bsc young boys – fc luzern 2:1

in bern kassiert der fc luzern eine packung. diese regel gilt für die meisten der letzten spiele im stade de suisse. als es nach gerade mal 17 minuten schon 2:0 für die berner stand, musste man aus luzerner sicht bereits wieder böses ahnen. ob’s wieder mal 6 gegentore in der hauptstadt geben sollte? in der ersten hälfte hatten die berner erbarmen mit dem in ungewohnter 3-5-2-formation antretenden gegner. ja, mit etwas glück hätte der fcl gar noch vor dem unterbruch den anschlusstreffer erzielen können.

nach der pause ein völlig anderes bild: die einst so dominierenden berner traten auf wie ein aufgescheuchter hühnerhaufen. bei luzern dagegen rollte die kugel wie im lehrbuch. man hätte meinen können, die zentralschweizer seien sich das künstliche gras besser gewohnt als die platzherren. zunächst dribbelte sich claudio lustenberger sehenswert vors tor, wo er an wölfli scheiterte. dann gelangte im getümmel ein ball zu hakan yakin der direkt abschloss und genau einen yb-spieler anschoss. die klarste chance hatte burim kukeli, der vom eingewechselten ferreira mustergültig angespielt wurde. doch die nummer 22 kam mit seinem kopfball nicht an wölfli vorbei. später war es wieder lustenberger, der alleine vor wölfli scheiterte. der yb-schlussmann war klar der mann der zweiten hälfte. nur der spät eingewechselte joao paiva kam an ihm vorbei, nachdem er schön freigespielt wurde. das war in der 86. spielminute. noch in der nachspielzeit hatte der fc luzern zwei ausgleichschancen, die abermals nicht genutzt werden konnten.

abgesehen von der mangelnden effizienz hat man aber eine tadellose zweite halbzeit abgeliefert und war streckenweise gut für fussball auf allerhöchstem niveau.

bericht auf sf

daten

Young Boys – Luzern 2:1 (2:0)

Stade de Suisse. – 16’882 Zuschauer. – SR Laperrière. – Tore: 1. (0:47) Doumbia 1:0. 17. Doumbia 2:0. 86. Paiva 2:1.

Young Boys: Wölfli; Lingani, Dudar, Mardassi; Sutter, Hochstrasser, Doubaï (62. Yapi), David Degen (82. De Pierro); Christian Schneuwly (62. Raimondi), Doumbia, Regazzoni.

Luzern: Zibung; Veskovac, Seoane, Roland Schwegler; Wiss (82. Siegrist); Zverotic (46. Ferreira), Kukeli, Chiumiento, Hakan Yakin, Claudio Lustenberger; Ianu (73. Paiva).

Bemerkungen: Young Boys ohne Affolter (gesperrt) sowie Schneider, Morello und Marco Schneuwly (alle verletzt), Luzern ohne Renggli (verletzt) und Frimpong (nicht im Aufgebot). 53. Corner von Regazzoni an die Latte. Verwarnungen: 38. Chiumiento (Unsportlichkeit/”Schwalbe”). 59. Dudar (Foul).

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