die formulierung macht’s (auch)

eigentlich geht’s ja um das gleiche, und die headlines schauen auch ähnlich aus. aber halt nur ähnlich. der artikel in der neuen luzerner zeitung hat ist viel kürzer als jener in der nzz, findet aber platz auf der titelseite. dazu wird er duch einen kommentar ergänzt, der ebenfalls die front schmückt. noch auffälliger finde ich aber die bereits angesprochene titelwahl. während man mit etwas interpretation in der lz liest, dass man aktuell nicht integriert sein muss bzw. nicht ist, wird die überschrift in der nzz dem thema doch eher gerecht.

ich will damit gar nicht gross die nlz bashen. aber solche ins tendenziöse gebiet driftende überschriften bergen durchaus die gefahr missverstanden oder eben überinterpretiert zu werden. genau deshalb hat die nzz wohl den status inne, den sie auch mit schwindendem budget weiterhin locker zu verteidigen wissen wird.