogp oder andere serien könnten die kapazität einer strecke auslasten

*rentabilität*
ein weiteres gegenargument war die mangelnde rentabilität, wie sie sich momentan z.b. beim hockenheimring zeigt. in der tat ist das ein problem. nur ist es schlussendlich das problem der investoren und nicht jenes der öffentlichen hand. ich glaube, dass ein rundkurs in der schweiz sehr wohl profitabel sein könnte. ganz ohne formel 1.

peter wyss, intimer kenne der rennsportszene und redakteur der automobilrevue, hat dahingehend interessante ansichten: «es gibt zahlreiche meisterschaften, die in den ländern ohne grossen motorsport, zu denen die schweiz zu zählen ist, ein oder zwei mal pro jahr das grosse publikum anziehen.» [ich denke, er meint hier die wtcc, die dtm, aber auch die truck wm, motogp oder superbike] «für den rest der saison deint eine anlage für nationale rennen, clubsport, ausbildung und für die industrie» ich teile peters meinung voll und ganz.

real madrid ist meister

der fc barcelona hat bis zum schluss gekämpft. allerdings zählt in spanien die direktbegegnung bei punktgleichheit. also hätte der direkte gegner real madrid nicht gleichzeitig auch gewinnen dürfen. tat er aber. barcelonas 5:1 über absteiger tarragona war ein nutzloser sieg. so holten die galaktischen aus madrid ihren ersten meistertitel seit 5 jahren.

nach dem unglücklichen aus in der champions league, aber auch im cup, steht der fc barcelona nun ganz ohne titel da. 🙁