finale!

goggi hat einen bissigen artikel zum begriff «schweizer mit migrationshintergrund» im zusammenhang mit der u17 nationalmannschaft geschrieben. genau diese mannschaft erreicht an der u17 weltmeisterschaft in nigeria das finale. sie gewinnt gegen kolumbien mit 4:0. ja, eine schweizer mannschaft hat tatsächlich die möglichkeit, weltmeister zu werden. das muss man sich auf der zunge zergehen lassen. wow.

also schön vormerken: sonntag 15. november 19:00 – finale!!!

juan pablo montoya gewinnt in sonoma auf sensationelle art

für mich war der kleine kolumbianer ja schon immer einer der grössten racer, jetzt hat juan pablo montoya es wieder einmal bewiesen. in sonom (california) konnte er das toyota/save mart 350 gewinnen. der schnelle mann begann das rennen des nascar nextel cup vom denkbar schlechten startplatz 32. doch der kampfstarke südamerikaner kämpfte sich platz um platz nach vorne, bis er schliesslich die karrierte flagge als erster sah. der 31-jährige war mit dem erreichten natürlich sehr zufrieden:

It’s huge, I would say right now it’s the biggest thing I’ve done.

kolumbien – schweiz 3:1 – so werden wir nie europameister

schlimm. peinlich. einfach schlecht.

ich gehöre zu denjenigen fussballfans, die wirklich daran geglaubt haben, dasswir nächstes jahr fussball europameister werden. doch nach dem heutigen auftritt gegen kolumbien (weltrangliste 31.) muss sich in unserer mannschaft (weltrangliste 17.) noch sehr viel ändern. heute hat mir wirklich nichts und keiner gefallen. furchtbar.

das erste tor könnte man mit etwas fiesheit durchaus dem guten (?) alten (!) zubi zuschreiben. er zögerte und verschlechterte so seinen winkel massiv. natürlich waren aber grobe abwehrschnitzer vorausgegangen. wie gesagt, alle waren mies, da macht einzelkritik wenig sinn. köbi muss sich nicht fragen, wenn seine person vor der wm noch gröbere kritik vertragen muss. er wird ein dickes fell brauchen.

und es wird wohl nötig, dass er endlich über seinen schatten springt. n’kufo würde schon lange in die nati gehören, lustrinelli hätte ebenfalls eine chance verdient. doch wer nicht beim fcz spielt, der hat schlecht chancen bei köbis reisekrankheit. schliesslich hat er bis jetzt nur alex frei bei dortmund überhaupt einmal besucht. auf der goalie-position haben wir ebenfalls ein problem. ich habe keine luzerner brille auf, wenn ich sage: zibung gehört ins nati-tor. im defensiven mittelfeld muss wieder ein wirklich erfahrener mann her. seien wir ehrlich: besser als vogel kann diese aufgabe wohl kein schweizer übernehmen.

doch wie ich köbi kuhn kenne, wird nichts von all dem passieren. er wird seine unkommunikative arbeit fortsetzen und die gleichen spieler aufbieten, die er für das camp in die usa mitgenommen hat. deswegen wird sein stuhl aber nicht stabiler. schon morgen werden verschiedene journalisten an ihm sägen… wohl zurecht.

daten

Kolumbien – Schweiz 3:1 (1:1)

Orange Bowl, Miami. – 16 000 Zuschauer. – SR Vaughn (USA). – Tore: 5. Edixon Perea 1:0. 39. Frei (Foulpenalty) 1:1. 57. Viafara 2:1. 85. Chitiva 3:1.

Kolumbien: Calero; Cordoba, Amaranto Perea, Mosquera, Arizala; Dominguez (86. Torres), Vargas (79. Banguero), Viafara, Ferreira (71. Castrillon); Edixon Perea (69. Chitiva), Rey (54. Rodallega).

Schweiz: Zuberbühler; Behrami (46. Lichtsteiner), Djourou, Senderos, Magnin (73. Regazzoni); Barnetta, Cabanas, Yakin (79. David Degen), Inler (46. Spycher); Frei (66. Müller), Vonlanthen (46. Streller).

Bemerkungen: 37. Calero hält Foulpenalty von Frei, im zweiten Versuch trifft Frei in die hohe linke Ecke. Verwarnungen: 18. Frei (Reklamieren), 25. Amaranto Perea (Foul), 38. Calero (Reklamieren), 50. Cordoba (Foul), 60. Senderos (Foul), 88. Streller (Unsportlichkeit). 66. Djourou rückt nach Müller-Einwechslung ins defensive Mittelfeld. Neues System: 4-1-3-1-1.

montoya per sofort nicht mehr in der formel 1

erstaunlich, wie schnell das manchmal geht: noch gestern berichtete ich, dass juan pablo montoya die formel 1 in richtung nascar-serie verlässt. schon heute ist er sein cockpit los. am weekend in magny cours fährt an seiner stelle der spanier pedro de la roas im mclaren. immerhin hab› ich ihn noch einmal in catalunya rennen gesehen…

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artikel von automotorundsport.de

De la Rosa ersetzt Montoya

McLaren-Mercedes ersetzt in der Formel-1-Weltmeisterschaft mit sofortiger Wirkung Juan Pablo Montoya durch Testpilot Pedro de la Rosa. Dies teilte das englisch-schwäbische Team am Dienstag (11.7.) mit. Der Spanier wird schon an diesem Wochenende beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours (16.7.) starten.

Montoya hatte am Sonntag seinen Wechsel in die nordamerikanische Nascar-Serie für die kommende Saison bekannt gegeben. Der Kolumbianer sah für sich keine Chancen mehr auf eine Vertragsverlängerung bei McLaren-Mercedes.

