wir haben gewonnen

[…] In beinahe ritueller Form ging es hier Schritt für Schritt und ohne Zeitdruck etwa um die Verlesung von 77 Obduktionsprotokollen. Alles sollte auf den Tisch kommen und nichts unerwähnt bleiben. Die fast penetrant-souveräne Normalität, in der das Verfahren durchgeführt worden ist, das Ausbleiben von Rufen nach Lynchjustiz, das hat viele Norweger stolz gemacht. Die Utöya-Überlebende Frida Holm brachte das Gefühl zum Schluss ihrer Zeugenaussage auf den Punkt: «Wir haben gewonnen, er hat verloren.» […]
ein jahr nach den attentaten in utöya und oslo schaut man in norwegen zurück.
nzz

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