Reeto von Gunten – Rear Window 2.0

Gestern konnte ich in der Schüür Reeto von Guntens Rear Window 2.0 bewundern. Was das genau ist, weiss ich zwar nicht. Auf der Website spricht der SRF3-Moderator von einer «Lesetour», wobei es eine Lesung nicht ist. Eher würde ich von einer Performance sprechen. Egal, sehenswert ist die Sache allemal. Witzig, scharfzüngig, nachdenklich und halt eben: mal was ganz Anderes.

Geht hin, und schaut’s Euch an. Wie man im «Making of» sieht, sind auch die Beteiligten restlos begeistert. 😉

Für den Schutz der Arktis

Mich persönlich macht vor allem stolz, wie es mir gelingt, mit meiner Situation umzugehen – etwas Vergleichbares ist mir noch nie in meinem Leben widerfahren. Am wichtigsten ist mir aber, dass es uns gelungen ist, Millionen von Menschen zu mobilisieren, die sich nun für den Schutz der Arktis einsetzen.

Marco Weber, einer der in Russland eingesperrten Aktivisten von Greenpeace auf die Frage, ob er stolz sei, ein Mitglied von Arctic 30 zu sein.

Babel

Das Einwandererviertel Basel-/Bernstrasse im Schatten des Gütschhanges zählte 2012 laut Bundesamt für Statistik 3652 Einwohner, 1970 von ihnen sind Ausländer. Wie im Quartier erzählt wird, stammen sie aus 76 Nationen. Das Viertel hat mit 54 Prozent den höchsten Ausländeranteil Luzerns und gehört zu jenen mit der höchsten Dichte an Migranten in der Schweiz. Im Genfer Viertel Pâquis ist diese mit 59 Prozent allerdings höher. An der Zürcher Langstrasse beträgt der Ausländeranteil knapp 41 Prozent.

Aus dem NZZ-Artikel von Katja Baigger über die Luzerner Baselstrasse. Schön, dass man aus Zürich auch mal nach Luzern schaut.

Geschlechtshomogene Interaktionsformen

Alle geschlechtshomogenen Interaktionsformen finde ich extrem langeweilig.

Kurt Imhof, Professor für Soziologie an der Uni Zürich.

Eigentlich müsste der Typ ja als eine Art Satiriker auftreten. Lustiger als Giacobbo/Müller ist er schon im Normalzustand; und wenn er sich erst einmal warm läuft… Im Artikel im Tagi über ihn erfährt man wenig Neues. Wegen einigen bösen Seitenhieben ist er dennoch lesenswert.