wie man die london riots auch lesen kann

[…] Die Krawalle sind auch als deutliche Absage an die institutionalisierte Politik und an die Eliten zu lesen, die zuletzt durch den Politiker-Spesengeldskandal, die Abhöraffäre der Murdoch-Presse, die damit verbundene Bestechung der Polizei, die Exzesse des Finanzplatzes und durch Banker-Habgier fragwürdige Vorbilder schufen und sich um ihre Glaubwürdigkeit brachten. Wiewohl dieser Vergleich hinkt: Denn die Todesopfer und Zerstörungsorgien mit den materiell Geschädigten der Boni-Exzesse und des Spesenbetrugs kurzzuschliessen, opfert Leid und Verlust der Opfer auf dem Altar einer politischen These.
marion löhndorf in der nzz online über die london riots. der artikel ist so gut, dass ich ihn am liebsten ganz hier gepostet habe. das hier zitierte resümee wird dem wohl nur eingeschränkt gerecht. lesen und nachdenken.

0 Antworten auf „wie man die london riots auch lesen kann“

  1. na?
    du bist gut im Löschen….

    Die politische These (Spesenbetrug) steht in ähnlichem Zusammenhang wie Multikulti.
    Beides ist ein Relikt aus der Vergangenheit.

    Während GB die Immigrante hauptsächlich in der Kolonislzeit verführt hat (bei uns war gerade Flaute, Auswanderungszeit nach USA usw.), machen wir den gleichen Fehler jetzt.

    Multikulti ist gut, wenn es allen gut geht.

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