faceblind?

scheinbar gibt es leute, die massivste probleme haben, gesichter zu erkennen. in schlimmsten fällen soll es vorkommen, dass menschen ihre eigenen kinder nicht erkennen. um sich mit einfachen mitteln auf gesichtsblindsheit zu testen gibt es eine cambridge internetseite.

ich bin definitiv nicht krank:

dann gibt es noch einen test, in welchem man berühmte personen erkennen soll. dort habe ich mit leichten abstrichen ähnlich gut abgeschnitten.

und was bringt mir jetzt diese tolle fähigkeit?

first pic

und hier gleich das erste bild von der cam meines noch kratzerfreien iphones. 🙂

first post

…mit dem iphone. faszinierend, wie man ganz ohne anleitung mit dem gadget der gadgets zurechtkommt. ein gigantisches dankeschön geht an staudi. thanks.

retrodesign at its best: bmw m1 concept

ohne jegliche serienchancen stellte bmw den neuen bmw m1 concept in como vor. seit 1999 wird beim concorso d’eleganza villa d’este fast jedes jahr ein spektakulärer prototyp gezeigt, nicht selten einer von bmw. das ist natürlich kein zufall, die bayern sponsern diesen anlass. der gezeigte prototyp ist ein in die heutige zeit interpretierter bmw m1. der damals von giugiaro gezeichnete sportwagen erlangte trotz bescheidensten stückzahlen (nur ca. 500 verkaufte exemplare) absoluten kultstatus. der «neue» nimmt sehr viele details auf, um sie überraschend stilsicher umzusetzen. so zum beispiel die räder, die scheinwerfer, das bmw logo auf beiden seiten des hecks, die lamellen über der heckscheibe… trotzdem ist der m1 concept kein blosser abklatsch seines historischen vorbilds. überhaupt fällt mir spontan kein auto ein, dass ich formal mit dieser studie in verbindung bringen würde.

hier die frontansicht im vergleich

auch hinten sind sich die beiden doch sehr ähnlich.

i like it.

auto motor und sport
worldcarfans.com

fc zürich – fc luzern 1:0

tja, nach über 90 minuten war das glück dann endgültig aufgebracht. silvan aegerter bezwang den luzerner goalie zibung in der nachspielzeit zum 1:0 endresultat zugunsten des fc zürich. das ganze spiel war eine ziemlich einseitige angelegenheit, wenn auch der fc luzern in der ersten hälfte relativ mutig begann. tatsächlich konnte sforza nur noch auf 4 ersatzspieler zurückgreifen – eine folge der sperren und verletztungen beim fc luzern. vorne tat lustrinelli wieder mit, blieb aber blass und ohne echte torchance. das müsste man eigentlich für die gesamte luzerner offensive sagen, wenn nicht chiumiento und el idrissi in der ersten hälfte je eine gute torchance für sich hätten verbuchen können.

der fcz ging auch in der zweiten hälfte fahrlässig mit seinen chancen um. und wenn man doch einmal ins tor traf, war es eben abseits. mehr und mehr wurden die gäste aus derinnerschweiz zentralschweiz in die eigene platzhälfte zurückgedrängt. el idrissi rettete auf der linie per kopf, wenig später stand das waagrechte aluminium einer zürcher führung im wege. alle drei ersatzfeldspieler kamen in der zweiten hälfte zum einsatz. für roberto souto ar es das super league debut. somit kam auch der seltsamste fcl-transfer dieser saison kurz zum einsatz: ahmad sharbini.

am ende tat die niederlage zwar kurz weh, war aber doch die logische und verdiente folge der in der zweiten halbzeit forcierten zürcher angriffsbemühungen. da der abstand auf den barrage-platz aktuell mit 8 punkten beziffert werden kann, sollte man relativ ruhig in die verbleibenden drei partien gehen könne. und das dürfte wiederum die voraussetzung dafür ein, dass man ab und zu punktet.

tele cool (?) interview: kurz vor dem ende des videos kommt roli schwegler zu wort… unbedingt anschauen. 🙂

daten

Zürich – Luzern 1:0 (0:0)

Letzigrund. – 8600 Zuschauer. – SR Busacca. – Tor: 91. Aegerter 1:0.

Zürich: Leoni; Stahel, Barmettler, Tihinen, Lampi (69. Rochat); Aegerter, Abdi, Tico, Schönbächler; Silvio (88. Kondé), Alphonse.

Luzern: Zibung; Lambert, Bader, Schwegler, Diethelm; Makuka (55. Shi Jun), Seoane, Wiss, El Idrissi (82. Sharbini); Chiumiento; Lustrinelli (76. Souto).

Bemerkungen: Zürich ohne Chikhaoui, Djuric, Eudis, Guatelli, Hassli, Stanic, Staubli, Stucki (alle verletzt) und Tahirovic (diszipliniarisch). Luzern ohne Diarra, Lustenberger (beide gesperrt), Bättig, Kukeli, Tchouga und Veskovac (alle verletzt). 51. Tihinen-Kopftor wegen Abseits nicht anerkannt. 67. El Idrissi klärt nach Tihinen-Kopfball auf der Linie. 70. Abdi-Freistoss an Lattenunterkante. Verwarnungen: 55. Tihinen (Foul), 68. Wiss (Foul).

