evernote hello

in zeiten von facebook könnte man fast vergessen, dass es noch menschen gibt, die sich tatsächlich persönlich treffen. doch auch im reallife, von der webcommunity gerne mit rl abgekürzt, schleicht sich immer mehr digitales ein. das muss nicht schlecht sein, wie die neue app von evernote zeigt. sie will uns helfen, die leute aus dem echten leben in digitaler weise abzuspeichern. klingt jetzt irgendwie seltsam, der ansatz hat aber durchaus etwas sympathisches.

man öffnet evernote hello, drückt der neuen bekanntschaft sein handy in die hand und lässt sie ein paar infos eintippen. natürlich lässt sich auch gleich ein foto machen, was dem besseren erinnern sicher zuträglich sein dürfte. irgendwie erinnert die ganze sache an ein poesiealbum für erwachsene. bleibt nur die frage, ob man die frisch kennengelernten auch dazu überreden kann, tatsächlich was reinzuschreiben ähm reinzutippen natürlich.

die rettung für viele handys?

wenn man bedenkt, dass die meisten handys (oder handies?) den tod wc oder an einem anderen nassen ort finden, könnte das deren rettung sein. man fragt sich nur, was mit mechanisch beweglichen teilen und den ritzen im gehäuse ist. beeindruckend ist’s so oder so.

weihnachtsgeschenk 2011

von go pro gibt es neu die hd hero2. noch immer ist das design, sagen wir: zurückhaltend. neu macht sie auch 11 megapixel bilder. 10 davon pro sekunde sogar. ihre filmfähigkeiten und robustheit bleiben natürlich erhalten. der preis steigt in der schweiz auf 389 chf (motorsports).

also: keine falsche zurückhaltung, weihnachten ist schon in sieben wochen. 😉

lytro

es sei das erste mal seit 1880, dass die fotografie sich echt verändere. das sagte sarah lacy von techcrunch über die lytro. tatsächlich ist das von ren ng ersonnene technik neu. dass die lytro dazu auch noch cool ausschaut, wird ihr sicher nicht schaden. eher negativ könnte sein, dass die aktuell möglichen bilder nicht jene qualität bzw. physische grösse aufweisen, die für grössere drucke ausreichen würden. und das trotz etwa 20 mb dateigrössse pro bild. so wird sie trotz eines relativ günstigen preises (399 usd für 8gb / etwa 350 fotos oder 499 usd für 16gb) vorerst ein gadget für freaks bleiben. aber ein sehr cooles. denn ein bild erst scharf zu stellen, nachdem man es geschossen hat ist schon ziemlich beeindruckend.

mehr testbilder zum spielen.

lichtfeldkamera

endlich sind sie da, die ersten lichtfeldkameras. was ist das? kurz gesagt, eine kamera, die bilder macht, die man erst im nachhinein scharf stellt. das sieht dann so aus:

das beste feature an ios5 – am schlampigsten umgesetzt?

siri – der sprachgesteuerte assistent auf dem iphone – ist zur zeit in aller munde. da ich kein iphone 4s habe, kann ich nicht testen, wie gut diese funktion zu gebrauchen ist.

für mich das killerfeature: ortsbasierte erinnerungen. die idee dahinter ist simpel. häufig sind unsere aufgaben an orte gebunden. das nächste mal, wenn wir an einem bestimmten ort sind, müssen wir unbedingt an etwas erinnern. bis jetzt musste man wissen, wann man an diesem ort sein würde, um die erinnerung auf diesen zeitpunkt zu timen. nur, dieser zeitpunkt ist nicht immer genau vorherzusehen.

um dieses problem zu umgehen, musste man bis jetzt zu kostenpflichtigen programmen, wie zum beispiel reqall greifen. diese erinnerten genau dann an die entsprechende aufgabe, wenn das iphone sich anhand des gps-signals an einem vorher definierten ort befand.

nun kann man das mit der neuen, fix integrierten app «erinnerungen» gratis mit jedem iphone, das ios5 an bord hat. eine coole sache. warum also schlampig umgesetzt?
– es lassen sich nur orte wählen, die sich innerhalb eines kontaktes finden. dabei sind diverse situationen denkbar, in denen man an «fremden» orten an etwas erinnert werden möchte. muss ich also für diese orte extra dummy-kontakte erstellen?
– der akku leidet stark unter der funktion, weil mit der aktivierung der ortsbasierten erinnerung auch gps permanent eingeschaltet wird. ich frage mich, ob man zur groben ortung nicht (wie im ersten iphone) die daten der zellen hätte nutzen können. gps müsste dann erst aktiviert werden, wenn man in eine mobilfunkzelle nahe des «erinnerungszielortes» eindringen würde.
in der aktuellen form ist dieses feature aufgrund dieser zwei punkte für mich nur sporadisch nutzbar.

endlich tausendstelsekunden stoppen

ich wollte ja schon immer eine stoppuhr, die auf eine tausendstelsekunde genau zeiten nehmen kann. tag heuer hat mit diesem mikrotimer nun eine solche uhr in der entwicklung. sehr praktisch, wenn man beispielsweise ähm… ach was soll’s, so eine uhr muss man einfach haben. 😉