invictus

nelson mandela (morgan freeman) hat sich als präsident südafrikas ein spezielles ziel gefasst. die rugbynationalmannschaft des regenbogenlandes soll weltmeister werden. dabei setzt er sich über die grenzen zwischen schwarz hinweg; der sportliche erfolg soll das land einen.

das leitthema des filmes ist klar die vergebung. dafür ist die geschichte mandelas bestimmt auch hervorragend geeignet. eastwoods film ist vielleicht kein meisterwerk, zeigt aber freeman und damon in absoluter höchstform. natürlich gibt es viele berührende momente, die aber nie den typischen hollywood kitschstil verbreiten.

sehenswert.

the informant!

mark whitacre (matt damon) hat als leiter eines kriselnden konzerns das gefühl, dass die firma sabotiert wird. tatsächlich erhält er einen anruf aus japan, der das zu bestätigen scheint. die firma wendet sich an das fbi. da whitacre in preisabsprachedeals verwickelt war, bekommt er angst und erzählt den bundesbehörden alles. diese wittern den grossen coup und nutzen whitacre von nun an als informanten.

immer wieder hört man im film whitacres abstruse gedankengänge über eisbären und andere dinge, die überhaupt nichts mit seiner arbeit zu tun haben. ein gutes stilmittel, um dem zuschauer darzulegen, wie verwirrt die hauptperson ist. nur wird das auf dauer etwas arg langweilig und die sehr dialoglastige erzählart strengt an. auf jeden fall ist der film unkonventionell. er ist aber weder sonderlich spannend, noch ist die geschichte spektakulär. und nur um matt damon mit bauch und schnurrbart zu sehen, sollte man sich das kinoticket nicht kaufen.