[quelle: tagesanzeiger.ch]

danke, lkm!

lkm hat zeit gefunden, diese page wieder etwas funktioneller zu gestalten. die tags und die suche funktioniert nun wieder. nur der rss-feed scheint immer noch nicht recht zu arbeiten, oder? auf jeden fall ein grosses, fettes dankeschön an lkm!

endlich: meine eigene nummer

nein, nicht eine eigene telefonnummer – das hab ich schon ’ne ganze weile. gemeint ist eine nummer, die man auf millionnumbers.com wählen und «erstehen» kann. also wieder mal was für die kategorie «unglaublich, welchen quatsch es im internet gibt.» eine nummer hab› ich natürlich wie gesagt trotzdemgekauft – gratis, versteht sich.

bsc young boys – fc luzern 0:1

es gibt gute spiele und es gibt schlechte spiele. aber dann gibt es auch diese spiele, die nicht in ein normales raster passen, an die man sich noch lange erinnern wird. gestern fand im stade de suisse ein solches statt. der fc luzern bezwang den zuhause ungeschlagenen meisteraspiranten auf dem frisch verlegten naturrasen. während die erste halbe stunde relativ arm an chancen war, stürmte yb den rest des matches auf das luzerner tor. dort stand mit zibung – ich sage das einmal mehr – der beste torhüter der schweiz, der nicht gewillt war einen ball auch nur in die nähe des tornetzes zu lassen. ganz ohne nominellen stürmer angetreten, kam das luzerner offensivspiel etwas seltsam daher. vorne spielten davide chiumiento und faycal el idrissi. nach dem platzverweis für diarra agierte der wirblige chiumiento als ballhalter ganz alleine im offensiven bereich. unmittelbar vor der zweiten gelben karte von boubacar diarra überraschte faycal el idrissi yb-hüter wölfli in der 49. minute mit einem distanzschuss. zu diesem zeitpunkt glaubten wohl selbst die 11 luzerner noch nicht recht an die sensation.

im endeffekt war es der unbeugsame kampfgeist der innerschweizer, der zusammen mit einem eisernen willen zum erfolg führte. da macht es nicht viel aus, veskovac nach nur 30 minuten verletzt vom feld musste und mit bader durch einen sicher nicht gleichwertigen spieler ersetzt wurde. auch die gelbrote karte für diarra nach gerade einmal 51. minuten wirkte sich nicht aus. selbst als schwegler mit voller absicht und absolut rot-würdig burim kukeli von den beinen holte, konnte das die sforza-elf nicht beirren. nein, auch die unglaublichen 7 minuten und 45 sekunden an nachspielzeit führten nicht zur aufgabe der hoffnung. und dass nach 97 minuten auch noch claudio lustenberger mit gelbrot vom feld musste, konnte die blauweissen erst recht nicht bremsen. immer wieder trieb neben zibung auch der starke gerardo seoane seine mannen an. natürlich brauchte es bei all den yb-chancen auch eine gehörige portion glück. ich würde sogar sagen: das glück darf der fcl die restliche saison wohl kaum noch beanspruchen. trotzdem: die yb-viertelstunde muss umbenannte werden, neu sind es die 22 fcl-minuten.

ein paar worte zu yb. wer wirklich meister werden will, muss die stadt euphorisieren. gestern hätte yb mit einem sieg gegen das vermeintlich unterlegene luzern an die spitze der tabelle gelangen können und wäre der meisterschaft ein grosses stück näher gekommen. trotzdem fanden nur 18’000 zuschauer den weg ins stade de suisse. ausserdem galt einmal mehr die alte weisheit «wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein».

daten

Young Boys – Luzern 0:1 (0:0)

Stade de Suisse. – 18 000 Zuschauer. – SR Petignat. – Tor: 49. El Idrissi 0:1.

Young Boys: Wölfli; Christian Schwegler (90. Tiago), Portillo, Ghezal, Zayatte (65. Schneuwly); Hochstrasser (72. Frimpong), Doubai; Varela, Yakin, Raimondi; Häberli.

Luzern: Zibung; Roland Schwegler, Veskovac (30. Bader), Diarra, Lustenberger; Lambert (66. Makuka), Seoane, Wiss, Kukeli; El Idrissi (54. Diethelm), Chiumiento.

Bemerkungen: YB ohne Yapi (verletzt), Luzern ohne Tchouga, Lustrinelli, Bättig (alle verletzt). 36. Offside-Tor von Yakin annulliert. 51. Gelb-Rot gegen Diarra (Foul). 98. Gelb-Rot gegen Lustenberger. Verwarnungen: 13. Zayatte (im nächsten Spiel gesperrt), 36. Lustenberger, 39. Diarra, 45. Roland Schwegler (alle Foul), 48. Seoane (Unsportlichkeit), 79. Christian Schwegler (Foul, im nächsten Spiel gesperrt).