Bei den letzten beiden Rennen in Kanada und USA verursachte Montoya im Übereifer Unfälle und kickte in Indianapolis zu allem Überfluss auch Teamkollege Kimi Räikkönen aus dem Rennen.

Für de la Rosa ist das kommende Rennen in Frankreich der erste Grand Prix seit Bahrain 2005. «Ich bin extrem aufgeregt, dass ich diese Chance erhalte. Wohl niemand kennt den MP4-21 besser als ich. Ich bin zuversichtlich, dass ich einige wichtige Punkte für das Team sammeln kann.»

Montoya: «Habe die meiste Zeit genossen»

Die sofortige Suspendierung Montoyas begründet das Team mit seiner persönlichen Situation: «Juan Pablo ist ein aufregender Rennfahrer und ein echt netter Kerl. Jetzt, wo sich so viele Dinge in seinem Leben ändern, haben wir vereinbart, dass es für ihn besser ist, eine Pause einzulegen, um sich professionell und privat auf seine Zukunft einzustellen», sagt Teamchef Ron Dennis mit Hinweis auf den Wechsel von Montoya in die Nascar-Serie und die erwartete Geburt seines zweiten Kindes im September.

Montoya wird den Rest der Formel 1-Saison mit Ehefrau Connie und Sohn Sebastian in Miami verbringen. «Ich weiß, das ist jetzt ein harter Schnitt, aber ich bin wirklich aufgeregt über die Chance in die Nascar-Serie zu wechseln. Die meiste Zeit in der Formel 1 habe ich sehr genossen, aber jetzt bin ich dankbar für die Gelegenheit, mein Leben neu zu ordnen und mich auf meine Zukunft vorzubereiten», sagt Montoya.

juan pablo montoya beendet formel-1-karriere

nach 6 jahren in der besten rennserie der welt wendet sich montoya einer neuen herausforderung zu. er startet ab nächster saison in der amerikanischen nascar-serie. am ende dieser saison wird er über hundert rennen für williams und mclaren gefahren haben. 7 siege hat er bisher erreicht, in den jahren 2002 und 2003 wurde er dritter der wm.

ich war stets ein grosser fan des südamerikaners. er ist einer der wenigen im feld, der sich zu überholen getraut und der einen wirklich spektakulären fahrstil pflegt. leider fiel er auch immer wieder durch kleinere unbeherrschtheiten auf, was auch der grund sein dürfte, weshalb er für nächstes jahr keinen vertrag mehr erhält. allerdings dürfte es den familienmenschen montoya auch einfach wieder nachhause ziehen…

ich hoffe, dass Du dieses jahr noch einen sieg herausfährst und dann: alles gute in der nascar-serie, juan pablo!

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automotorundsport.de zum montoya-rücktritt:

Juan Pablo Montoya wird die Formel 1 nach dieser Saison verlassen und künftig in der amerikanischen Nascar-Serie an den Start gehen. Das kündigte der noch in Diensten von McLaren-Mercedes stehende Kolumbianer am Wochenende vor Journalisten aus seinem Heimatland in Chicago an.

«Es tut mir Leid, dass ich in diesem Jahr bisher nicht meine Erwartungen und die des Teams erfüllen konnte», sagte Montoya. Er freue sich auf die neue Herausforderung. «Das wird ein neuer Abschnitt in meinem Leben. Das wird sehr lustig werden.»

Montoya liegt in der Formel 1-Fahrerwertung dieser Saison nach zehn von 18 Rennen lediglich auf Rang sechs. Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche hat bereits angekündigt, in der nächsten Saison auf Montoya verzichten zu wollen. «Natürlich würden wir am liebsten mit Kimi und Alonso fahren», sagte der Manager am Rande des Grand Prix in Indianapolis.

Frank Williams: «Angriffslustig und entschlossen»

Frank Williams, mit dem Montoya in losen Verhandlungen stand, bedauert gegenüber der britischen «Autosport» den Abgang des Vollblutrennfahrers aus Kolumbien: «Juan ist so ein angriffslustiger und entschlossener Fahrer. Wenn er gut drauf war, waren seine Überhomanöver überragend.» Williams, der Mark Webber ab 2007 etwa fünf Millionen Dollar pro Jahr zahlen muss, wenn er seine Option auf den Australier bis August einlöst, war am Südamerikaner interessiert, konnte Montoya aber nur ein Formel 1-Cockpit ohne nennenswerte Bezahlung anbieten.

So entschied sich der Kolumbianer für die Rückkehr in die USA, wo er mit zwei Champcar-Titeln (1999 und 2000) und dem Sieg beim Indy 500 im Jahr 2000 ein Superstar ist. «Er hat den Rennsport in den USA immer gemocht. So gesehen ist es für ihn wie eine Rückkehr nach Hause», sagt Frank Williams. Wie in seinen goldenen US-Jahren wird Montoyas Teamchef künftig wieder Chip Ganassi heißen.

Wiedersehen mit Villeneuve?

Die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so klein, dass Montoya 2007 in der Nascar-Serie auf einen alten Bekannten trifft: Da Jacques Villeneuve kaum Optionen für einen Verbleib in der Formel 1 hat, liebäugelt auch der Kanadier mit einer Rückkehr in den US-Rennsport. Villeneuves Manager Craig Pollock räumt ein, bereits bei Villeneuves Formel 1-Zwangspause 2004 mit Nascar-Teams gesprochen zu haben.

Für beide ist das Nascar-Abenteuer ein riskantes Spiel. Bisher konnte sich bei den Nudeltopfrennen mit den Rustikalrennern noch kein Formel 1-Pilot durchsetzen.