fc sion – fc luzern 3:2

verdammt nahe dran war man am vollerfolg… doch irgendwie sollte es nicht sein. im wallis ist’s immer schwer, so die lokale fussballweisheit. dafür schlugen sich die in gelb angetretenen luzerner aber durchaus respektabel. besonders nico siegrist und christophe lambert zeigten ein richtig gutes spiel. der junge stürmer war es denn auch, der den fcl mit einem wunderbaren lupfer über den lettischen nationalgoalie vanins wieder heran brachte. zuvor waren die sittener durch adailton in führung gegangen.

ein traumtor war auch nelson ferreira gegönnt. die nummer 21 traf per fallrückzieher zur 2:1 führung. doch das spiel dauerte noch (zu) lange 37 minuten. zunächst bekamen die walliser einen zweifelhaften penalty zugesprochen, um wenig später wieder in führung zu gehen. tja, wie gewonnen so zerronnen. natürlich tat es weh, das siegrist den matchball zum 1:3, den er sich selbst herausspielte, nicht verwerten konnte. und natürlich tat es ebenfalls weh, dass ein penlatywürdiges foul an puljic nicht gepfiffen wurde. immerhin aber hat der fcl wunderbare tore erzielt und gezeigt, dass mit ihm auch offensiv wieder zu rechnen ist.

sensationell: der zahlenmässig kleine anhang aus luzern war akustisch umso grösser.

30 tage 30 lieder – tag 10

an eine verflossene liebe soll mich das heutige lied erinnern. nun, der verflossenen lieben sind bei mir nicht viele. deshalb ist auch heute die wahl nicht wirklich schwer gefallen.

gewählt habe ich supergirl von reamonn. der song, mit dem die band bei uns so richtig durchstartete.

30 tage 30 lieder – tag 9

ok, heute wird’s wirklich schwer. ich soll einen song finden, der mich zum tanzen animiert. noch schwer, wenn man so sehr nicht tanzen kann. 🙂 aber ich mach’s dann mal wie monsieur fischer, der einfach einen rumhüpf-song genommen hat.

da fällt mir spontan self esteem von offspring ein. dazu sind wir damals in den kartoffelkellern unserer freunde rumgejumpt…

fussball ist kompliziert

[…] Dieser Spielstand blockierte das Geschehen, die Luzerner hatten nach dem Trainerwechsel von Rolf Fringer zu Christian Brand individuellen Biss, YB überzeugt durch eine kompakte Spielfigur, wirkte homogen, kann aber nicht vertuschen, dass das individuell Kreative zurzeit keine Qualität ist, die den Unterschied herbeiführen kann. […]
bernard brunner in der nzz am sonntag im matchbericht zum spiel fc luzern – bsc young boys. und da sage noch einer, fussball sei eine simple sportart. 😉

30 tage 30 lieder – tag 8

heute war die wahl des songs etwas schwieriger. denn irgendwie gab es in meinem kopf zu viele, die der aufgabe entsprachen: ein song, den ich auswändig kenne.

ich habe mich dann für den mit dem längsten text entschieden. 😉 the boxer von simon & garfunkel haben wir irgendwann mal in der schule gelernt.

fc luzern – bsc young boys 1:1

was war das für eine woche für den fc luzern: captain abgesetzt, trainer entlassen, interims-trainer ernannt, captain wieder eingesetzt. nicht schlecht, für einen mittelfeldclub, der sich auch genau dort befindet. normalerweise geschehen diese dinge bei spitzenclubs, die im mittelfeld rumdümpeln oder dann bei abstiegskandidaten.

das spiel wurde scheinbar gleich lanciert, denn claudio lustenberger traff beim ersten angriff per missratener flanke zum 1:0. weil der fcl in der folge den ausbau der frühen führung verpasste, kam yb besser ins spiel. schliesslich konnte costanzo absolut frei stehend noch vor der zwanzigsten spielminute zum ausgleich einschieben. nun schlief das spiel ein, was möglicherweise den hohen temperaturen zu verdanken war.

nach der pause kam gygax, der nach diversen mittelmässigen leistungen erstmals auf der bank platznehmen musste, für den aggressiven bento ins spiel. zum ersten mal, seit er beim fcl ist, brachte gygax so etwas wie dynamik ins spiel. er verstand sich sehr gut mit dem stark spielenden lambert. doch das spiel ging wieder in den schlafmodus, bevor die blauweissen etwas am spielstand hätten ändenr können. ganz am ende brauchte es noch einen starken zibung, um nicht noch zu verlieren.

das erste spiel unter christian brand war ein mittelklassiges. einen echten fortschritt, ein aufbäumen, ja einfach eine änderung im team hätte man von aussen nicht erkennen können. aber vielleicht klappt das ja am dienstag, wenn man auswärts gegen den direkten konkurrenten sion antreten muss.

30 tage 30 lieder – tag 7

und weiter geht’s: ein lied, das mich an ein ereignis erinnert. tatsächlich habe ich dieses mal ein wenig länger gebraucht. vielleicht, weil das ereignis doch schon eine weile zurückliegt.

genau zwenzig jahre ist es her, da feierte die schweiz ihr 700 jähriges bestehen. und wir «durften» an den festlichkeiten mit unseren gesanglichen qualitäten brillieren. ok, das ist ein wenig übertrieben, aber singen mussten wir tatsächlich. ich glaube, es war damals im schützenhaus (wie passend) in winikon, wo wir willhelm tell von mani matter zum besten gaben.

30 tage 30 lieder – tag 6

heute habe ich mehr glück, den bei mir passenden song gibt’s auch youtube. . die heutige aufgabe ist es, ein lied zu posten, das mich an einen ort erinnert.

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der song gundpowder von wyclef jean erinnert mich an diese schräge jugendherberge in neuchâtel, wo wir 1998 die konzentrationswoche (hiess echt so) verbrachten. mangels alternativen hörten wir immer dieselbe musik. in diesem fall war das aber nicht schlimm. ein fantastischer song von einem fantastischen album.

30 tage 30 lieder – tag 5

mehr und mehr merke ich, dass die schwierigkeit bei dieser blogparade nicht beim «finden» des songs liegt. vielmehr ist es so, dass es von einigen kein brauchbares video auf dem netz gibt. dabei soll es auf diesem internet doch alles geben. naja. heute geht es darum ein lied zu posten, dass mich an eine bestimmte person erinnert.

selbstverständlich gibt es da einige, die mir in den sinn kämen. aber als erstes musste ich an die fahrten in einem weissen toyota corolla kombi denken, die uns vom schulhaus zur migros brachten. fäbu konnte schon autofahren, was wir dann trotz der unsinngkeit diesen weg zu fahren, möglichst oft nutzten. und im auto liefimmer stiller has. am besten ist mir der songkäthi in erinnerung geblieben.